SPD-Rödermark über Arbeit der Werkstätten Hainbachtal

SPD über Arbeit der Werkstätten Hainbachtal
SPD-Rödermark Fraktion informiert sich über Arbeit der Werkstätten Hainbachtal17.10.2014 – ( KOD )
 

SPD-Rödermark. Werkstätten Hainbachtal.

SPD-Rödermark. Werkstätten Hainbachtal.

SPD-Rödermark informiert sich über Arbeit der Werkstätten Hainbachtal
Die SPD-Fraktion hat sich am gestrigen Donnerstag mit der Geschäftsführung der gemeinnützigen Werkstätten Hainbachtal GmbH getroffen. Hierbei fand ein reger Informationsaustausch zur Arbeit der Gesellschaft statt. Rund 150 Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung sind derzeit in der Zweigwerkstatt Rödermark beschäftigt. Das Engagement der Gesellschaft ist langfristig angelegt. Lesen Sie den ganzen Artikel bei der SPD-Rödermark

Link zur Webseite werkstaetten-hainbachtal.info


Vorschlag zu CO2 Einsparung in Rödermark
Nachtrag.

Antrag zur CO2-Einsparung in Rödermark
16.10.2014 – ( S )

Denkbare Möglichkeit zur CO2-Einsparung in Rödermark

Es gibt schon seit geraumer Zeit in Rödermark den Plan, besonders gut isolierte Häuser mit einen selbstgebastelten Tontäfelchen zu beglücken. Dieser Vorschlag wurde in der Tat auf einer Stadtverordnetenversammlung besprochen und mit der Mehrheit der Stadtverordneten beschlossen. Das war es dann aber auch schon. Umgesetzt wurde meines Wissens der Antrag nicht einmal.

Jetzt ein Vorschlag der den bestehenden gravierend erweitern soll. Wie bei dem Antrag zu den Tontäfelchen ist der Gedanke; wir wollen den CO2 Ausstoß in Rödermark senken. Der Gedanke kam mir bei der Buchung einer Reise im November. Bin ich im November 10 Tage nicht zu Hause, wird auch nicht geheizt. Also werden ich die Luft in Rödermark nicht mit ?? kg CO2 belasten. Und das sollte belohnt werden. Belohnt allerdings nur dann, wenn die Durchschnittstemeratur im Reiseland > 20 Grad ist.

An die Bürger von Rödermark sollte ein “Punkteheft aus Papier” mit dem Titel  “CO2 Ausstoß senken durch verreisen“ ausgegeben werden. Nach einer Reise geht der Bürger mit den Reiseunterlagen und dem “Punkteheft aus Papier” auf die Stadt. Der Klimabeauftragte wird nach Prüfung der Unterlagen die Punkteanzahl als Tontalerchen in das “Punkteheft aus Papier” eintragen. Die einzutragenden Tontalerchen werden nach einer ganz einfachen Formel berechnet.

» Reisedauer in Tage (RD)
» Jahreszeit (J)
» Pauschal (P)
» Durchschnittliche Temperatur im Zielland. (DT)
» Die Jahreszeit (J) ist eine Konstante.
Herbst 3, Winter 4, Frühling 2, Sommer 0.

Nehmen wir meine Reise.
RD = 10, DT = 22,5, J = 3, P = 0,5
ST = (DT/RD*J)+(P*RD) = (22,5/10*3)+(0,5*10)=11,75 Tontalerchen

( Nachtrag: Ein Leser bemängelte die fehlende Einsparung für das KFZ. Vorbeugend. Kochen, Duschen, Staubsaugen, Fernsehen werden mit 0,5 Tontalerchen (P) je Tag abgegolten. Die erweiterte Formel siehe Artikelende. )

Mir werden jetzt zur Belohnung 11,75 Tontalerchen gutgeschrieben.
Die Tontalerchen könnte man jetzt z.B eintauschen für:
» Für 150 Tontalerchen bekommt man ein Tontäfelchen.
» Für 100 Tontalerchen einen Kugelschreiber der Stadt Rödermark
» Für 10 Tontalerchen eine Frage an den Bürgermeister die sofort beantwortet werden muss.

