Rödermark. BUSE
Ausschusssitzung 3.2.2016

Rödermark. BUSE Ausschusssitzung 4.2.201604.02.2016 – ( KOD )

 
40. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie

Der Trend, bei Ausschusssitzungen mehr zu nuscheln als deutlich und laut zu reden, wird von immer mehr Mitgliedern der Ausschüsse angenommen. Geladene Fachleute, die zu einem Vorgang befragt werden,  versteht man sehr gut. Auch bei Bürgermeister Kern und dem Stadtverordneten Gerl gibt es kaum Probleme. Michael Gensert wurde von einem seiner Fraktionsmitglieder mehrfach gebeten doch etwas  lauter zu reden.

Bei dem Berichtsantrag der SPD zur Dreieichbahn handelt es sich um eine sehr komplizierte Sachlage. Für den normalen Bahnnutzer ist es völlig unverständlich, warum es so schwer sein kann, einen Zug zwei oder drei Minuten früher an einer bestimmten Haltestelle ankommen zu lassen. Nachdem die geladenen Fachleute der KVG gesprochen hatten, konnte man sich ein Bild von dieser Problematik machen.
» Eingleisige Streckenführung der Dreieichbahn.
» Die Tatsache, dass die zum Hauptbahnhof Frankfurt durchgebundenen Züge dem Fernverkehr immer Vorrang gewähren müssen.
» Kann die Dreieichbahn am Hauptbahnhof nicht pünktlich abfahren weil ein Gleis eines verspätetet Fernzug gekreuzt werden muss, hat die Dreieichbahn auf dem weiteren Streckenverlauf Verspätung.
Der Gegenzug auf der eingleisigen Strecke nach Dieburg muss auf diesen, aus Frankfurt kommenden (verspäteten) Zug warten und passieren lassen. Die aus diesem Zusammenhang heraus entstehende Verspätung und die Folgen sind für jeden Fahrgast unterschiedlich.
Die Dreieichbahn kann nur als kleiner Teil eines hochkomplizierten Organismus betrachten werden. Ich bin gespannt, ob es den Stadtverordneten gelingen wird, einen Antrag zu formulieren den man der KVG und dem RMV als gemeinsame Forderung der Stadtverordneten übergeben kann.

Jetzt haben wir es aus berufenem Mund. Ober-Roden ist schöner als Urberach.
Rödermark wird sich für die „Aufnahme in das Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ bewerben. Da man bei dieser Bewerbung ein klar ausgewiesenes Gebiet angeben muss, hat die Stadt sich für Urberach entschieden.

 Die SPD fragt  nach dem Stand der Dinge beim TSC Rödermark. Antwort in etwa vom BM „Die Stadt Rödermark ist mit den Anliegern des Tanzsportclub im Gespräch. Bauanträge sind nicht gestellt. Der TS will die jetzige Fläche um etwa 10 – 12 % erweitern und mehr Parkplätze im Außenbereich anbieten. Das sind die wesentlichen Parameter

Die Schwimmbadstraße soll „grundhaft saniert“ werden.
Das am Ende der Schwimmbadstraße gelegene Perlite Gelände soll gemäß Beschluss der Stadtverordneten entwickelt werden. Aus diesem Grund sollte die „grundhafte Sanierung“ zurückstellen werden. So ein Antrag der SPD . Man befürchtet, dass durch folgende Baumaßnahmen auf dem Perlite Gelände durch den Baustellenverkehr die neu erstellte Straße stark beschädigt wird. Die Befürchtung wurde vom Bürgermeister als unbegründet zurückgewiesen.

Auf der Kapellenstraße ist geplant, ein größere Anzahl von Wohnungen zu erstellen. Damit verliert Rödermark wieder einen großen Teil an Gewerbefläche. Die Freien Wähler Rödermark forderten die Ausweisung einer „Ausgleichsfläche“ Damit ist gemeint, dass für das Gewerbe an anderer Stelle neues Gelände ausgewiesen werden muss. So ist es üblich. Wenn man ausgewiesene Grünflächen bebaut, muss an anderer Stelle ein Baugebiet verkleinert werden. Siehe Festplatz Ober-Roden.
Da dieses Gelände (Kapellenstraße) einen großen Wertzuwachs erfährt, wurde von der SPD die Forderung gestellt „die Stadt müsse von dieser Wertsteigerung partizipieren.“ Diese Forderung wurde von AL/Die Grünen (Herr Gerl) mit Giftpfeilen beantwortet. Man unterstellte der SPD aus wahltaktischen Gründen einen Sonderweg einschlagen zu wollen. Herr Michael Gensert (CDU) gab zu bedenken, dass es aus juristischer Sicht nicht möglich ist, eine Ausgleichszahlung für die Stadt zu erwirken.
Was passiert mit den anliegenden Grundstücken, die noch als Gewerbegebiete ausgewiesen sind? Werden die auch zu Wohnbaufläche?

