Rödermark.
Meine Vorstellung vom Einzelhandel

Der Einzelhandel23.11.2016 – ( KOD )

 

High Noon in Rödermark. Der Einzelhandel.
High Noon in Rödermark. Gähnende Leere uff de Gass.

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Ich bin ja mal gespannt, ob und wann sich die Leerstände (Ober-Roden) wieder füllen. Oder werden Läden ganz aufgegeben und man wird die ehemaligen Geschäftsräume zu Wohnzwecke nutzen.

Die Ortskerne sollte man zu Wohngebieten mit Gastronomie umgestalten.

Meine Meinung. Einen Ortskern fürs Einkaufen braucht man nicht mehr. Ein großer Teil der Bevölkerung erreicht die Marktzentren (Kaufland, Odenwaldstraße) schneller und bequemer als die Ortskerne. Die Geschäfte im Ortskern, bei denen der Inhaber und Ladenbesitzer identisch ist, dürften sich im Rahmen halten; abgesehen von Bäcker. Halten könnten sich Geschäfte mit einem „speziellen Angebot“ und niedrigen Kosten für die Geschäftsräume.

Der Bereich Odenwaldstraße bietet sich, mit Fantasie und Willen, für einen Ausbau zu einem Märktezentrum mit vielen kleineren/mittleren Geschäften an. Der Action ist das beste Beispiel um Kunden in ein Gebiet zu locken. Diese Gebiete müssen Parkplätze und viele kleiner spezialisierte Geschäfte, Bistros, Cafés und allgem. Gastronomie beinhalten. Das es mit spezialisierten Geschäften klappen kann, zeigt im Breidert Center der Gemüseladen. Über das „Erlebnis einkaufen“ und Spezialisierung kann man auch gegenüber dem Internet punkten. Die Geschäfte müssen allerdings nah beieinander liegen.

Die Bürger aus Waldacker, Breidert, Bulau …… sind zum Einkaufen bestimmt mit dem Auto unterwegs. Parkplätze hat der Ort zwar zu bieten, man muss aber immer auf die Parkdauer achten. D.h. für ein unerwartetes Schwätzchen im Ort, spontan ein Eis oder Kaffee ist meist keine Zeit. Die Parkscheibe ist eingestellt und die Ordnungspolizei nicht weit.

Das Lebensmittelgeschäft direkt um die Ecke für jedermann wird nicht mehr geben. Wird es nicht mehr geben, weil der monatl. Umsatz es wahrscheinlich nicht erlaubt. In meiner Kindheit konnten wir vier Lebensmittelgeschäfte innerhalb von fünf Minuten zu Fuß erreichen. Jeder hatte sein Auskommen mit dem Einkommen. Dann konnten sich mehr und mehr Leute ein Auto leisten und die Supermärkte, außerhalb auf den freien Wiese gelegen, wurden immer mehr. Der Lebensmittelhändler in direkter Nähe war nur nochfür die ganz kleinen Einkäufe da. Natürlich konnte so keiner der Läden überleben.

Ich bin sicher, dass die großen Supermärkte es in absehbarer Zeit schwerer haben werden. Das Auto wird für die Beschaffung von Lebensmittel, Waschmittel, Hygieneartikel, Kleidung ….. teilweise durch das Internet abgelöst. Es werden im Lebensmittelbereich immer mehr Geschäfte über das Internet abgewickelt. Produkte können punktgenau bestellt werden. Die häusliche Tiefkühltruhe kann verkleinert und die Vorratshaltung minimiert werden. Ich bin mir sicher, es werden weniger Lebensmittel weggeworfen. Just in Time wird in privaten Haushalten Einzug halten.

Moderne Geräte wie z.B. der Thermomix bestellt nach Rezepteingabe die benötigten Zutaten online. Bei vielen Rezepten bei ChefKoch kann man über den Button „Beim Supermarkt bestellen“ ordern und die benötigten Zutaten werden ins Haus geliefert. Der Bestellknopf (Dash-Button) an der Waschmaschine wird gedrückt und schon kommt von Amazon das Waschmittel.

