Rödermark.
Nahversorgung Waldacker.

Nahversorgung Waldacker, Rewe, Kapellenstraße, Mainzer Straße08.11.2017 – ( KOD )

 
Diskussion um Rewe-Umzug nimmt Fahrt auf

[..]Wenn Rewe von der Kapellen- in die Mainzer Straße umzieht, soll der neue Markt ans Rödermärker Busnetz angeschlossen werden. Das schlägt die CDU vor, um Kunden ohne Auto – vor allem aus Waldacker – das Einkaufen zu erleichtern.[..] Quelle: OP-Online

REWE TO GO
Wie kann man in dem Artikel lesen?

einen „Rewe-To-Go“ einrichten und betreiben kann. Ein solcher Mini-Supermarkt würde die Situation in Waldacker deutlich verbessern, ist sich Ralph Hartung sicher. „ Quelle OP-Online

Was für ein Segen, dass wir in einer Stadt mit dem Prädikat „ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ leben. Damit dürften die saftigen Preise von „Rewe to go“ kein Problem sein. Waldacker hat damit, zumindest auf dem Papier, einen kleinen Nahversorger. Das verbessert die Situation in Waldacker dramatisch.

Einen höheren Preis muss man für die Produkte im 24-Stunden-Shop bezahlen. Etwa 50 Cent bis zu einem Euro legt man für identische Nahrungsmittel mehr hin als im Supermarkt.
Die 1,5-Liter-Flasche Wasser kostet zum Beispiel im Rewe-to-go 1,79 Euro, während die gleiche Marke im Rewe am Bahnhof 99 Cent kostet. Ähnlich verhält es sich auch mit anderen Getränken wie Cola oder Bier. Die sind etwa 50 bis 80 Cent teurer als im Supermarkt. www.ruhrnachrichten.de

Bus über die Mainzer Straße

„Die CDU will diesen Bedenken jetzt Rechnung tragen. „Bei der Verlagerung des Marktes muss eine Anbindung an den ÖPNV eingerichtet werden“, fordert Stadtverbandsvorsitzender Ralph Hartung. Der Bus könnte auch Kunden ohne Auto zum Einkaufen bringen. Hervorhebung durch den Admin.
Quelle: OP-Online

„Wenn die CDU Rödermark solche Überlegungen in die Presse bringt, muss man annehmen, die CDU hat bereits Gespräche zur Realisierung (auch Kosten) einer solchen Busanbindung geführt. Wer schön, wenn die Bürger von den Gesprächsergebnissen etwas erfahren könnten.
Wenn man die geschriebenen Worte ernst nimmt kommt man zu dem Schluss: „Ohne Busanbindung kein REWE Markt auf der Mainzer Straße


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Siehe auch
Und Tschüüüüüüüüss Waldacker. REWE als Lärmschutzwall?
 


Rödermark. Waldacker baut weiter ab.
Immer weniger Service.

Rödermark. Waldacker. Keine Postagentur kein Nahversorger. REWE, Kapellenstraße, Mainzer Straße, Vollsortimenter18.10.2017 – ( KOD )

 
 
Rödermark. Waldacker baut weiter ab. Immer weniger Service.

In Waldacker droht der Verlust von zwei öffentlichen „Einrichtungen“. Die Postagentur Weyrich schließt, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Und die Sparkasse hat ihren Briefkasten abgehängt. Weiter bei OP-Online

 

Passend zum OP Artikel Herr Löw (Offenbach Post) mit einem Kommentar.
Wenn es der REWE am jetzigen Standort zu eng wird, muss man sich nach einem größeren Areal umsehen. Zur laufenden Unterschriftenaktion in Waldacker schrieb Herr Löw am 19.10.2017 in der Offenbach Post unter „Angemerkt. – „Abgehängter Stadtteil“ zum REWE Markt in der Kapellenstraße. Möglicher Standort eines neuen Vollsortimenters.
[..].. den die Begründung der Aktion suggeriert, dass sich die CDU/AL Koalition in der Oktober Sitzung des Parlaments gegen einen Verbleib von REWE in der Kapellenstraße ausgesprochen hat.“[..]
Es hat sich keiner gegen den JETZIGEN Standort ausgesprochen. Der Protest zielt gegen eine mögliche Verlagerung in die Mainzer Straße ab. Aus der Sicht der Waldackerer bietet sich ein Standort Kapellenstraße/Rödermarkring an. Und dieser Standort ist zurzeit kein Thema in der Stadtverordnetenversammlung.

