Fragen an Jörg Reinholz zu einer
Pressemeldung bei berger-law.de

Fragen an Jörg Reinholz. Euroweb, Berger 11.04.2013 – ( KOD )

Fragen an Jörg Reinholz zu einer Pressemeldung bei berger-law.de

Man kann in einer Pressemeldung bei der Rechtsanwaltskanzlei http://www.berger-law.de/aktuelles/Servicezeit-Reportage-WDR-vom-21-02-2014.6d679.php u.a. folgendes lesen.

[...]Die im Bericht kurz angesprochene medizinisch-psychologische Expertise vom 11.09.2013 zur anzunehmenden Persönlichkeitsstruktur des Webartisten JR, der – ausweislich dieser Expertise einer renommierten Kölner fachpsychologischen Gemeinschaftspraxis möglicherweise an einer krankhaften Persönlichkeitsstörung mit pathologisch narzistischer Kränkbarkeit, Kritikschwäche / Kritikminderung, Minderwertigkeitsgefühlen, welche sich in Selbstüberschätzung darstellen sowie Störung der Impulskontrolle, Verleugnung und Projektion eigener Eigenschaften auf seine Gegner – leidet, [...]

Da ich den als “Webartisten” bezeichneten JR vermutlich kenne, habe ich diesen angeschrieben um zwei Fragen zu beantworten:
1) JR, bist Du damit gemeint Jörg
2) Wenn ja, darf man Dich jetzt als bekloppt bezeichnen?

JR hat wie folgt geantwortet. Gastbeitrag

1)
Frage:
“JR, bist Du damit gemeint Jörg”

Antwort:
Ja. definitiv. Der Euroweb-Anwalt Philipp Karl Berger und sein Kollegen Andreas Buchholz meinen wohl mich auf diese Weise provozieren zu müssen. Ich halte das für dumm.

2)
Frage:
Wenn ja, darf man Dich jetzt als bekloppt bezeichnen?

Antwort:
Wohl kaum. Um darauf näher einzugehen müsste man die Frage in mehrere Fragen aufsplitten.

2.1.)
Frage:
Da wäre zunächst die Frage danach, ob sich der Philipp Berger und/oder der Andreas Buchholz an die Wahrheit hält.

Antwort:
Die Antwort darauf ist: Das tun diese nicht! Denn schon deren Behauptung, es handele sich um eine “Expertise einer renommierten Kölner fachpsychologischen Gemeinschaftspraxis” ist schlicht falsch. Es handelt sich tatsächlich um eine “Expertise” eines gewissen Dr. Frieder Nau.
Genauer um ein Ferngutachten höchst zweifelhafter Qualität. Damit kommen wir zu der zweiten Frage:

2.2.)
Frage:
Was taugt das Gutachten?

Antwort:
Diese Frage ist einfach zu beantworten: Nichts.

Zu erst einmal stellt der Gutachter Dr. Frieder Nau angebliche Tatsachen
fest. Er behauptet:

“Begrüßungstext und Angebote auf fastix.org, der Homepage von Jörg Reinholz: Hier finden sich neben einem Foto eine einleitende Selbstdarstellung in Superlativen”.

Auf fastix.org finden sich jedoch keine Superlative und schon gar keine “Selbstdarstellung in Superlativen” und es gab diese dort auch nie. Pikanterweise wurde dem Schriftsatz mit der “Expertise” auch ein Ausdruck der Webseite beigefügt, der die behaupteten “Superlative” nicht enthält. Die Leser können auch gern archive.org benutzen um sich dort zu überzeugen, dass es auch zu einem früheren Zeitpunkt die behauptete “Selbstdarstellung in Superlativen” nicht gab.

Aus der eigenen und so drastisch nur in Folge Wahns oder vorsätzlich möglichen, jedoch definitiv unwahren Darstellung schließt der Dr. Frieder Nau sodann auf “pathologisch narzistischer Kränkbarkeit, Kritikschwäche / Kritikminderung, Minderwertigkeitsgefühlen, welche sich in Selbstüberschätzung [ausdrücken]“.

Hier ist also einfach zu erkennen, dass aus falschen Daten auch falsche Schlüsse folgen. Der Frieder Nau hat einen Doktortitel. Er weiß demnach genau, dass seine “Expertise” keinesfalls wissenschaftlichen Prinzipien folgt.

In einem weiteren Schritt führt Dr. Frieder Nau ein Schreiben von mir an das AG Kassel an, in welchen ich – unstreitig – den Düsseldorfer Rechtsanwalt Philipp Berger als Kriminellen bezeichnet habe. Das ist so “wissenschaftlich” wie aus der Temperatur in einem Zimmer auf die Temperatur draußen zu schließen ohne zu berücksichtigen, ob eine Heizung oder Klimaanlage ihr Werk tut.