Die Kosten könnten trotz der Liefergebühren niedriger sein, weil man auf die psychologischen Verkaufstechniken der Supermärkte nicht mehr reinfallen kann. Allerdings entfällt das Einkaufsvergnügen. Aber das hat man in den Ortskernen von Rödermark auch nicht.

Wer hätte 1990 daran geglaubt, dass 20 Jahre später in fast jedem Haushalt ein Computer stehen wird.
» Bertelsmann wegen dem Internet den Brockhaus einstellt.
» Viele fast alles nur noch über das Internet kaufen.
» Bankgeschäfte über das Internet abwickelt.
» Sich sein Essen für fast jede Geschmacksrichtung einschl. Getränke schnell und preiswert übers Internet bestellt und in Haus liefern lässt.
» Kostenlos in die ganze Welt telefonieren kann. Mit Bild + Ton. 
» Heute bestellt morgen geliefert die Regel sein kann. Bald heißt es, um 10.00h bestellt um 15.00h geliefert.
» Seine Rechnung mit einem Smartphone bezahlt.
» Zeitungen auf dem Computer lesen und Filme kostenfrei abrufen kann.
» Seine zukünftige Frau im Internet sucht.
» Seine komplette Identität öffentlich einsehbar ablegt.

Siehe auch
  High Noon in Rödermark. Der Einzelhandel


Ausschuss für Familie, Soziales,
Integration und Kultur

Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur22.11.2016 – ( KOD )

 
Sitzung. 22.11.2016

Die erste Stunde kamen Kinder zu Wort und haben vortragen können, was in Rödermark ihrer Vorstellung nach fehlt bzw. was man besser machen könnte. Die Fragen wurden gesammelt und werden an die Fraktionen weitergegeben. Geplant ist auch, dass die Liste der Fragen abgearbeitet wird und die Ergebnisse vermerkt (wie auch immer) werden.

Der anschl. Teil der Ausschusssitzung bezog sich auf den neuen Kindergarten am alten Festplatz, die neue Nutzung des Bürgertreffs in Waldacker und Haushaltsfragen.

Die Pläne für den neue Kindergarten wurden vorgestellt. Zu kritisieren gab es im Großen und Ganzen nichts. Den Ausführungen von Herrn Rotter und dem Planungsbüro nach, ist eine evtl. Erweiterung mit eingeplant und könnte damit in Zukunft helfen, kostengünstig zu erweitern. Nach der Vorstellung könnte man schon einen neuen Namen für den Kindergarten vorschlagen. „Kinderpalast an der Rodau“

Zu Waldacker eine ganz klare Aussage von Herrn Rotter „Es wird für die Senioren im Bürgertreff keinerlei Einschränkungen geben. Keine Sekunde wird gestrichen“. Eine neue Kraft wird den Bürgertreff führen. Die Bezeichnung für diese Stelle ist nun „Managerin“. Erinnert mich irgendwie an Jung v. Matt

Zum Haushalt und „Pakt für der Nachmittag“ kam eine Frage von den FWR. Da es in Rödermark einen solchen Pakt nicht gibt (Ablehnung durch die Lehrerschaft) werden die Kosten für Bürger in Rödermark gewaltig ansteigen.

Mir wird ganz schwindelig wenn ich mir anhöre, was alles geplant ist und auch von den Bürgern zu zahlen sein wird. Irgendwann werden die Fragen zu beantworten sein: „Geht es nicht irgendwie kostengünstiger? Um wie viel Prozent werden die Betreuungskosten für Kinder und Jugendliche angehoben?


High Noon in Rödermark.
Der Einzelhandel

High Noon in Rödermark. Der Einzelhandel22.11.2016 – ( KOD )

 
Einkaufen in Rödermark

Von einer gut besuchten Innenstadt kann man in Rödermark nicht sprechen. Auch nicht zur besten Einkaufszeit.