Sieht man sich zwei Anträge der AL/die Grünen und der CDU zur Kapellenstraße und zur Mainzer Straße an, kommt einem schon der Gedanke – Kapellenstraße/Ecke Rödermarkring ist keine Option für die Koalition.
In beiden Anträgen geht es um die Ausgestaltung eines Gewerbegebietes. Bei der Mainzer Straße wird man konkreter – Angestrebt wird die Ansiedlung eines weiteren hochwertigen Vollsortimentes.

Wie Herr Löw richtig bemerkt, ist ein neuer Standort bzw. der Verbleib am jetzigen Standort letztendlich eine Entscheidung, die der Vollsortimenter treffen muss.

Stavo am zur Kapellenstraße und Mainzer Straße
Kapellenstraße
» CDU zur Kapellenstraße. Keine Zeile zu einem Vollsortimenter.

Mainzer Straße
» CDU zur Mainzer Straße. Ja, denkbarer Standort für Vollsortimenter.

 
Siehe auch
»
Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag.
» Und Tschüüüüüüüüss Waldacker.
 
 
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Merksatz
Funzel säit mer zu de Lampe


Waldacker aktiv gegen
bürgerfeindlichen Antrag.

Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag. Rewe Kapellenstraße, Mainzer Straße17.10.2017 – ( KOD )

 

Die CDU/AL-Koalition und die SPD wollen den Rewe-Markt an die Mainzer Straße verlegen.
„Wenn der Markt von der Kapellenstraße verschwinden sollte, gehe ich nach Dietzenbach einkaufen“, so der Tenor nach einer sicherlich nicht repräsentativen Befragung beim Rewe-Markt auf der Kapellenstraße.

Die Quartiersgruppe kritisiert mit ihrer Protestaktion eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung vom 4. Oktober. Die CDU/AL-Koalition und die SPD wollen zwischen altem Gaswerk. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.

Die Quartiersgruppe sammelt Unterschriften. Die Listen liegen im Bürgertreff, Weyrich und Beckmann aus.

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Siehe auch
» Waldacker. Immer weniger Service.
» Und Tschüüüüüüüüss Waldacker.
 

Merksatz
Riwwelkuche eßt mer gern


Offenbach Post zur Stavo am 4.10.2017
NACHTRAG

Rödermark. Offenbach Post zur Stavo am 4.10.201706.10.2017 – ( KOD )

 
Wohnen über Kitas und Supermarkt

Wohnungen unter anderem über den wiederbelebten Kindergärten Motzenbruch und Lessingstraße sowie über einem neuen Supermarkt am alten Gaswerk: Die Stadtverordnetenversammlung hat am Mittwochabend mehrere kleine Schritte gegen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum beschlossen. Quelle: OP-Online

Das hier dürfte Waldacker besonders interessieren:

Dem Wunsch nach der Rewe-Umsiedlung – ebenfalls mit Wohnungen – stimmten nur CDU, AL und SPD zu. FDP und Freie Wähler lehnten dies ab. Da half auch die Erklärung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Gensert nichts. Der versicherte, dass ein Rewe-Markt in der Mainzer Straße einen weiteren Vollsortimenter an der Ecke Kapellenstraße/Rödermarkring oder in der Odenwaldstraße nicht ausschließen
Quelle: OP-Online

Dass es einen weiteren Vollsortimenter auf der Ecke Kapellenstraße/Rödermarkring jemals geben wird, wage ich zu bezweifeln. Siehe Einzelhandelskonzept 2016 Seite 64. Wobei einerseits die erwähnte Odenwaldstraße den Waldackerern nicht sonderlich entgegenkommt und andererseits im Einzelhandelskonzept Kapitel 6.4. Seite 66 zu lesen ist, dass ein Vollsortimenter auf Odenwaldstraße aus fachgutachtlicher Sicht nicht empfohlen werden kann.

Im Einzelhandelskonzept von 2016 kann man weiter lesen, wenn der Vollsortimenter (Großflächiger Einzelhandel. Knapp 1.200 qm. VERKAUFSfläche) an der Kapellenstraße aufgegeben wird, soll eine Nachnutzung bauplanunsrechtlich unterbunden werden.