Die Frage der FDP Rödermark, die auf den Wegfall der Soccer Halle abzielte, wurde als nicht so tragisch bewertet. „Die machen ja nur im Winter ein Geschäft“ so in etwa BM Kern. „Die dürften froh wenn die die Halle los sind“ so in etwa AL/Die Grünen in Persona von Herrn Gerl.

Wir dürfen uns – so glaube ich – auf eine spannende Sitzung der Stadtverordneten am 16.02.2016 freuen.

Siehe auch
Umsteigen in Buchschlag nur in Turnschuhen


Grüne verlieren laut Forsa knapp 9 %

Grüne verlieren laut Forsa knapp 9 %03.02.2016 – ( KOD )

 
 
Ohne Fukushima. Erheblichen Verlusten bei den Grünen.

Schwarz-Grün wäre in Frankfurt passé, und die SPD würde sich mit der CDU ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern: Eine Meinungsumfrage sagt fünf Wochen vor der Kommunalwahl in Hessen einen Umbruch für Hessens größte Stadt voraus. [..]…[..]In Frankfurt verlören die Grünen der Forsa-Umfrage zufolge 8,8 Prozentpunkte[..]Quelle: hessenschau.de

Bei 9% liegt der Fukishima-Effekt in Rödermark nicht. AL/Die Grünen konnten ihr Wahlergebnis in Rödermark von 2006 zu 2011 um 5,4% steigern. In Franfurt betrug die Steigerung 10,5%
 
 
Siehe auch
Umfrage: SPD legt zu, Grüne verlieren
 
 


SPD fordert Klarheit und Wahrheit.

SPD Rödermark fordert Klarheit und Wahrheit03.02.2016 – ( KOD )

SPD fordert Klarheit und Wahrheit
 
Letzte Stadtverordnetenversammlung vor Kommunalwahl:
SPD fordert Klarheit und Wahrheit

Mit einer Reihe von Anträgen will die SPD zu den Themen Dreieichbahn, Wohnungsbau, Entwicklung des Geländes Plattenhecke und zur Straßensanierung Antworten haben bzw. die Weichen für richtungsweisende Entscheidungen stellen. Die Anträge liegen den Gremien nunmehr zur Behandlung und Beratung vor.

„Zum Thema Dreieichbahn haben wir frühzeitig unsere Bedenken zur Fahrplangestaltung ab Sommer 2016 geäußert“, so Fraktionschef Lauer zum Berichtsantrag seiner Fraktion. Mit der Neuvergabe der Verkehrsleistungen der Dreieichbahn soll ab 16. Juli 2016 das Bedienungskonzept geändert werden. Welche Gründe hierfür verantwortlich sind und ob noch Optionen für eine Änderung der bisherigen Planungen bestehen, möchte die SPD nun wissen. Ebenso, warum die Stadtpolitik im Vorfeld dieser gravierenden Veränderungen nicht informiert wurde.
Den Berichtsantrag zur Sitzung des Fach-Ausschusses finden Sie hier

Im Juli 2015 wurde der Magistrat auf Antrag der SPD durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung beauftragt, Gespräche mit regionalen Wohnungsbaugesellschaften für einen Wohnungsbau in Rödermark aufzunehmen. Dabei sollte die grundsätzliche Bereitschaft geklärt werden, ob diese bereit sind in Rödermark zu investieren. Außerdem sollten die erforderlichen Leistungen der Stadt dazu geklärt und mit den Wohnungsbaugesellschaften planerische Vorstellungen für ein zukünftiges Baugebiet abgesprochen werden. Nunmehr will die SPD wissen, was bei diesen Gesprächen bisher erreicht wurde.
Den Berichtsantrag zur Sitzung des Fach-Ausschusses finden Sie hier.