Denn zunächst handelt es sich um eine Äußerung, mit welcher ich meinen Standpunkt vor Gericht vertrete. Bezeichnenderweise handelt es sich um ein Verfahren in welchem Philipp Berger für eine meiner Domains einen Wert von 300 Euro angab und behauptete, er habe diesen sorgfältig ermittelt. Das gerichtliche Gutachten ergab dann einen Wert von “ca. 3750,00 Euro” – also mehr als das zwölffache. Ich erinnere daran, dass es auch im Fall “Nerdcore” eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Wert von 100 Euro – zu dem die Kanzlei Berger die Domain Nerdcore.de an Zahlung statt auf die Euroweb übertragen lassen wollte und dem tatsächlichen Wert gab, der je nach Quelle mit bis zu 50.000 Euro angegeben wird. Hier versprach die Euroweb sogar, den die eigentliche Pfändungssumme übersteigenden Betrag aus der Versteigerung zu spenden- man wusste also auch in der “causa nerdcore” sehr genau, dass man damals schlicht viel zu wenig ansetzte – und das nenne ich sehr wohl und zu Recht “kriminell”. Daneben steht für mich fest, dass Philipp Berger mehrfach an Prozessbetrug mitgewirkt hat, zu dem verleumdet er und die Euroweb mich öffentlich. Hinsichtlich des Prozessbetruges habe ich am 3.1.2014 Strafanzeige wegen banden- und gewerbsmäßig betriebenen Prozessbetruges gegen Philipp Berger, Andreas Buchholz (beide als Chefs der “Berger Law LLP”, jetzt “Buchholz und Kollegen”) gestellt. Diese war offenbar so überzeugend, dass sich der Chef der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft dazu unter Wiedergabe meiner Vorhaltungen äußerte. Was der WDR auch zeigte. Weiter sollte ich noch ausführen, dass die Euroweb – vertreten von Philipp Berger – dem LG Köln vortrug ich sei Wettbewerber der Firma, zeitlich parallel aber anderen Gerichten (LG Kassel und Düsseldorf) – vertreten von Philipp Berger – vortrug, ich sein kein Wettbewerber. Vor Gericht derart grob zu lügen berechtigt freilich dazu, den so agierenden mit “kriminell” zu bezeichnen, denn so falsches Vormachen führt geradewegs zum Vorwurf des Prozessbetruges.

Dr. Frieder Nau kümmert sich bei seinem Ferngutachten also gar nicht darum, warum – und ob ich dem Philipp Berger nicht vielleicht doch berechtigt – kriminelles Handelns nachsage und ob es sich hierbei nicht doch um eine wahre Tatsache handelt, die den Vortrag nicht nur rechtfertigt, sondern den Schluss geistiger Defizite “ad absurdum” führt. Das hätte er aber untersuchen müssen. Das hat Dr. Frieder Nau nicht aber getan.

Statt dessen kommt Dr. Frieder Nau zu den offenbar von seinem Auftraggebern gewünschten Schluss und behauptet, dieses zeuge von einer “Störung der Impulskontrolle, Verleugnung und Projektion eigener Eigenschaften auf seine Gegner”. Damit ist klar, dass seine Expertise nicht das Papier wert ist, auf die es gedruckt wurde und schon gar nicht die aberwitzige Summe, die er von der Euroweb dafür kassierte. Wenn man schon ein Gefälligkeitsgutachten erstellt, dann sollte man wenigstens nicht so durchsichtig und leicht widerlegbar machen.

Auf Grund der insgesamt ganz deutlich auf eine Herabwürdigung meiner Person und Dritter gerichteten Veröffentlichung des Philipp Berger gehe ich nunmehr davon aus, dass letzterer Schluss des Dr. Frieder Nau sehr viel mehr auf Philipp Berger zutrifft als auf mich. Die Pressemitteilung auf Berger-Law.de spricht für eine gestörte Impulskontrolle des dortigen Autors und auch dafür, dass just Philipp Berger – oder eben sein Kollege Buchholz (die Pressemitteilung verantworten beide) – die Tatsachen verleugnen und eigene Eigenschaften auf deren Gegner projektieren.