Auszug Einzelhandelskonzept 2016
Auszug Einzelhandelskonzept 2016. Seite 74

 
NACHTRAG. Frage von mir.
Bei OP-Online kann man lesen, dass wegen im Boden verlegten Gas- und Wasserleitungen keine Tiefgarage bauen kann. Ich wäre dankbar, wenn mir das einer erklären kann.
Den Spruch vom Sozialdezernenten Rotter, dass Seniorenwohnungen weniger Parkplätzen benötigen, muss mir auch mal einer erklären. Ob es dann so ist, kann ich nicht beurteilen. Fast alle aus meinem Bekanntenkreis (Senioren) haben zwei Fahrzeuge.
So einen Spruch, ursprünglich wohl von BM Kern, hat Herr Rotter wohl dankend übernommen. Seinerzeit ist dieser Spruch bei den Bürgern nicht gerade freundlich aufgenommen worden. Man konnte in der Offenbach Post sogar etwas von Diskriminierung lesen.
Diskriminierung von Senioren?
Diskriminierung von Senioren?

 
Siehe auch
Rödermark Kapellenstraße. Ich war heute bei REWE
Stellplätze in einem Antrag der Stadt Bobingen

 
Siehe
Das Einzelhandelskonzept 2009
Das Einzelhandelskonzept 2016

 
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Merksatz
Unsern Wassem is inn Rase

 

Seite nach Ouwereierrisch


Rödermark Kapellenstraße
Ich war heute bei REWE

Rödermark Kapellenstraße. Ich war heute bei REWE05.10.2017 – ( KOD )

 

Sind Sie noch ganz bei Trost?!?
Ich war heute ca. eine Stunde im REWE-Markt an der Kapellenstraße. Zwei Kassen geöffnet und sehr gut besucht. Ich hab dann einfach mal einige Kunden gefragt, ob man aus Waldacker oder Ober-Roden kommt. Über 70% (ohne Schüler) kamen aus Waldacker. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, die Waldackerer darauf hinzuweisen, was CDU und AL/Die Grünen mit dem Vollsortimentern vorhaben. Die Komplimente Richtung AL/Die Grünen und CDU will ich hier nicht wiederholen. Ich hab auch eine Kassiererin gefragt, ob der heutige Hochbetrieb üblich ist und ob man auf Friedhofsbesucher verzichten könnte? „Normale Kundenfrequenz. Schüler und Friedhofsbesucher sorgen für ein sehr gutes Geschäft.“ Woher die Kundschaft kommt, habe ich nicht nachgefragt. Die Antwort hatte ich bereits. „Ich bin seit 25 Jahre bei der REWE. Das Gerücht, dass wir hier weg sollen, gibt es schon es schon seit geraumer Zeit“, so die Kassiererin. Ich habe Ihr dann ganz kurz vom gestrigen Abend berichtet. Sie wurde etwas nachdenklich.

Der Standort Mainzer Straße hat natürlich auch seine Vorteile. Man denke an das gegenüberliegende Fußballstadion. Von dort wird sicher die Kundschaft kommen, die durch die fehlenden Friedhofsbesucher und Schulkinder zu kompensieren sind. Auch auf dem Weg zum Kaufland müssen Bürger aus Ober-Roden und Waldacker (wenn überhaupt noch einer kommt) an dem Vollsortimenter vorbei. Man kauft zukünftig auf der Mainzer Straße ein und spart sich den Weg ins Kaufland. Die Bewohner rund um die Mainzer Straße haben es jetzt wesentlich einfacher und eine größere Auswahl. Odenwaldstraße, Kaufland und jetzt die Mainzer Straße. Herz was willst du mehr. Und Waldacker? Egal. Die müssen eh mit dem Auto kommen. Und auf die 500 Meter mehr kommt es dann auch nicht mehr an. Und mit dem Bus?. Blödsinn. Da fährt kein Bus. Aussteigen auf der Frankfurter Straße und den Rest können die ja wohl noch laufen.

Fazit.
Für Ober-Roden wäre ein REWE Markt auf der Mainzer Straße eine Bereicherung. Auch für den Inverstor, der das Gelände „altes Gaswerk“ bebauen will, kommt dieser Vollsortimenter wie gerufen. Wahrscheinlich hat er eine Sorge weniger. Für den Schallschutz sorgt der Vollsortimenter.