Aufklärungsbedarf hat die SPD auch in Fragen der weiteren Entwicklung des Geländes in der Plattenhecke. Hier war in den letzten Wochen doch einiges an Meinungsverschiedenheiten in der Öffentlichkeit zu vernehmen. Dies hat die antragstellende Fraktion veranlasst, Aufklärung zum aktuellen Sachverhalt einzufordern. U.a. möchte die SPD erfahren ob es und welche Zusagen es für das Gelände gibt. Darüber hinaus ebenso, welche Vorstellungen beim Magistrat selbst zur Entwicklung dieses Geländes bestehen.
Den Berichtsantrag zur Sitzung des Fach-Ausschusses finden Sie hier.

Die Straße „Am Schwimmbad“ soll begünstigt durch das durch das Kommunale Investitionsprogramm des Landes grundsaniert werden. Im Wirtschaftsplan 2015/2016 wurden hierfür Haushaltsmittel bereitgestellt. Nachdem der Magistrat nun mehrmals erklärt, dass er mit dem Eigentümer der früheren Firma Perlite Verhandlungen führt, welche kurz vor dem Abschluss stehen und die eine Entwicklung des Gebietes entsprechend dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.07.2015 ermöglichen, sollte die Sanierung der Straße am Schwimmbad aus Sicht der SPD solange zurückgestellt werden, bis geklärt ist, wie das Gebiet konkret entwickelt werden kann. Mit Hilfe des Kommunalen Investitionsprogramms des Landes könnten weitere und ebenso dringend notwendige Straßensanierungen in Höhe von 600.000 € finanziert werden. Nach dem Bedarfsplan kämmen als Ersatz hierfür die Straßen – Am Wiesengrund, Am Zilliggarten bzw. die Berliner Straße – in Frage. Das Kommunale Investitionsprogramm soll jedenfalls nach Meinung der SPD vollständig für Straßensanierungen ausgeschöpft werden.
Den Antrag zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung finden Sie hier.

 
 
Siehe auch
» Termine. Kommende Sitzungsrunde. Ausschüsse
» SPD Rödermark fordert Klarheit und Wahrheit
 
 


Breitband ist in Rödermark
ein hochaktuelles Thema.

Breitband ist in Rödermark weiterhin ein Thema.03.02.2016 – ( KOD )

Breitband ist in Rödermark weiterhin ein hochaktuelles Thema.

Ein Kommentar auf der Seite der FDP Rödermark vom 01.02.2016. Kommentar von @Matthias Nolte und die Antwort von @Rüdiger Werner. Lesen Sie den Kommentar und die Antwort von @Rüdiger Werner.
 

Unter mitbabbeln.de, der Mitmachseite der SPD Rödermark, wurde von Dr. Saage in 2016 die Frage gestellt:

[..]meine Freundin und ich überlegen, ob wir raus aus Frankfurt und nach Rödermark ziehen sollen. Allerdings haben wir gesehen, dass die Breitbandversorgung eine absolute Katastrophe ist. Können Sie mir sagen, wann ein Breitbandausbau realistisch abgeschlossen wird?[..] Lesen Sie die Antwort bei mitbabbeln.de

Solche Frage kann man in Rödermark seit 2266 Tagen nicht beantworten. Auf die Frage – WANN denn -, kann es kaum eine seriöse Antwort geben.
 
In einem Kommentar im „Blog für Rödermark“ hat ein – Unternehmer – Rödermark als „definitv die falsche Wahl“ für sein Unternehmen bezeichnet.
 
 
AL/Die Grünen stimmten gegen Maßnahmen für ein schnelles Internet
Bei der 32. Stadtverordnetenversammlung haben AL/Die Grünen einen Antrag der CDU, SPD und FDP angelehnt, mit dem der Magistrat aufgefordert wurde „mit allem nötigen Nachdruck darauf hinzuwirken, dass im gesamten Rödermärker Stadtgebiet die aktuell höchstmögliche Breitband-Internet-Datenübertragungsrate technisch und faktisch verfügbar wird.“ Quelle: Stavo Niederschrift. Seite 13. Punkt 18.
 
 


Wolfgang Bosbach.
Versprechen eingelöst.