Für die Realitätsferne der Herren spricht dann auch, dass diese in der Pressemitteilung auf einen Blog verlinken, der, dass behaupte ich von den sonst “höchst prozessfreudigen” Herren unbestritten (weil ich es auch beweisen kann) seit ca. 18 Monaten, aus der Kanzlei der Herren heraus geführt wurde. In diesem Blog wird dem WDR vorgehalten unsauber recherchiert zu haben. Nur wissen Philipp Berger und Andreas Buchholz, dass die von diesen namens der Euroweb zunächst erwirkte einstweilige Verfügung aufgehoben wurde und dass später eine Berufung gegen diesen Beschluss von einer weitaus kompetenteren Kanzlei für die Euroweb zurück genommen wurde. Dann noch auf diesen, also erweislich unwahren Bericht zu verlinken verbietet sich. Dabei von einer “Bloggerin” zu sprechen, als wäre diese eine Dritte Person hat schon den merkwürdigen Geruch nach verschmorten Kabeln.

Am 6. Mai 2014 findet im Sitzungssaal A 224, Cecilienallee 3, 40474 Düsseldorf die Verhandlung vor dem OLG statt. Auf die von der Beklagten Euroweb durch deren Anwälte geäußerten Zweifel an meiner Prozessfähigkeit hin will sich das Gericht einen eigenen Eindruck verschaffen.

Auf den nahezu identischen Vortrag von Philipp Berger hin hat sich das LG Düsseldorf bereits am 21.11.2012 einen eigenen Eindruck verschafft und dann im abweisenden Beschluss ausgeführt:

“Anzeichen für ein wahnhaftes Verhalten des Klägers in der mündlichen Verhandlung am 21.11.2012 hat das Gericht nicht fest gestellt. Der Kläger hat auf alle Fragen sachlich angemessen geantwortet.”

Da fragt man sich doch. ob ich der “Bekloppte” bin oder ob das nicht viel mehr auf die Herren Philipp Berger und Andreas Buchholz zutrifft. Denn die kennen den Beschluss, sind nicht mit dem zulässigen Rechtsmittel dagegen vorgegangen und vor allem erfüllt es aus meiner Sicht ganz klar den Tatbestand der Verleumdung, mich in diesem Wissen – und im Wissen um die Falschheit der Expertise – derart zu schmähen.

Gerichtsverfahren sind öffentlich. Ich lade jeden dazu ein, zu kommen und selbst zu sehen ob ich oder vielleicht doch ein ganz anderer der “Bekloppte” bin. Leider wird der Herr Philipp Berger wohl allenfalls als Zuschauer zu sehen sein, denn zuletzt übernahm ein Dr. Weber aus dem fernen Dortmund die Vertretung. Offenbar hat die Euroweb erkannt, dass die Kanzlei der Herren Berger und Buchholz bei Gegnern eines schwereren Kalibers nicht die “Idealbesetzung” ist.

2.3.)
Frage:
Wenn man bekloppt im Sinne von “minderintelligent” sehen will:

Antwort:
Das Abitur habe ich auch gemacht. Selbst. An der Abendschule. Noten zwischen 1 (Chemie) und 3 (Deutsch). Das war in der DDR, da gab es keine 6 und die naturwissenschaftlich/polytechnische Ausbildung war der hiesigen mindestens gleichwertig.

Ich muss noch einmal auf die Urfrage zurück kommen:

2)
Frage:
Wenn ja, darf man Dich jetzt als bekloppt bezeichnen?

Antwort:
Nun, es kann sein, dass ich etwas viel und etwas drastisch schreibe. Aber ich schreibe gewiss nicht “bekloppter” oder “drastischer” als die BILD, die Morgenpost oder so manches Regionalblatt. Wie schon die gewiss nicht “bekloppten” Richter des BGH in Pressesachen mehrfach urteilten, geht es bei harten Aufreißern erkennbar darum, im “Markt der Meinungen” oder “Kanon der Stimmen” hervorzustechen. Diese Richter haben auch keinen solchen Redakteur “krankgeurteilt”.

Und vorliegend versuche auch ich Leser zu gewinnen um diese vor Schaden durch den Vertragsabschluss mit der Euroweb zu bewahren und auf unwahres Behaupten der Euroweb im Prozess vorzubereiten. Auch hierbei ist es sehr vorteilhaft im “Kanon der Stimmen” aufzufallen.

Übrigens erreichte mich diese Woche die insgesamt dritte Zuschrift, in der mich ein Rechtsanwalt (nach dem Lesen meines Blogs!) als “Kollege” bezeichnete. “Drastischer Ausdruck” ist kein Merkmal von “bekloppt”.

Hinsichtlich der Art und Weise wie die Herren Philipp Berger und Andreas Buchholz agieren habe ich da eine ganz eigene und andere Meinung, die ich hier aber nicht öffentlich machen muss – Ich wurde ja um eine Antwort gebeten, die man “auch ohne Gefahr für Leib und Seele veröffentlichen kann”.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Reinholz
Hafenstr. 67
34125 Kassel
Tel: +49 (0) 561 317 22 77
Fax: +49 (0) 561 317 22 76

http://www.fastix.org

joerg.reinholz@googlemail.com

Vielen Dank Jörg für die im Gastbeitrag beantworteten Fragen
 
 
Für jeden Beitrag ist jeweils der Autor verantwortlich (außer es handelt sich um einen Gastbeitrag, der von einem Autor nur veröffentlicht wurde)!


