Bericht von der Bürgerversammlung zum Straßenbeitrag am 8.11.2017.

Übersetzt


08. 11. 2017 - (KOD)

Berichd vunn de Borjerversammlung zum Stroaßebeitrach am 8. 11. 2017
Uffm Podium Herr Bauer (extern ), Herr Kron (Bauamd ), Herr Kern (BM ), Herr Sulzmann (Stadtverordnetenvorsteher ), Herr Rotter erster Stadtrad.

Herr Sulzmann, meer koan e Sitzung aach äppes freundlicher gestaale.

Zunächsd muss festgehaale werrn. Die Vorgehensweise de Stoudt zum Stroaßebeitrach iss fer veele völlig unverständlich unn aach die absolud schläächste unn fer die Verwaltung die uffwändigste Lösung. Leider bleid de Stoudt kou ounner Möschlichkeit. Meer MUSS sisch de Gesetz beusche. De Königsweg, de Stroaßebeitrach iwwer die Grundsteier B oizutreibe, koan nitd beschritte werrn. All, aach werklich all in de Verwaltung unn in de Stadtverordnetenversammlung werre de Königsweg "Grundsteier" bevorzuge.

Die wischdischsd Ountword uff die Frooch "woaß werrn isch see zohle houn unn koan isch die Koste uff moi Mieter umlesche"
Umlesche: Nein. Tipp vumm Borjemoster: Miet erhöhe.
Koste fer Owerroure: Grundstick 500 qm, 2 Geschosse. Beitraach ca. 84, 56 pro Joahr.
Bereschnungsbeispeel weirer unne.

Planung fer Sanierung pro Joahr 1000. 000, 00 Euro ab 2020.
490. 000, 00 Owerroure
400. 000, 00 Orwich
80. 000, 00 Hoabach (Abreschnung all drei Joahrn 240. 000, 00)
30. 000, 00 Messehause (Abreschnung all siwwe Joahrn 210. 000, 00)

Abbaupfad: - (
Woann nix hinzukomme werd, werrn meer in 20 Joahrn fertisch. Woaß redd dagesche? In 2013 woarns 10. 0000. 000, 00 Euro. In 2015 doann schuhn 15. 000. 000, 00 Euro. Wirrer zwaa Joahrn späder schuhn 20. 000. 000, 00 Euro. Demnach kumme jed Joahr 2. 500. 000, 00 Euro dezu. Meer baue mid de geplante Maßnaohme de Rickstand nitd ab, sonnern meer verlangsame ner weirere, jährliche Uffbau im 1. 000. 000, 00 Euro.: - (unn: Begonne werrd eerscht 2019/2020. Stäijhe meer doann schuhn ba >27. 500. 000, 00 Euro die meer uffbrenge misse?

Spriche des Owends
"nitd jedes Grundstick hott die gleich Anzahl vunn qm"
"meer soll hier kou Visione verzäihle" dodefer gabs Applaus.
"Rödermark hott 15 Joahrn nix unnernomme. Jetzd solle meer fer die Versäumnisse deier bezohle" Applaus.

Schäde dorsch Schwerlastverkehr
Als Beispeel wurd die rechd neie Odenwaldstrooß erwähnd. Wer zohld fer die Schäde, die dorsch de Neubau uffm HitzelBeck Gelände dorsch de LKW - Verkehr entsteihe kenne?
Kou Bedenke seitens de Stoudt. Die Strooß koan, ouhne Schäde see nemme, de Schwerlastverkehr verkrafte. Koste die dorsch Schäde am Birgersteig entsteihe, hott de Bauherr see begleiche. "die Odenwaldstrooß iss sou gebaud, deß Schwerlastverkehr driwwer fouhrn koan. Iss doch kloar" sou BM Roland Kern

Kompensation iwwer die Grundsteier B
Ofd erwähnd, äwwer kou herausragendes Thema. Es wurd dodezu aach kou Frooch gestelld. Isch denke, koaner im Saal wollde schuhn im November en Weihnachtsmärche hern "heerd, heerd. Obwouhl es schwerfälld, gedenke isch die Grundsteier B see senke".
Woaß zeele die Worte vunn Borjemoster Kern? Letztendlich braacht er die Kompensation nitd umzusetze. Äppes anners wärs, woann er soin Versprechunge vunn soim Ricktritd brichd (hoffentlich nitd) unn die erschte Beitragsbescheide werrn nun in soiner Amtszeid verschickd. Doann koan er die im Konjunktiv zugesagte Grundsteier B Senkung in die Wege leited. Die Erd iss e Scheibe.