Wenn jetzt jeder Rödermärker einen bisher ungeplanten Urlaub im Winter unternimmt, wäre das für die Umwelt in Rödermark eine unglaubliche hohe Einsparung an CO2. Bisher durchgeführte CO2 Einsparungen kämen an diese Werte kaum heran. Evtl. könnte man eine Stelle bei der Stadt (z.B. neben dem Klimamanager) einrichten die sich um Fragen der Finanzierbarkeit der Reisen Gedanken macht. Aufs Dach geschraubte Photovoltaikanlagen werden ja auch finanziell unterstützt.

Ich bin mir fast sicher, ein Antrag der in diese Richtung zielt, wird zurzeit im Parlament die Mehrheit finden.

Hintergrund zu den Tontäfelchen
Die Erfinder der Tontäfelchen, CDU und AL/Die Grünen (Ounnoome Tontäfler) haben die Idee mit einem Beschluss 2012 ins Leben gerufen.

Als der Beitrag fertig war, war ich so begeistert, dass ich gleich noch für den Dezember 7 Tage gebucht haben.

Nachtrag. KFZ muss einbezogen werden
Die Formel wird erweitert.

Kommt noch eine Auto hinzu erhöht sich die Anzahl der Tontalerchen.
G = Gewichtung. Konstante 0,2
6,0 Durchschnittsverbrauch auf 100 km (DVBx)
50 Fahrleistung pro Tag (FL)
10 Reisedauer (RD)

ST1 = DVB1/100*FL*RD*G = 6/100*50*10*0,2 = 6 Tontalerchen.

Den Zweitwagen können Sie mit anderen Angaben dazurechnen.
Auf die oben bezogene Reise erhalten Sie dann (ohne Zweitwagen) insgesamt 16,75 Tontalerchen (11,75+6) gutgeschrieben.


Bestimmt kein Zufall.

Bestimmt kein Zufall. Webung Amazon16.10.2014 – ( KOD )

Mancher wundert sich schon über die bei Google eingeblendete Werbung. Trifft diese doch vielfach auf Produkte oder Dienstleistungen zu die man zuletzt bei Google gesucht hat. Aber dafür gibt es eine einfache Erklärung. Man hat bei Google gesucht, Google merkt sich die Suchbegriffe und Google schaltet dann die Werbung. Google erkennt Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit, auch bei einer gewechselten IP-Adresse, wieder. Genauere Beschreibung bzw. Gegenmaßnahmen hier an dieser Stelle dazu würden verwirren.

Was mich jetzt nachdenklich stimmt ist die mir von AMAZON per EMAIL zugestellte Werbung für ein Buch.
“Motivation und Überzeugung in Führung und Verkauf von Prof. Werner Correll”

Ich habe nicht nach diesem Buch im Internet gesucht. Ich habe das Buch in meinem Artikel “Der Vampir-Effekt” erwähnt. Das war es aber auch schon.

Doch nur ein Zufall die Werbung von Amazon?


Rödermark. Artikel der
Offenbach-Post zur Odenwaldstraße

Rödermark. Artikel der Offenbach-Post zur Odenwaldstraße15.10.2014 – ( KOD )

Rödermark. Artikel der Offenbach-Post zur Odenwaldstraße
Druckfehler? Übertragungsfehler oder die Realität?

Zu der notwendigen Bebauung des Hitzel&Beck Geländes in Odenwaldstraße berichtet heute die Offenbach-Post. Hier eine Zahl die mich jetzt doch ein wenig verwirrt. Es wird von 185 Wohnungen* berichtet. Die letzte Information zu der Anzahl Wohnungen liefert ein Pressebericht der SPD-Rödermark. Bei einer Vorstellung des Bauvorhabens wurde die Zahl “von bis zu 150 Wohnungen” genannt. Der Investor, Herr Früchtenicht, war bei der Vorstellung anwesend.