Ob das neue und bestimmt sehr teure Einzelhandelskonzept Lösungen bereit hält um weiteres Absterben der Geschäfte in Rödermark abzuwenden? Aktuell. Reisebüro (Ortsmitte), Geschenkeladen und Elektrogeräte am Bahnüberübergang.

Ich habe die Fortschreibung des Einzelhandelskonzept (Endfassung und bestimmt sehr teuer) gelesen. Erkenntnisse, wie es in den Zentren Urberach bzw. Ober-Roden weitergehen soll, kann ich nicht erkennen. Es bedarf noch einer Erklärung der Spezialisten oder derjenigen, die ein Einzelhandlskonzept für Rödermark in Auftrag gegeben haben.
Oh, da habe ich etwas falsch verstanden. Das Konzept ist gedacht für:

Das Konzept dient als Grundlage für die Weiterentwicklung der Einzelhandelsstandorte in Rödermark und zeigt entsprechende Perspektiven für die Zentren- und Nahversorgungsentwicklung auf. Die Erarbeitung erfolgte mit dem Ziel, eine verbindliche und rechtssichere Entscheidungsgrundlage für zukünftige einzelhandelsbezogene Bauleitplanverfahren sowie Ansiedlungsentscheidungen im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens zu erhalten. Schließlich gibt das Einzelhandelskonzept Planungssicherheit für Projektentwickler und ansiedlungswillige Unternehmen. Quelle: bgb.roedermark.de

High Noon in Rödermark. Der Einzelhandel.
High Noon in Rödermark. Der Einzelhandel.

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Weitere Geschäfte wurden aufgegeben. Möbelhaus Weber ist schon etwas länger geschlossen.

High Noon in Rödermark. Der Einzelhandel
Geschlossen / Wird geschlossen.

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Wenn man da etwas ändern will, braucht man JUNGE und FRISCHE Ideen.
 
Siehe auch
» Rödermark. Meine Vorstellung vom Einzelhandel

» Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Rödermark. Quelle: http://bgb.roedermark.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4486#searchword (Anlage)


CDU Rödermark zur
Kandidatur von Roland Kern

Rödermark. CDU Rödermark zur Kandidatur von Roland Kern21.11.2016 – ( KOD )

 
Sehr kritische Worte vom (noch) Koalitionspartner CDU an den amtierenden Bürgermeister Roland Kern zu seiner geplanten dritten Amtszeit.

Gerichtet an Roland Kern [..] Damit macht er deutlich, dass es Ihm nicht um die Zukunft dieser Stadt geht, sondern um das Geschachere von Posten und Positionen, eine Haltung, die er jedenfalls in der Vergangenheit vermeintlich bekämpft hat. Das Spiel ist durchschaubar.[..] Quelle: CDU Rödermark

CDU Rödermark zur Kandidatur von Roland Kern
CDU Rödermark zur Kandidatur von Roland Kern

 
Jetzt fehlt nur noch, dass die Koalition CDU — AL beendet wird.
 
Siehe auch
Zusammenfassung Bürgermeisterwahl 2017 in Rödermark.
 
 


Leserbrief zum Artikel Bürgermeister für dritte Amtszeit

Rödermark. Leserbrief zum Artikel Bürgermeister für dritte Amtszeit. Roland Kern, AL/Die Grünen21.11.2016 – ( Leserbrief Armin Lauer )

 
Auf Anfrage wurde mir der komplette Leserbrief von Armin Lauer zugestellt.
 