Wolfgang Bosbach. Versprechen eingelöst.02.06.2016 – ( KOD )

Wolfgang Bosbach. Versprechen eingelöst.
Nachtrag zur Sendung „Hart aber fair“ am 1. Februar 2016 / ARD

Bei „Hart aber Fair“ hat Herr Bosbach zugesagt, eine an seine Adresse geschickte EMail auf seiner Homepage zu veröffentlichen.

1.) Auszüge aus der E-Mail eines Polizeibeamten, die mich im Vorfeld der o.a. Sendung erreicht hat. Gestrichen sind die Passagen, die einen Rückschluss auf die Person des Absenders zulassen könnten. Entscheidend ist nicht die Person des Absenders, entscheidend ist der Inhalt!
„Betreff: WG: Flüchtlingskrise aus der Sicht eines Polizeibeamten
Hier die ganze Mail.

 


Nur was knattert und stinkt-Knöllchen
für falsche Garagennutzung.

Nur was knattert und stinkt-Knöllchen für falsche Garagennutzung02.06.2016 – ( KOD )
 
 
Was steht in Ihrer Garage?

[..]Was haben Sie so in Ihrer Garage stehen? Eine Werkbank mit Werkzeug? Einen Kühlschrank? Sportgeräte, Rasenmäher, Gartendünger, Gartenschlauch, Fahrräder, oder gar einen Computer? All diese Sachen in einer Garage sind verboten- und die falsche Nutzung einer Garage, kann mit einem Bußgeld bis 500 Euro geahndet werden.[..] Lesen Sie weiter bei konsumentendienst.ch

 
 


Meine Einschätzungen zur
Kommunalwahl am 6.3.2016

Rödermark. Meine Einschätzungen zur Kommunalwahl am 6.3.201623.01.2016 – ( KOD )

Kommunal ist nicht egal


Zur Kommunalwahl am 6.3.2016

Wie informieren sich die Bürger. Hier Zeitungsleser.
Kann man die Zeitungsleser (muss nicht unbedingt die Printausgabe sein) in drei Gruppen einordnen?
– Die Zeitung lesen und alles glauben. Großteil, die Masse.
– Die Zeitung lesen und nichts glauben. Weniger, aber der Masse zuzuordnen.
– Die Zeitung lesen, aber fast alles nochmal hinterfragen. Minderheit

Wenn die Annahme stimmt,
– ist die dritte Gruppe für eine Wahl völlig uninteressant.
– um die Masse zu erreichen, muss man populistisch agieren. Ob es einem passt oder nicht.

Wo kann man sich als Bürger, zusätzlich zur Zeitung, informieren.
Nicht so schwer. Ist nur mit ein wenig Aufwand verbunden. Man besucht die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordneten-Fraktionen. Wenn man die Nerven besitzt, geht man zur Stadtverordnetenversammlung. (Siehe hierzu allerdings)
Weitere Möglichkeiten gibt es in den sozialen Netzwerken und auf den Internetseiten der einzelnen Parteien vor Ort.

Marketing
Horden von Marketingexperten kümmern sich bei einer Bundestagswahl oder Landtagswahl darum: „Wie gewinnt man die Wahl?“. Ortsverbände/Stadtverbände werden motiviert und mobilisiert. Die Presse wird vergewaltigt. (Siehe SWR)

Am 6.3.2016 haben wir keine Bundestagswahl. Wir haben eine Kommunalwahl in Rödermark. Die Parteien vor Ort kämpfen um jede Stimme. Und was macht ein Teil der großen Parteien? Die Parteien, die bei den Bundestags- und Landtagswahlen die Hilfe der örtlichen Parteien fordern? Die bauen ziemlich viel Mist. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Parteivorsitzende vor Ort mit zitternder Hand morgens die Tageszeitung aufschlagen, um nachzusehen, was die „großen Vorbilder“ sich schon wieder einmal für einen Bockmist geleistet haben.

Kommunalpolitik findet vor der Haustür statt. Nicht in Berlin.
Man soll sich bei einer Kommunalwahl nicht so stark von der Bundespolitik beeinflussen lassen. Es gibt keine linke oder rechte Straße. Ob städtische Straßen saniert werden oder nicht, ob man in Rödermark einen Stadtbus benötigt oder nicht, entscheidet nicht Berlin. Die Höhe der in Rödermark beschlossenen und geleisteten Vereinsförderungen sind allenfalls von Interesse für die Kommunalaufsicht und deren Genehmigungspflicht. Die Stadtverordneten entscheiden, welche freiwillige Leistungen den Bürgern angeboten werden. Nicht der Bund oder das Land.