Bisher ist man davon ausgegangen, dass der Investor mit den 300 Parkplätzen in der Tiefgarage bei vermuteten 150 Wohnungen wesentlich mehr Parkplatz schaffen würde als vorgeschrieben. 1,6 Stellplätze je Einheit sind nach Stellplatzordnung der Stadt verpflichtend. So die Pressemeldung der SPD-RÖDERMARK. Das wären genau 4 Stellplätze mehr als gefordert. Außerhalb der Tiefgarage waren es, so entnehme ich es den Plänen, 6 Stellplätze für Kundschaft der Gewerbetreibenden.

Was ist mit der Gewerbefläche von 1000. Laut Pressemeldung soll „soll ein Passage-Weg mit kleineren Gewerbeeinheiten (Quelle: SPD-Rödermark) entstehen. “ Ob dann die Parkplätze noch reichen werden?

Für den 30.10.2014 ist eine Bürgerversammlung in der Kulturhalle geplant.
Aufregen sollte man sich also noch nicht. Alle Fragen werden sicherlich bei der geplanten Bürgerversammlung beantwortet. Für die berechtigten Sorgen der Anwohner während der Bauzeit (ca. 6 Jahre) werden Lösungen aufgezeigt werden müssen.

Auch für die weggefallenen Parkplätze (40)  muss eine Lösung präsentiert werden. Vermutungen, die Pendler KÖNNTEN sich so verhalten WENN …… sind Spekulationen und keine Lösungen.

*Bei der Stadtverordnetenversammlung am 7.10.21014 nannte der BM auch diese Zahl. Die Antworten des Bürgermeisters, innerhalb der Stadtverordnetenversammlung, dürften aber den wenigsten Bürgern bekannt sein.

Damals. Bei den S-Bahnbauarbeiten

[..]Das kostenintensivste und langwierigste Projekt betrifft die Odenwaldstraße, die durch den Baustellenverkehr im Zuge der S-Bahnbauarbeiten stark beansprucht und sogar beschädigt wurde. [..]Quelle Stadt-Rödermark

Zahlenspiel
» 15.10.2014 ca. 185 Wohnungen. Neuer Stadtteil westlich der Gleise
» 17.09.2014 ca. 120 Wohnungen. Altlast gemeinsam sanieren
» 30.08.2014 ca. 150 Wohnungen. Autoverkehr ist größtes Problem


Fahrt in das ehemalige Konzentrationslager Osthofen

Fahrt in das ehemalige Konzentrationslager Osthofen11.10.2014 – ( KOD )
 

Bildquelle: KZ Osthofen

Bildquelle: KZ Osthofen

Am Samstag, 25.10.2014, geht eine Studienfahrt in das ehemalige Konzentrationslager nach Osthofen. In diesem waren zu Beginn der Nationalsozialistischen Zeit auch Rödermärker Bürgerinnen und Bürger interniert. Es sind noch Plätze frei. Wer also Lust und Laune hat mitzufahren, kann sich anmelden. Lesen Sie die ganze Einladung bei der SPD-Rödermark
 
Hintergrundinformationen
Der vergessene Sohn
 
 
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Mein Schuldenberg

Mein Schuldenberg10.10.2014 – ( KOD )

Mein Schuldenberg

Ich erinnere mich ungern an die Zeit in der ich gebaut habe. Wegen der Hochzinsphase eigentlich eine schlechte Zeit. Eine Hypothek habe ich dann auch mit variablem Zinssatz abgeschlossen. Da lagen die Zinsen bei > 10%. Aber an den Zinsen kann man wenig drehen.

Glücklicherweise gingen dann die Zinsen nach einiger Zeit langsam aber sicher runter. Ich glaube es waren dann so um die 5%. Was konnte ich dafür? War das meine Leistung? Nein es ist halt so.