Strooßetyp
Bundesstrooße, Landesstrooße, Kreisstrooße
Aach hier werrn die Borje zur Kass gebete. Allerdings ner fer Koste fer Nebenoulach wie Birgersteig, Beleuchtung. ..

Kosteniberwachung. WICHTIG.
Laud Herrn Bauer houn die´ Borje deß Räschd uff e genaue Kostenaufstellung. Einsichd in die Unnerlache de Stoudt MUSS gewährd werrn. Kopie misse gäje Kostenerstattung zur Verfüschung gestelld werrn.

Stellschraube
Abrechnungsgebiete. Hier soin de Stoudt die Hänn gebunne. Rödermark koan nitd komplett als en Abrechnungsgebied dorgestelld werrn. Meer hott in Zusammeärwed mittem externe Berater Rödermark in vier Abrechnungsgebiete oigedahlt, die doo werrn: Owerroure, Hoabach, Orwich mid Bulau unn Messehause.
Abreschnung. Jährlich. Jährlich unnerschiedliche Beitragsbescheide. All finf Joahrn. Gleichbleibende Beiträsch iwwer finf Joahrn. Donoch die Endabreschnung.
Stadtoudaal. Hier wurd de Satz uff 30% festgeleid. Es mach de Anschein erwecke, oh, hier gitd die Stoudt Geld dodezu. Quatsch. Deß Geld werrd zum Beispeel iwwer die Grundsteier eingezoge. Isch bin mäer nitd sicher, ob es e Obergrenze ferrn % - Satz des Gemeindeanteils gitd. Die Untergrenze(-/-



Original


08.11.2017 - ( KOD )

Bericht von der Bürgerversammlung zum Straßenbeitrag am 8.11.2017
Auf dem Podium Herr Bauer (extern), Herr Kron (Bauamt), Herr Kern (BM), Herr Sulzmann (Stadtverordnetenvorsteher), Herr Rotter Erster Stadtrat.

Herr Sulzmann, man kann eine Sitzung auch etwas freundlicher gestalten.

Zunächst muss festgehalten werden. Die Vorgehensweise der Stadt zum Straßenbeitrag ist für viele völlig unverständlich und auch die absolut schlechteste und für die Verwaltung die aufwändigste Lösung. Leider bleibt der Stadt KEINE ANDERE Möglichkeit. Man MUSS sich dem Gesetz beugen. Der Königsweg, den Straßenbeitrag über die Grundsteuer B einzutreiben, kann NICHT beschritten werden. Alle, auch wirklich alle in der Verwaltung und in der Stadtverordnetenversammlung würden den Königsweg „Grundsteuer“ bevorzugen.

Die wichtigste Antwort auf die Frage „was werde ich zu zahlen haben und kann ich die Kosten auf meine Mieter umlegen“
Umlegen: Nein. Tipp vom Bürgermeister; Miete erhöhen.
Kosten für Owerroure: Grundstück 500 qm, 2 Geschosse. Beitrag ca. 84,56 pro Jahr.
Berechnungsbeispiel weiter unten.