Wie sich die Gemeindesteuer und die Gebühren entwickeln bestimmt nicht Finanzminister Schäuble. Das entscheiden die Stadtverordneten in Rödermark auf Empfehlung des hiesigen Magistrats. Dies gilt auch für den Haushalt in Rödermark. Nicht der Bund regelt die städt. Finanzen. Die Finanzen regelt weder der Kreis, das Land noch der Bund, sondern die gewählten Stadtverordneten.

Die Stadtverordneten entscheiden welche Sporthalle saniert wird, wie Jugendförderung im Einzelnen aussieht, ob ein Schwimmbad gebaut und die Sauna eigenständig betrieben oder verpachtet werden soll. Dies sind nur einige Beispiele, die verdeutlichen, wie wichtig die Kommunalwahl für die Bürger einer Stadt ist. Nicht der Bund oder das Land entscheidet in diesen Fragen, sondern die vor Ort ehrenamtlichen agierenden Politiker.

Der Magistrat, in erster Linie der Bürgermeister und erste Stadtrat, hat dafür zu sorgen, dass mit den eingenommenen Geldern sorgsam gehaushaltet wird (z.B. nicht zu viel Personal).

Die Partei, die für den Bund gut ist, ist auch für die Kommune gut
Diese Aussage muss nicht falsch sein. Kann sie aber. Man sollte sich nur im Notfall von den Bundesparteien oder Landesparteien bei einer Kommunalwahl beeinflussen lassen. Bei der Kommunalwahl zählen die Leistungen der Fraktionen der Ortsparteien.

betrachten Sie nicht nur die einzelnen Personen. Betrachten Sie das Gesamtpaket. Beachten Sie, wie sich die einzelnen Parteien weit vor der Kommunalwahl mit den Forderungen/Wünschen der Bürger auseinander gesetzt und beschäftigt bzw. diesen angenommen haben. Betrachten sie die Entwicklung oder Stillstand im Ort der letzten fünf Jahre. Wie steht es um das Gewerbe? Gibt in Rödermark einen funktionierenden Einzelhandel? Am besten kann man den „funktionierenden Einzelhandel“ über wenig Leerstände in den Ortskernen  bewerten. Gab es in den letzten Jahren größere Neuansiedlung von Gewerbesteuerzahlern? Wie sieht es mit dem sozialen Wohnungsbau aus? Sind die Straßen in Rödermark in Ordnung? Wie steht es um Steuer und Gebühren? Wurden die Ziele des kommunalen Rettungsschirms durch eigene Kraft erreicht? Zählt in Rödermark das Prinzip „Man darf nur soviel Geld ausgeben wie eingenommen wird“? Hat sich in der Frage „schnelles Internet“ greifbares getan? Sind wir als Stadt auf den demografischen Wandel der Gesellschaft gut vorbereitet? Wie sieht es mit dem sozialen Zusammenhalt in der Stadt aus? Was vom Stadtleitbild wurde umgesetzt? Wissen wir, wie wir in Zukunft in unserer Stadt arbeiten, leben und uns fortbewegen wollen?

Gern wird erwähnt, wir haben den Haushalt saniert. Hinterfragen Sie, wie die Haushaltssanierung und damit die Ziele des kommunalen Rettungsschirms erreicht wurden. Lag es an den unerwarteten Geldzuweisungen Dritter? Lag es an der zweimaligen Steuererhöhung der Grundsteuer B oder an der Gewerbesteuererhöhung? Oder daran, dass die Stadt Einsparungen vorgenommen hat? Sollte der letzte Punkt bejaht werden, fragen Sie nach dem WO.

Steuererhöhungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass die Stadt lange Zeit „über ihre Verhältnisse gelebt hat“. Rödermark hat 2013 und 2015 die Grundsteuer B und 2015 die Gewerbesteuer erhöht. Trotz dieser enorm gestiegenen Belastung für die Bürger ist die Stadt NICHT in der Lage grundhafte Sanierungen der Straßen in Angriff zu nehmen. Lassen Sie sich nicht durch ein Argument wie „Die Schwimmbadstraße wird GRUNDerneuert“ irritieren. Hier wird ein wohl kaum wiederholbarer Sonderweg beschritten.