Durch glückliche Verkäufe konnte ich dann auch einen Großteil der Hypothek zurückzahlen. Sprich meine längerfristigen Verbindlichkeiten (Kredite) wurden gesenkt. Das für meine Nachkommen verkaufte Grundstücke, Immobilien etc. nicht mehr zur Verfügung stehen; ist eben so. Also keine tolle Leistung von mir. Nur Tafelsilber verkauft.

Die längerfristigen Verbindlichkeiten belasten mich nur mit den monatlich zu zahlenden Zinsen und Verbindlichkeiten. Die muss ich eben jeden Monat meinem laufenden Haushalt zur Verfügung stellen. Gedeckt werden die Einnahmen ausschl. durch eine schmale Rente.

Den Posten Zinsen bei den längerfristigen Verbindlichkeiten kann ich nicht beeinflussen. Ich kann mich auch gegenüber meiner Familie nicht damit brüsten „Schau mal Frau, wir haben jetzt nicht mehr 2% Zinsen zu zahlen sondern nur noch 1,5%“. Das ist keine Leistung von mir; das ist halt so. Ich habe absolut NICHTS dazu beigetragen die laufenden Kosten für meine Familie zu senken. Geschickt ist es, wenn ich schon heute eine Vereinbarung mit meinem Kreditgeber treffe und festschreiben lasse, was ich nach Ablauf der Zinsbindung in dem Nachfolgevertrag zu zahlen habe. Wenn ich dann auch noch den richtigen Zeitpunkt erwischt habe kann ich sagen: „Frau, da haben wir mal Glück gehabt“. Beeinflussen kann ich den Zeitpunkt nicht. Ein richtiger Abschluss ist keine Leistung von mir sondern nur Glück.

Den Schuldenberg, den ich habe, ist auch durch meinen exzessiven Lebenswandel entstanden. Unnötige Ausgaben und Fehlentscheidungen haben die Verbindlichkeiten aufgebaut. Aber, wie schon geschrieben den (Schuldenberg) trage ich mit meinen monatlichen Einkommen ab.

Da sich aber die monatlichen Einkünfte nicht steigern lassen, muss ich sparen. Verkäufe von weiterem Tafelsilber würde nur bedeuten, den Schuldenberg abzutragen und eine wenig an Zinsen/Tilgung zu sparen. Aber das gute Tafelsilber wäre für alle Zeit weg. Und Tafelsilber steht nur  in einem begrenzten Umfang  zur Verfügung.

Ich muss also sparen. Sparen an den laufenden Kosten. Jetzt, und jetzt genau kommt meine Leistung ins Spiel. Bin ich dazu in der Lage meine finanzielle Lage ins rechte Lot zu rücken? Einsparen von 10,00 oder 20,00 Euro im Monat wäre fantasielos. Also muss ich richtig etwas leisten.
Die Einnahmen könnte ich nur durch unseriöse Maßnahmen gegenüber meiner engsten Verwandten steigern.

Ich bin gefordert meinen Haushalt in die Reihe zu bringen. Auf glückliche Zufälle wie Lottogewinn, höhere Steuerrückzahlung, Zinssenkungen, Zuweisungen ect. zu hoffen ist gegenüber meiner Familie mehr als verantwortungslos. Es ist für mich eine „Herkulesarbeit“ meinen Haushalt so hinzubekommen dass es passt. Aber ich kann das. Ich kann das sogar ohne Hilfe Dritter. Ich werde meine Familie nicht mit irgendwelchen Versprechungen, die irgendwann eintreffen könnten, vertrösten. Ich rede, auch in schweren Zeiten, „Klartext“.

Aber was ich auch mache. Die Aussagabenseite steigt kontinuierlich an. Die kommunalen Steuern und Gebühren machen mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Jedes Jahr wird der Betrag, den man an die Stadt zu zahlen hat, höher. Damit gleichen die den Betrag auf der Einnahmenseite aus ohne, so wie ich, richtig an der Ausgabenseite zu schrauben.