Planung für Sanierung pro Jahr 1000.000,00 Euro ab 2020.
490.000,00 Owerroure
400.000,00 Urberach
80.000,00 Waldacker (Abrechnung alle drei Jahre 240.000,00)
30.000,00 Messenhausen ( Abrechnung alle sieben Jahre 210.000,00)

Abbaupfad:-(
Wenn nichts hinzukommen würde, wären wir in 20 Jahren fertig. Was spricht dagegen? In 2013 waren es 10.0000.000,00 Euro. In 2015 dann schon 15.000.000,00 Euro. Wieder zwei Jahre später schon 20.000.000,00 Euro. Demnach kommen jedes Jahr 2.500.000,00 Euro hinzu. Wir bauen mit den geplanten Maßnahmen den Rückstand nicht ab, sondern wir verlangsamen nur weiteren, jährlichen Aufbau um 1.000.000,00 Euro.:-( Und; begonnen wird erst 2019/2020. Stehen wir dann schon bei > 27.500.000,00 Euro die wir aufbringen müssen?

Sprüche des Abends
„Nicht jedes Grundstück hat die gleiche Anzahl von qm“
„Man soll hier keine Visionen erzählen“ dafür gab es Applaus.
„Rödermark hat 15 Jahre nichts unternommen. Jetzt sollen wir für die Versäumnisse teuer bezahlen“ Applaus.

Schäden durch Schwerlastverkehr
Als Beispiel wurde die recht neue Odenwaldstraße erwähnt. Wer zahlt für die Schäden, die durch den Neubau auf dem Hitzel&Beck Gelände durch den LKW-Verkehr entstehen können?
Keine Bedenken seitens der Stadt. Die Straße kann, ohne Schäden zu nehmen, den Schwerlastverkehr verkraften. Kosten die durch Schäden am Bürgersteig entstehen, hat der Bauherr zu begleichen. „Die Odenwaldstraße ist so gebaut, dass Schwerlastverkehr darüber fahren kann. Ist doch klar“ so BM Roland Kern

Kompensation über die Grundsteuer B
Oft erwähnt, aber kein herausragendes Thema. Es wurde dazu auch keine Frage gestellt. Ich denke, keiner im Saal wollte schon im November ein Weihnachtsmärchen hören „Hört, hört. Obwohl es schwerfällt, gedenke ich die Grundsteuer B zu senken“.
Was zählen die Worte von Bürgermeister Kern? Letztendlich braucht er diese Kompensation nicht umzusetzen. Etwas anderes wäre es, wenn er sein Versprechungen von seinem Rücktritt bricht (hoffentlich nicht) und die ersten Beitragsbescheide werden nun in seiner Amtszeit verschickt. Dann kann er die im Konjunktiv zugesagte Grundsteuer B Senkung in die Wege leitet. Die Erde ist eine Scheibe.

Straßentyp
Bundesstraßen,Landesstraßen,Kreisstraßen
Auch hier werden die Bürger zur Kasse gebeten. Allerdings nur für Kosten für Nebenanlagen wie Bürgersteig, Beleuchtung ...

Kostenüberwachung. WICHTIG.
Laut Herrn Bauer haben die Bürger das Recht auf eine genaue Kostenaufstellung. Einsicht in die Unterlagen der Stadt MUSS gewährt werden. Kopien müssen gegen Kostenerstattung zur Verfügung gestellt werden.

Stellschrauben
Abrechnungsgebiete. Hier sind der Stadt die Hände gebunden. Rödermark kann nicht komplett als EIN Abrechnungsgebiet dargestellt werden. Man hat in Zusammenarbeit mit einem externen Berater Rödermark in vier Abrechnungsgebiete eingeteilt, die da wären: Owerroure, Waldacker, Urberach mit Bulau und Messenhausen.
Abrechnung. Jährlich. Jährlich unterschiedliche Beitragsbescheide. Alle fünf Jahre. Gleichbleibende Beiträge über fünf Jahre. Danach die Endabrechnung.
Stadtanteil. Hier wurde der Satz auf 30% festgelegt. Es mag den Anschein erwecken, oh, hier gibt die Stadt Geld dazu. Quatsch. Das Geld wird z.B. über die Grundsteuer eingezogen. Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Obergrenze für den %-Satz des Gemeindeanteils gibt. Die Untergrenze liegt bei 25%. #edverst#