Bewerten Sie also alle Punkte und wählen Sie dann, ohne die Bundes- oder Landespolitik zu betrachten, die Stadtverordnetenversammlung ihres Vertrauens. Wenn Sie bisher zu der Gruppe der „uninformierten in Sache Kommunalpolitik“ zählen, sollten Sie sich wenigsten vor der Kommunalwahl ein wenig informieren. Möglichkeiten dazu gibt es in den sozialen Netzwerken, auf den Internetseiten der einzelnen Parteien vor Ort oder auch bei den Wahlmaterialien, die wir sicherlich in Kürze in unseren Briefkästen genügend vorfinden werden. Sie können aber auch mich fragen. :-)
Kandidaten……Wahlprogramme. Eine Zusammenfassung der Kommunalwahl 2016 können Sie hier einsehen.

Aufgaben werden vom Bund auf die Kommune abgewälzt.
Was den Kommunalpolitikern, unabhängig der Parteizugehörigkeit, immer wieder Probleme bereitet, sind auferlegte Aufgaben vom Bund bzw. dem Land. Aufgaben werden vom Bund an die Kommunen, teils mit Umwegen über Länder und Kreis, gerne an die Kommunen weitergegeben. Das Konnexitätsprinzip, ein Grundsatz der besagt „wer bestellt muss auch zahlen“ wird all zu oft und gerne außer Kraft gesetzt. Folge: Die Kommunen werden mit ihren Problemen vielfach alleine gelassen.
Diese Praxis im Verteilungsmechanismus (Aufgabe <->Geld) ist nicht unbedingt immer den in der Regierung befindlichen Koalitionen anzurechnen, da die getroffenen Entscheidungen teilweise weit in der Vergangenheit zu suchen sind. Bezogen auf die Kommunalpolitik. Es wäre falsch, die Bauschäden der Halle Urberach dem jetzigen Bürgermeister anzulasten. Die Halle Urberach wurde vor seiner Zeit gebaut.

Flüchtlingsthema
Diesen Punkt sollte man bei der Betrachtung, welche Partei man wählt, außen vorlassen. Hier beschreiten, in Bezug auf die Anzahl, alle Neuland; Bürger, Stadtverordnete, Magistrat sowie die Verwaltung. Seriöse Aussagen für die Zukunft  können wohl kaum getroffen werden. Alles was zu diesem Thema gesagt werden kann dürften reine Spekulationen sein. Scheinbar ist man sich noch nicht einmal sicher wieviel Flüchtlinge in Rödermark leben.

Protestwähler, Nichtwähler
Glücklicherweise stellt sich in Rödermark keine rechts- oder linksradikale Gruppierung zur Stadtverordnetenwahl.  Damit fällt für Rödermark der Protestwähler weg. Anders sieht es allerdings im Kreis aus. Ein Rezept, wie man die Protestwähler von einer Dummheit abhalten kann, hat man selbst für die bevorstehenden Landtagswahlen nicht. Da herrscht das Chaos.
Bleibt für die Stadtverordnetenversammlung der Nichtwähler über. Wenn Ihre bevorzugte Partei auf Bundesebene zurzeit nur Mist baut, gibt es  keinen Grund der Kommunalwahl fern zu bleiben und ein Nichtwähler zu werden.
Nehme Sie die Wahlprogramme zur Hilfe und wählen Sie die für Sie richtige Partei/Wählervereinigung.
Kommunalpolitik findet vor der Haustür statt. Nicht in Berlin. Sie haben es am 6.3.2016 in der Hand.

Prognosen für die Kommunalwahl für die Stadtverordnetenversammlung in Rödermark.

@K.O.Donners
CDU.
Die CDU wird die stärkste Fraktion bleiben. Es wird aber nicht das Ergebnis der letzten Kommunalwahl erreicht. Daran dürfte nicht nur Frau Merkel die Schuld tragen. Besonders negativ dürfte sich die Koalition mit AL/Die Grünen in Rödermark bemerkbar machen. Den Identitätsverlust, den man für die Postenverteilung in Kauf genommen hat, wird sich im Wahlergebnis niederschlagen.