Fazit.
Ich muss dafür sogen, dass meine REGELMÄßIGEN monatlichen Einnahmen meine REGELMÄßIGEN monatlichen Ausgabendecken. Dann, und nur dann habe ich für meine Familie ein beruhigendes Ergebnis erzielt. Verkäufe von Tafelsilber sind kaum von Interesse. Damit muss ich meinen imensen Schuldenberg abtragen.

Der Artikel wurde von meiner Vertreterin in Haushaltsangelegenheiten genehmigt.

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FDP-Rödermark.
Live-Streaming von der Stavo

FDP-Rödermark. Live-Streaming von der Stavo. Stadtverordnetenversammlung09.10.2014 – ( KOD )

FDP-Rödermark. Live-Streaming von der Stavo

Ein Antrag der FDP-Rödermark wurde abgewiesen.

Die FDP-Rödermark wollte die Möglichkeit schaffen die Bürger besser, schneller und objektiver über die Arbeit der Stadtverordneten zu informieren. Dieser Antrag wurde mit Stimmenmehrheit abgelehnt. CDU,  AL/Die Grünen und, erstaunlicherweise für mich, auch die SPD stimmten diesem Antrag NICHT zu.

Die Hauptsatzung der Stadt Rödermark wird geändert. In der Hauptsache geht es darum, für die Bekanntmachungen der Stadt auch moderne Mittel wie das Internet zu nutzen. Siehe hierzu die Aktenmappe der Stadtverordnetenversammlung vom 7.10.2014*

Die Änderung einer Hauptsatzung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Auch aus diesem Grund ist neben einer sorgfältigen Arbeit auch zu beachten was könnte in der Zukunft auf uns zukommen.

Genau das wollte wohl die FDP mit dem Antrag Live‐Streaming (Liveübertragungen) aus der Stadtverordnetenversammlung heraus ermöglichen. Zu ERMÖGLICHEN! Ist das in der Hauptsatzung aufgenommen könnte man in Zukunft durch einen Beschluss diese, „jetzt möglich gewordene OPTION“, durch die Geschäftsordnung der Stadt Rödermark umgesetzten. D.h., nicht alle in der „Hauptsatzung“ aufgenommene Paragrafen sind EIN Zwang zur Umsetzung.

Eine Übertragung der Stadtverordnetenversammlung über das Internet wird selbstverständlich “kein Straßenfeger werden” so wie die SPD es auch treffend beschreibt. Aber das ist die Stadtverordnetenversammlung auch nicht. (am 7.10.2011 waren es 10 Besucher). Bei einer Liveübertragen wird die Zahl der Zuhörer/Zuschauer bestimmt merklich ansteigen.

Zwei Gründe lagen wohl dem FDP-Antrag zugrunde: 1. Mehr Transparenz und 2. bestimmten Personenkreise die Informationen am politischen Leben in Rödermark zu ermöglichen.

Zu 1) Erst der Einsatz einer Liveübertragung aus dem Stadtparlament ermöglicht eine umfassende Unterrichtung aller, auch die unter 2) genannten, Bürger die sich dann   eigenverantwortlich und unreflektiert über die Meinungsbildung der Stadtverordneten informieren können.

Zu 2) Wir haben in Rödermark sehr viele Einrichtungen in denen ältere Mitbürger und in der Mobilität behinderte Menschen leben. Eine Teilnahme an Veranstaltungen, die gegen 19.30 h beginnen und gegen 22.30 h enden, ist schier unmöglich. Die zurzeit im Internet bereitgestellten Protokolle der Stadtverordnetenversammlung kann man als umfassende Informationsquelle schlicht und ergreifend vergessen. Natürlich darf man auch nicht den Personenkreis vergessen der noch in den eigenen vier Wänden lebt aber auch die vorgenannten Probleme hat.