Vorratsdatenspeicherung

Vorratsdatenspeicherung 11.04.2013 – ( KOD )
 
 
Vorratsdatenspeicherung

Ausland
Seit mehr als einer Woche bin ich zu 80% völlig anonym im Internet unterwegs. Meist auch noch kostenlos. Die fehlenden 20% könnte ich mich, wenn ich wollte, weiterhin völlig anonym im Internet bewegen. Diese Feststellung hatte ich schon die letzten Jahre machen können. Hier nur ein Update. Es ist wie es war.
 
Inland.
Wenn ich möchte, bin ich auch innerhalb von Deutschland vollkommen anonym. Einfach wird es einem auch noch durch einen fehlenden Zusatz (Daten sind zu erheben……zu verifizieren fehlt aber.) im TKG (Telekommunikationsgesetz) gemacht. Selbst wenn dieser Punkt gesetzlich geregelt wird, ist es weiterhin sehr einfach, sich völlig unerkannt im Internet zu bewegen.
 
Ich nehme an, Herr Thomas de Maizière hat sich in seinem ganzen Leben noch keine SIM-Karte kaufen müssen und kennt deshalb auch nicht den Geschäftsablauf.
 
Wen wird er mir der Vorratsdatenspeicherung treffen? Sicherlich keinen Terroristen oder einen der großen Gauner. Die großen Sprüche könnte er sich sparen.
 
Politiker, die sich schon lange im Amt befinden, bewegen sich meiner Meinung nach nicht mehr in der Wirklichkeit.
 
Volker Kauder
Ich kann nicht glauben, dass was Volker Kauder (Unions-Fraktionschef) gerne sagt, von o. g. Politikern umgesetzt wird.

Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit.

 


WoMo-News 2.
Mein neues Navi.

WoMo-News 2. Mein neues Navi. 10.04.2013 – ( KOD )
 
    WoMo-News 2. Mein neues Navi
 
Für meine diesjährige Frühjahrstour habe ich mir ein neues Navi gegönnt.
 
Bei einem Zwischenhalt im Baskenland standen wir auf einem sehr schönen Platz. Zur rechten Seite der Atlantik. Zur linken Seite schneebedeckte Berge. In der Mitte mein neues Navi. Wir standen schon eine Weile und plötzlich eine sehr agressive Ansprache der Führungsperson Gisela M. aus meinem Navi.
 
        Ich warte schon seit 15 Minuten!
 
Wie bitte? Muss ich mir das von meinem Navi gefallen lassen? Ich habe sofort die weibliche Führungskraft Gisela M. abgewählt und durch Herrn Jörg R. ersetzt. Bisher noch keine ungefällige Ansprachen.
 
+++Jakobsweg. Kein Vorfahre mütterlicherseits lebt noch in Dülken.
 
 
Auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Nachrichten die keiner braucht.
 


Sicherheitslücke in SSL-Verschlüsselung

Sicherheitslücke in SSL-Verschlüsselung 10.04.2013 – ( KOD )
 

[..]In der meistgenutzten Verschlüsselungs-Software OpenSSL steckt eine gravierende Sicherheitslücke, über die Angreifer Daten auslesen und abgreifen können. Vor allem die für SSL verwendeten Schlüssel der Nutzer sind betroffen und können gestohlen werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Schwachstelle als kritisch eingestuft. Ein Update für die Betreiber von Webservern steht bereits zur Verfügung. Die Deutsche Telekom hat sofort reagiert und die Lücke unmittelbar nach Bekanntwerden geschlossen. Endnutzer können die Sicherheit ihrer Online-Dienste mit einem Test überprüfen.[..]Lesen Sie bei t-online.de weiter.

 


Polizeiliche Kriminalstatistik 2013

Rödermark, Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 08.04.2013 – ( KOD )
 
[..]Am 19. März 2014 hat Frau Polizeivizepräsidentin Anja Wetz in einer Pressekonferenz die regionalen Entwicklungen der polizeilichen Kriminalstatistik für die Städte Offenbach und Hanau sowie die beiden Landkreise bekannt gegeben.

Nunmehr liegen auch die Kriminalitätszahlen für die einzelnen Kommunen vor. Sie können sich unseren umfangreichen “grünen Bericht” im Internet unter folgender Webseite betrachten und als pdf-Datei (3,3 MB) herunterladen: [..]Lesen Sie den ganzen Artikel. Unter diesem Link hier können Sie auch die Statistik herunterladen..