AL/Die Grünen
Seit es die Grünen gibt habe ich diese auf Bundesebene gewählt. Bis vor einiger Zeit auch auf kommunalen Ebene. Wird man älter, werden viele Fantasten zu Realisten.
Will man Stillstand, wählt man die Grünen. Kaum sichtbares wurde in der Zeit der Koalition gemeinsam mit der CDU  in die Wege geleitet. Den Grünen wird, so hoffe ich jedenfalls, bei dieser Wahl kein Reaktorunglück helfen. Die Grünen werden Stimmen verlieren. Es wird aber kein Erdrutsch geben.

SPD
Ist die Fraktion, die nicht erst kurz vor der Kommunalwahl eine hervorragende Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Mehr als 50% der Informationen* aus dem kommunalpolitischen Leben der Stadt Rödermark wird von der SPD bereitgestellt. Die SPD betreibt auch als einzige Fraktion ein Mitmachportal für die Bürger. Fragen stellen und es gibt innerhalb einer Woche ein Antwort. www.mitbabbeln.de
Ob die großartige Arbeit der SPD von den Bürgern honoriert wird?
Wenn die Bürger nicht total uninformiert zur Wahlurne schreiten erwarte ich ein besseres Ergebnis für die SPD als bei der letzten Kommunalwahl.

FDP
Eine der beiden Fraktionen mit nur 2 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung. Die FDP informiert im Rahmen ihrer beschränkten Zeit (2 Stadtverordnete) über einen Transparenzverteiler die Bürger über die Kommunalpolkit. Erstaunlich ist, mit über 20% liegt die FDP mit der Informationsverteilung* noch vor der Koalition. Auch hier gilt, wie bei der SPD „Wenn die Bürger nicht total uninformiert zur Wahlurne schreiten erwarte ich ein besseres Ergebnis für die FDP als bei der letzten Kommunalwahl.“

Freie Wähler Rödermark
Bei der ersten Kommunalwahl gleich 2 Stadtverordnete ist ein sehr gutes Ergebnis. Die offenen Fraktionssitzungen der FWR sind meist sehr gut besucht. Bei den Ausschusssitzungen und der Stadtverordnetenversammlung sind reichlich Mitglieder der FWR anwesend. Als Nachteil sehe ich, man bekommt sehr wenig Informationen zum Nachlesen (Presse, Webseite) geboten. Damit  ist die Arbeit der FWR für viele in Rödermark nicht sichtbar.
Man wird das Ergebnis der letzten Kommunalwahl halten können.

Ich in sicher, wenn die AfD in Rödermark angetreten wäre, hätte das die politische Landschaft total verändert.

Siehe auch
» Zusammenfassung Kommunalwahl 2016
» Sonderfall Schwimmadstraße. Siehe auch die Anlagen.

*Statistik Blog für Rödermark


Glyphosat: Monsanto verklagt Kalifornien

Glyphosat: Monsanto verklagt Kalifornien01.02.2016 – ( KOD )
 
 
Glyphosat: Monsanto verklagt Kalifornien

Kalifornien will Glyphosat auf die Liste der anerkannten krebserregenden Stoffe setzen. Glyphosat ist eines der Hauptbestandteile von Monsantos Unkrautvernichtungsmittel. Der Konzern hat Klage gegen den kalifornischen Staat eingereicht. [..] Lesen Sie weiter bei deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

 


Etwas zu Schadstoff-Emissionen

Etwas zu Schadstoff-Emissionen01.02.2016 – ( KOD )
 
 
Schwefeldioxid-Emissionen pro Tag
pro Schiff: 7500 kg -> pro Pkw 0,00002 kg -> entsprechen 376.030.220 Pkws
Stickoxid-Emission pro Tag
pro Schiff: 5250 kg -> pro Pkw 0,0124 kg -> entsprechen 421.153 Pkws
Partikel-Emission pro Tag
pro Schiff: 450 kg -> pro Pkw 0,0004 kg -> entsprechen 1.052.85 Pkws
CO2-Emission pro Tag
pro Schiff: 478850 kg -> pro Pkw 5,698 kg -> entsprechen 83.678 Pkws
 
376 Millionen Autos stoßen am Tag so viel Schwefeldioxid aus wie ein einziges Kreuzfahrtschiff.
Quelle: FOCUS 05/16