Also, was bleibt übrig? Einzige Informationsquellen (neben der Presse) ist das Internet Hier berichten zurzeit 2 Fraktionen .
» Berichte der SPD-Rödermark von von der Stavo und den Ausschüssen.
» Transparenzverteiler der FDD-Rödermark

Übrigens, informiert werden sie über das Internet nicht bzw. sehr selten von der CDU, AL/Die Grünen sowie den Freien Wählern.

Auszug aus dem Bericht der SPD-Rödermark zur Stadtverordnetenversammlung

[...]Er begründete die Ablehnung u.a. aber auch damit, dass viele Stadtverordnete die „freie“ Meinungsäußerung im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit dadurch eingeschränkt sehen. Ebenso wären Persönlichkeitsrechte der Kommunalpolitiker zu schützen.  Im Übrigen würde die Aufzeichnung jedes einzelnen Wortes der Erstellung eines reinen Ergebnisprotokolls zuwider laufen. Und letztendlich hätten alle Bürger vor Ort die die Möglichkeit, sich die öffentlichen Sitzungen anzuhören.[..] Quelle: SPD-Rödermark

Das Argument der SPD “Die Persönlichkeitsrechte der Kommunalpolitiker zu wahren” ist nicht von der Hand zu weisen. Aber dazu könnte man auf Erfahrungen anderer Städte zurückgreifen die bereits Liveübertragung praktizieren. Nicht alle Städte teilen die “grundsätzlichen” Bedenken der SPD-Rödermark.

Aus eigener Erfahrung heraus ist mir bekannt, was es bedeutet vor einem Aufzeichnungsgerät (Video, Tonband) zu reden. Auch ist mir bekannt was es bedeutet, vor einer Versammlung zu reden. Ich gebe zu, manchmal nicht einfach. Aber nach einer Eingewöhnungsphase dürfte dies kein größeres Problem mehr darstellen.

Fazit
Aus Kostengründen würde ein solches Vorhaben zurzeit wohl kaum durchführbar sein. Es ist schließlich kein … (ich schreib den Satz lieber nicht weiter). Aber, wenn dann in 2016 die Gelder für Rödermark aus dem Kommunalen Finanzausgleich sprudeln, scheitert eine Einführung zunächst an dem entsprechenden Passus in der Hauptsatzung.

Bürger, die der Stadtverordnetenversammlung aus den unter 2) genannten Gründen nicht besuchen können, werden weiterhin von einer objektiven Berichterstattung  abgeschnitten und können am politischen Leben in Rödermark nur bedingt teilnehmen. CDU, AL/Die Grünen und die SPD haben zunächst eine mögliche Verbesserung verhindert.

Die Vorteile einer Liveübertragung der Stavo überwiegen meiner Meinung nach den vorgebrachten Bedenken. Man hätte die Möglichkeit, nicht nur vor einer kleinen Besucherschaft der Stavo, seine Argumente zu präsentieren. Das gesagte Wort erreicht evtl. mehr Zuhörer. Man könnte die auch schon jetzt betriebene “Lobhudelei” wesentlich effizienter rüberbringen.

Noch konnte man das Vorhaben der FDP mit Hilfe der Koalition abwehren. Es wird aber die Zeit kommen wo Live-Streaming eine Selbstverständlichkeit ist und zwingend zu einer modernen Stadt gehört.

Nur gut informierte Bürger treffen die richtige Wahl. Schlecht wäre das für die AfD.

Ob man will oder nicht. Über kurz oder lang wird man sich den gegebenen Möglichkeiten anpassen müssen um nicht zu den “ewig Gestrigen” zu gehören.

Zur Beachtung
*Beachten Sie. Der Stand der Dokumente ist der 7.10.2014. Es können in den beschlossenen Anträgen noch Änderungen eingeflossen sein.

Siehe auch
» Antrag der FDP-Rödermark
» Was sagt die Hessisch Gemeindeordnung (HGO)?