Jetzt brauchen wir nur noch ein entsprechendes Geschäft im Breidert.

Siehe auch: Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag.

Merksatz
Aßem Maul stinkt mer vom Raache


Rödermark.
Kapellenstraße wird gesperrt.

Rödermark. Kapellenstraße wird gesperrt.28.09.2017 – ( KOD )

 
Das Gruppenwasserwerk Dieburg erneuert die Leitung zwischen Ober-Roden und Messenhausen. Lesen Sie weiter bei OP-Online
 
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Merksatz
Un en Bauch, des iss e Wambe


Rödermark Bauausschuss
Waldackerer aufgepasst.

Rödermark Bauausschuss Waldackerer aufgepasst20.09.2017 – ( KOD )
 

ÖFFENTLICH. Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie .
20.09.2017, 19.30h, Raum Tramin (Zi.Nr. 300) Konrad-Adenauer Str. 4-8, 63322 Rödermark/Urbewrach

Kurzfassung:
» Ein neuer Markt wird auf der Mainzerstraße geplant/gebaut.
» REWE Kapellenstraße wird geschlossen wenn auf Mainzerstraße gebaut wird.
» Auf der Mainzerstraße soll das Gebiet „altes Gaswerk“ für Wohnbebauung erschlossen werden.

Für die Wohnbebauung auf der Mainzer Straße sind Lärmschutzmaßnahmen Richtung Rödermarkring erforderlich. Der angedachte Vollsortimenter (REWE?) soll diese Funktion übernehmen. Eine zweigeschossige Bauweise des Vollsortimenters ist dafür erforderlich. Nicht gerade üblich für einen z.B. REWE-Markt.

Ein Antrag der Koalition (CDU, AL/Die Grünen) wird heute im Bauausschuss beraten. Das Beratungsergebnis wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch so in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

 
Hier ein Auszug aus der Beschlussvorlage:

[..] Angestrebt wird die Ansiedlung eines weiteren hochwertigen Vollsortimentes (z.B. Tegut, REWE oder Edeka) in Ober-Roden Nord. Hierbei sind auch Kombinationen unterschiedlicher Nutzungen auf verschiedenen Ebenen in Betracht zu ziehen, z.B. bei der Umsiedlung des Rewe-Marktes in die Mainzer Straße ist eine Kombination mit Wohnnutzung in den Obergeschossen denkbar.
 
Das Baugebiets-Areal „Nördlich Mainzer Straße“ soll innerhalb des beschlossenen Flächenrahmens entwickelt werden.
 
Wird der derzeitige Standort des REWE Marktes in der Kappellenstraße zu Gunsten eines Ersatzes in Ober-Roden Nord aufgegeben, kann die Altfläche revitalisiert und für Wohnungsbau genutzt werden.[..] Quelle: bgb.roedermark.de 

Die Freien Wähler Rödermark stellen sich auf die Seite der Waldackerer und machen den Vorschlag, den neuen Vollsortimenter näher an Waldacker zu planen. Kapellenstraße / Rödermarkring. Macht irgendwie auch mehr Sinn. Aber nicht so gut für einen Investor, der auf der Mainzerstraße Wohnungen bauen will.

[..]Der Magistrat wird beauftragt mit REWE oder einem weiteren hochwertigen Vollsortimenter Verhandlungen zu führen, mit dem Ziel einen neuen Markt an der Kreuzung Kapellenstraße / Rödermarkring zu bauen. Hierbei ist auch zu prüfen, ob Kombinationen unterschiedlicher Nutzungen auf verschiedenen Ebenen ermöglicht werden können. Z.B. bei der Umsiedlung des Rewe-Marktes an die Kreuzung ist eine Kombination mit weiterer Gewerbenutzung (z. B. Büroräume) in den Obergeschossen denkbar.[..] Quelle bgb.roederark.de

Hier die ganze Tagesordnung

Wie gesagt wurde, muss der REWE-Markt an der Kapellenstraße aufgegeben werden, wenn auf der Mainzer Straße ein neuer Vollsortimenter entsteht. Geht auch aus dem Antrag der Koalition hervor. – bei der Umsiedlung –

 


Rödermark.
Wohnbebauung für 1000 Neubürger

Rödermark. Wohnbebauung, Kapellenstraße, Odenwaldstraße.08.09.2017 – ( KOD )

 
Rödermark.
Wohnbebauung für 1000 Neubürger

2020 leben in Rödermark rund 1 100 Menschen mehr als heute, langfristig steigt die Einwohnerzahl sogar um fast 1 900. Das prognostiziert der Planungsverband Rhein-Main und bringt die Politik in Zugzwang. [..] Lesen Sie weiter bei OP-Online.
 
