Egelsbach
Der Todesflughafen von Warren Buffett

Egelsbach. Der Todesflughafen von Warren Buffett07.03.2012 ( Spiegel.de )
Aus spiegel.de

[..]Sicher ist dagegen, dass Egelsbach, der größte regionale Flughafen Deutschlands, zum Imperium des legendären US-Investors Warren Buffett gehört und vor allem bei Managern und Prominenten sehr beliebt ist. So beliebt, dass mittlerweile 80.000 Starts und Landungen stattfinden und die wohlhabenden Kunden das Risiko in Kauf nehmen, auf einem Flugplatz zu landen, der als einer der gefährlichsten in Europa gilt, auch weil ihm ein sogenanntes Instrumentenlandesystem (ILS) fehlt. Erst im Juni 2010 starb beim Absturz eines Sportflugzeugs in der Nähe des Flugplatzes ein 54-Jähriger, im Dezember 2009 stürzten drei Geschäftsleute mit einem zweimotorigen Kleinflugzeug ab – unweit der jetzigen Unfallstelle und ebenfalls im Nebel. Insgesamt stürzten seit 2003 fünf Flugzeuge ab – zehn Menschen kamen ums Leben, weit mehr als an Verkehrsflughäfen vergleichbarer Größe.[..]Lesen Sie den ganzen Artikel bei Spiegel.de
(Hervorhebungen durch die Red.)

 
Lesen Sie auch: Wie sicher sind die Anflüge auf Egelsbach?
 


Diese Flugzeugen brauchen eine Lande- und Startbahn.
Egelsbach?

Diese Flugzeugen brauchen eine Lande- und Startbahn. Egelsbach?. Fluglärm vom Flughafen Egelsbach für Rödermark27.07.2011 – ( KOD ) Die größe Privatjetflotte der Welt, NetJets von Warren Buffett (800 Jets Weltweit) braucht natürlich Platz für Start und Landung. Ansonsten würde die Jets ja keinen Sinn (Geld) machen.

Ein Platz dafür wurde in Egelsbach gefunden.

Die Flotte von NetJets
Die Flotte von NetJets

Quelle: netjetseurope.com

Diese Jets müssen in die Luft gebracht werden und donnernd über Rödermark im Tiefflug landen.
 


Rödermark.
Fluglärm ausgehend vom Flughafen Egelsbach

Rödermark. Fluglärm Flughafen Egelsbach24.07.2011 – ( KOD )
 
Was ist in unserer Region geplant?
NetJets, ein Unternehmen des amerikanischen Multimilliardär Warren Buffett, will aus dem Flughafen Egelsbach das Drehkreuz für Geschäftsflüge machen.
 
 
Als ich mich in Rödermark niedergelassen habe war mir vollkommen klar, dass ich mit dem Flughafen Frankfurt zu leben habe.
Mir war klar, dass durch evtl. geänderte Anflugrouten Rödermark zukünfig stärker belastet werden kann. Das alles war klar und ich muss damit leben. Ich hätte ja auch in einer anderen Stadt bauen/hinziehen können.

Was aber nicht zu akzeptieren ist, ist der steigende Fluglärm des damaligen Sportflughafen Egelsbach. Ob die Flughöhe der Geschäftsflugzeuge über Rödermark 200, 300 oder 400 Meter beträgt ist für den Krach mal völlig egal. Die Unterschiede dürften nur messbar sein.

Man kann sagen es hält sich alles im Rahmen. Aber das wird sich ändern wenn die Pläne von NetJets Wirklichkeit werden.

Subjektiv empfinde ich, die Flüge nehmen schon heute extrem zu wenn z.B. eine internaionale Messen in Frankfurt stattfindet.

Subjektiv empfinde ich, nach 17.00 Uhr befinden sich relativ wenig Flugzeuge im Landeanflug. Das mag auch der Grund sein warum sich der eine oder andere Berufstätige, der in Frankfurt seiner Arbeit nachgeht, wenig von diesen Fluglärm mitbekommt und deshalb das Geschrei der Daheimgebiebenen nicht versteht.

Verstehen wird man das irgendwann schon einmal. Wenn man daran denkt seine Immobilie zu verkaufen. Es müssen dann riesige Abschläge gemacht werden um sein Haus in der Einflugschneise Egelsbach zu veräussern. Übrigens, so wie auf der Veranstaltung der RBgT (Rödermärker Bürgergruppe gegen Fluglärm und Tiefflüge) erwähnt wurde, fehlen nach dem geplanten Ausbau des Flughafen Egelsbach noch 400 Meter an der Landebahn um Verhältnisse herzustellen wie in Berlin Tempelhof.

Verstehen wird man das dann, wenn durch ILS (dadurch ist auch bei schlechtem Wetter der Anflug möglich) und dem Landebahnausbau Egelsbach mit wesentlich größeres Gerät und wesentlich mehr Lärm angeflogen wird. Die fliegen dank ILS dann zwar etwas höher :-(, aber was machen schon 100 Meter aus?

Verstehen wird man das dann, wenn alle 3 Minuten ein Überflug über Rödermark erfolgt.

Was bedeutet das? Nur damit ein Milliadär aus den USA noch reicher wird und Großkopferte (Industrielle und auch Politiker) einfacher (auch in der Nacht. In Egelsbach gibt es kein Nachtflugverbot) in das Rhein Main-Gebiet kommen, müssen die Bürger aus Rödermark und Egelsbach mit iher Gesundheit und mit dem materiellen Verlust der Abwertung ihrer Immobilie bezahlen.

Wie kann es sein, dass Rödermark der Beitritt zur Fluglärmkommission (noch) mit dem Argument verwährt wird: „Rödermark ist nicht betroffen. Das ist mal eine Antwort :-(“

Bei der Veranstaltung am Mittwoch regte sich zu Recht ein älterer Mitbürger auf. Seine Worte (aus dem Gedächtnis)

Nur wer Geld hat bekommt auch Recht.


Warum hat er das gesagt? Ganz einfach. Es wurde gesagt, rechtliche Schritte gegen den Egelsbacher Ausbau kann nur von demjenigen gestemmt werden der auch genügend Kapital hat. Der Normalbürger wird sich dem Kapital aus den USA und der Gleichgültigkeit unserer verantwortlichen Politiker strecken müssen.

Ich kann mir gut vorstellen, die Passagiere der Geschäftsflüge haben genügend Geld haben um ihren Familien IMMER ein schönes Haus in absoluter Ruhe zu gönnen.

 
Siehe auch
Ein MUSS für jeden des sich informieren will: Flug-Lärm-Abwehr-Gemeinschaft-Egelsbach e.V.
op-online. Der Protest wird lauter
fr-online. Kleine Flugzeuge, großer Krach
Flugspuren über Rödermark. Flugbewegungen LIVE
 
Nachtrag 11.09.2011

Rödermark Stadtverordnetenversammlung 13.09.2011.
Endlich haben es die etablierten Parteien in der Stadverordnetenversammlung (STAVO) begriffen: “Ein lohnendes Thema ist, sich den Flughafen Egelsbach auf die Fahnen zu schreiben.” ..Lesen Sie hier weiter.