Nun ist das Kandidaten-Wirrwarr perfekt: Schwarze und grüne Bürgermeisterkandidaten in Persona von Jörg Rotter (CDU) und Karl Schäfer (AL/Die Grünen) treten in Reihe zurück und nun will es der Amtsinhaber Roland Kern ein drittes Mal wissen. Ehrlich gesagt hat es mich nicht überrascht. Denn die AL geriet nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Kommunalwahl durch den Wegfall des CDU-Aspiranten Jörg Rotter, dem dann auf dessen vakanter Stadtrats-Stelle 2019 ein Grüner folgen solle, in arge Nöte. Nun wirft man politisch einen letzten Rettungsanker und delegiert den 69 Jahre alten und komplett verschlissenen Amtsinhaber erneut an die Wahlkampf-Front. Der will aber zeitlich nur befristet für ein Drittel einer sonst üblichen Amtszeit zu Verfügung stehen.

Was bitte soll eigentlich dieses Theater? Warum eine nochmalige Wahl nach 2 Jahren, wenn ein Bürgermeister für 6 Jahre gewählt werden kann? Warum immense zusätzlichen Ausgaben produzieren, wenn es auch anders geht? Warum eigentlich nun die Rolle rückwärts, obwohl Kern sich noch vor kurzem auf seinen Ruhestand freute?

Ganz einfach. Es geht nicht mehr um das Wohl der Stadt und deren Bürgerinnen und Bürger. Es geht auch nicht mehr um die Lösung dringlicher Probleme. Es geht den politisch handelnden Akteure offenbar nur noch um Macht und die Absicherung von politisch gut bezahlten Posten.

Die Schwierigkeiten bei AL/Die Grünen und CDU sind aber nicht nur die völlig aufgebrauchte Personaldecke. Sachpolitisch geht derzeit in Rödermark erkennbar nichts. Also muss man sich durchwursteln, bis vielleicht irgendwann wieder politisch was geht. Roland Kern riskiert dabei nicht nur persönlich sehr viel. Er hat durch seine erneute Kandidatur der CDU mitten ins Herz gestochen und betreibt m.E. damit die „Kernspaltung der Koalition“.

Ich frage mich allerdings wo der Aufschrei der CDU bleibt? Ist sie damit einverstanden in zwei Jahren wieder zu wählen? Will man weitere zwei Jahre Bürgermeisterwahlkampf und damit politischen Stillstand in dieser Stadt?

Wer das will, wählt Kern. Wer das nicht will, hat Alternativen. Denn Wählern kann man nur empfehlen, dem Possenspiel ein Ende zu bereiten. Der CDU kann man nur raten, die bestehende Koalition mit AL/Die Grünen noch vor der Bürgermeisterwahl aufzukündigen. Das wäre dann als ein klares Signal an ihren Kandidaten Carsten Helfmann zu verstehen. Tut die CDU dies nicht, kann Helfmann eigentlich gleich in Eppertshausen bleiben und sich den weiteren Wahlkampf sparen. Denn dies müsste dann als klares Signal dahingehend verstanden werden, Jörg Rotter im Jahre 2019 nicht zu Gunsten der AL/Die Grünen kalt abzuservieren, sondern ihn zum Kronprinzen von Kern machen zu wollen. Das der Abgang von Kern und die Neuwahl eines 1. Stadtrat in 2019 zeitlich zusammen fallen, ist dabei natürlich kein Zufall.

Ich jedenfalls traue dem Wahlvolk in Rödermark die notwendige Intelligenz zu, dieses abgekartete politische Spiel zu durchschauen. Den Bürgern kann man nur raten, diesem Treiben ein Ende zu setzen und die richtigen Entscheidungen in der Wahlkabine am 5. Februar 2017 zu treffen.

Leserbrief zum Artikel „Bürgermeister für dritte Amtszeit“

Siehe auch
» 18.10.2016 So könnten INTERNE Gespräche ablaufen
» Zusammenfassung Bürgermeisterwahl 2017 in Rödermark.
 


Schwierigkeiten einen Kandidaten
für die Bürgermeisterwahl zu finden?