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Rödermark. Michael Gensert CDU
zum Hainchesbuckel.

Rödermark Hainchesbuckel. Bewegt sich Michael Gensert CDU auf sehr dünnem Eis? Buse, Kapellenstraße, Hainchesbuckel, REWE25.08.2017 – ( K.-O. Donners )

 
Ausschusssitzung Buse 23-08.2017.

Das Thema, welches den Abend fast komplett ausfüllte, war der Hainchesbuckel. Eine sehr gewagt (euphemistisch) vorgetragene Argumentationskette von Herrn Michael Gensert zum Hainichesbuckel, auf die ganz sicher eine passende Antwort folgen wird. Dazu gleich mehr.

Kitas.
Durch die vielen zusätzlichen Wohneinheiten in Rödermark (Festplatz, Odenwaldstraße, Kapellenstraße) werden die vorhandenen Kindergartenplätze nicht ausreichen. Herr Rotter bemerkte: “ [..] sehen wir schon jetzt, dass die Kitaplätze nicht reichen„.
Es muss jedem klar sein, wenn in Rödermark Wohnbebauung im größeren Stil erfolgt, muss auch die entsprechende Infrastruktur hergestellt werden, für die alle Bürger in Rödermark zu zahlen haben. So wie ich es verstanden habe, soll jetzt doch die Kita Motzenbruch wieder aufgemöbelt werden.

Hainchesbuckel.
Herr Michael Gensert (CDU) begann die Diskussion zu dem FDP Antrag mit den Worten: „Was hat die FDP eigentlich gegen Rügemer? Das ist was Rügemer nicht will.“ Wenn man sich die Vertreter der FDP im Ausschuss nach diesen Worten von Herrn Michael Gensert angesehen hat, lagen deren Gesichtszüge zwischen Amüsiertheit und Unverständnis. Die FDP berichtete, dass mehrere FDP Vertreter sich ausführlich mit der Firma Rügemer unterhalten haben und Tage später den jetzt vorliegenden Antrag, wie auch allen Bürgern in Rödermark, der Firma Rügemer zur Verfügung gestellt haben. Wenn all dies nicht der Fall gewesen wäre, ja dann hätte man den Worten von Herrn Michael Gensert mehr Glaubwürdigkeit schenken können.
Die Rede von Herrn Michael Gensert war auch nicht auf eine mögliche Realisierung der Vorschläge aufgebaut, sondern gespickt mit Hinweisen auf die Kosten, die der Firma Rügemer entstehen könnten. Er ließ es sich auch nicht nehmen, diesen Hinweis gebetsmühlenartig zu wiederholen. Man konnte den Eindruck gewinnen, in der Hälfte des Gesprächs der CDU mit der Firma Rügemer scheint es nur ums Geld gegangen zu sein. Gut, dass Herr Michael Gensert so um die Finanzen der Fa. Rügemer besorgt scheint. In der Gegenrede von Dr. Rüdiger Werner (FDP) wurde unmissverständlich darauf hingewiesen, dass dieses Thema (Kosten) in den Gesprächen der FDP ganz bewusst ausgeklammert wurde. Das kann/darf nicht Thema der Stadtverordneten sein, sondern ist ein Thema für die Verwaltung. Mir wurde gesagt, es wäre bei dem Gespräch zwischen Rügemer und FDP einzig und allein um eine für beide Parteien tragfähige Planung gegangen. Der angefertigte Plan im FDP-Antrag, mit eingezeichneter Straße, dient nur der Visualisierung des Vorschlags um zu zeigen, wie es sein könnte.

Nach den Reden von SPD, die den Koalitionsantrag unterstützen wird, und der AL, meldete sich Herr Dr. Rüdiger Werner (FDP) zu Wort. Herr Dr. Werner begann seine Gegenrede zu den Ausführungen von Herrn Michael Gensert mit „soviel Blödsinn habe ich lange nicht mehr gehört. Da lobe ich mir den sachlichen Vortrag von Herrn Gerl (AL/Die Grünen)“.

Um das Thema Hainchesbuckel bewerten zu können, muss man die ganze Wahrheit kennen. Was hat die Firma Rügemer wem erzählt und was davon wurde wie weitergegeben? Hier dürften noch einige böse Worte gewechselt werden. Da ich jetzt mehrere Seiten gehört habe, muss ich sagen, irgendetwas läuft hier total schief. Ich muss mich, auch wenn es sehr schwer fällt, mit weiteren Bemerkungen, die mir auf der Zunge liegen, zurückhalten.

Vor der Ausschusssitzung. CDU zu Hainchesbuckel.
Mit weiten Teilen des FDP-Änderungsantrages kann sich mittlerweile auch die CDU anfreunden, sagte Vorsitzender Ralph Hartung. Quelle: OP-Online Da vertraten wohl, zumindest anfänglich innerhalb der CDU, Partei und Fraktion unterschiedliche Auffassungen.

Gaswerk, Mainzer Straße.
Es müssen seitens der REWE anscheinend Bestrebungen geben, sich zu vergrößern. Da dies auf der Kapellenstraße nicht möglich ist, könnte man sich den Standort am alten Gaswerk (Mainzer Straße) vorstellen. Auch die Tatsache, dass sich durch einen Verbrauchermarkt vor einem möglichen Wohngebiet am Gaswerk ein notwendigen Lärmschutz als vorhanden abhakt werden kann, spricht für die Mainzer Straße. Dadurch dürfte es dem Grundstücksbesitzer (anliegendes Grundstück) aus hohen Norden auch etwas leichter fallen, sich von seinen Besitztümern in Ober-Roden zu trennen. Die Stadt tut ja was sie kann. Die Bedürfnisse der Bürger aus Waldacker müssen allerdings den Vorstellungen der .. wen auch immer … weichen. Die aus Waldacker sollen doch einen weiteren Weg in Kauf nehmen oder nach Dietzenbach einkaufen gehen. 🙁 Wie auf der Ausschusssitzung mitgeteilt wurde, wird in Ober-Roden nur dann ein neuer Verbrauchermarkt genehmigt, wenn der REWE-Markt an der Kapellenstraße geschlossen wird. Ob dort ein andere Gewerbebetrieb (ein BurgerKing oder McDonalds würde sich anbieten) dort möglich wäre, ist mir nicht bekannt.

Bei der Ausschusssitzung konnte man den Eindruck gewinnen, die Verwaltung hat schon mal oder spricht aktuell mit REWE. Es stellt sich nur noch die Frage, ob die REWE überhaupt Willens ist, einen zweigeschossigen Verbrauchermarkt (scheinbar notwendig für den Lärmschutz) zu erstellen. Laut Aussage von Marktkennern ist dies mehr als fraglich. Wenn die Stadt den REWE-Markt im Ort halten will, und dieser für seine Vergrößerung mehr Platz benötigt als der jetzige Standort bieten kann, hat man da schon einmal den Standort Kapellenstraße/Rödermarkring angeboten? Oder ist die Mainzer Straße nur deshalb weiterhin das auserkorene Ausweichquartier um mit weniger Problemen eine Wohnbebauung zu ermöglichen? Kennt die REWE die Möglichkeiten von Kapellenstraße/Rödermarkring?

Man hat noch zwei Jahre Zeit sich eine Lösung zu überlegen. Wenn dann noch eine Bauzeit von zwei Jahre eingeplant wird, kann vor dem Auslaufen des Pachtvertrages (Kapellenstraße) der Umzug erfolgen.

Man kann sich gut vorstellen, dass der Verbrauchermarkt mit mehr Verkaufsfläche auf der Kapellenstraße Ecke Rödermarkring erfolgen kann. Lärmschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich und man kann sich viel Mühe ersparen, den Marktbetreiber von einer zweigeschossigen Bauweise, wie auf der Mainzer Straße angedacht (die dieser bestimmt nicht will), zu überzeugen. Man muss nur noch den Linienbus ein wenig umleiten und eine Bushaltestelle vor den Verbrauchermarkt auf der Kapellenstraße einrichten. Das wäre mal praktizierte Bürgernähe.

Das Thema Lärmschutz soll den Stadtverordneten in einer der kommenden Ausschusssitzungen erläutert werden. Erst dann dürften die Stadtverordneten in der Lage sein, den Standort Mainzer Straße zu bewerten.

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