Rödermark Doppelhaushalt 2017/2018. 50 Fragen.50 Antworten.20.11.2016 – ( KOD )

TIPP

Sie finden keinen Bürgermeisterkandidaten in ihren eigenen Reihen?
An die Parteien, die sich schwer tun, einen Bürgermeisterkandidaten in ihren eigenen Reihen zu finden. Wenden Sie sich an Gottfried Fischer aus Gangelt.
Man sollte sich den Namen merken. In 2 Jahren ist Herr Fischer noch im besten Alter. 🙂

Er bewirbt sich quer durch Deutschland als Bürgermeister
Lesen Sie den Artikel bei extratipp
 
 


Doppelhaushalt 2017/2018
50 Fragen. 50 Antworten.

Rödermark Doppelhaushalt 2017/2018. 50 Fragen.50 Antworten.20.11.2016 – ( KOD )

 

Doppelhaushalt Rödermark. 2017/2018
Doppelhaushalt Rödermark. 2017/2018

Zum geplanten Doppelhaushalt 2017/2018 der Stadt Rödermark hat die FDP Rödermark 50 Fragen an die Verwaltung gestellt.

Hier die Fragen der FDP Rödermark und Antworten.

Hier der von Bürgermeister Ken eingebracht Haushaltsentwurf.


Bürgermeisterwahl in Rödermark.
Erst hui, dann pfui

Bürgermeisterwahl. CDU Carsten Helfmann ganz alleine.20.11.2016 – ( KOD )

 
Ein Kommentar wird zum Artikel
Ein Kommentar bei – Carsten Helfmann ganz alleine. Wo ist die Unterstützung der CDU? -von @RoederMerker ist es wert, besonders hervorgehoben zu werden.
@RoederMerker beschreibt dort seinen Eindruck zur CDU Rödermark und ihrem Bürgermeisterkandidaten.

Der Kommentar.
Eindruck.
JEDE Partei steht voll und ganz hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten. Nur nicht die CDU. Die lässt Herrn Helfmann im Regen stehen.
Erst hui, dann pfui.

 
Hier direkt zum Kommentar.
 
 


Für Sparfüchse.
Ein Grund um Roland Kern zu wählen

Rödermark Bürgermeisterwahl. Straßenbeitragssatzung. Rödermark.19.11.2016 – ( KOD )

 
Für Sparfüchse in Rödermark. Ein Grund um Roland Kern zu wählen

In Obertshausen wird der Bürger zu Kasse gebeten, weil man dort die Straßen „grundhaft erneuern“ muss. Die geschätzten Kosten belaufen sich insgesamt auf ca. 10.000.000,00 Euro (Rödermark 15.000.000.00 siehe weiter unten)

[..]Jetzt ist es beschlossene Sache: Ab dem 1. Januar 2017 tritt die Satzung zur Erhebung wiederkehrender Straßenbeiträge in Kraft. Bereits im Juli dieses Jahres hatten sich die Abgeordneten für ein Modell entschieden, dass den Bürgern öfter kleine Beiträge und nicht eine große Summe Geld für die grundhafte Erneuerung der Straßen abverlangt.[..] Quelle: OP-Online.de

Da haben wir es in Rödermark gut. Wir müssen eine solche Gebühr nicht zahlen. Wir lassen unsere Straßen verrotten bzw. die Straßen müssen notdürftig geflickt werden. Und wenn wir diesen Zustand beibehalten wollen, müssen wir nur Roland Kern für weitere 2 Jahre zum Bürgermeister wählen. Warum? In 2015 hat Herr Kern gesagt:

[..]Um sich diese Angebote dauerhaft leisten zu können, ist die Erhöhung von Steuern nicht zu vermeiden. Das Haushaltssicherungskonzept sah bislang eine Erhöhung der Grundsteuer B um 50 Punkte ab dem Jahr 2017 vor, also von 450 auf 500 Punkte. Dies geschah unter der Annahme, dass ab dem Jahr 2014 eine Straßenbeitragssatzung beschlossen worden sei. Hiervon soll allerdings für mindestens 5 Jahre abgesehen werden.[..] Quelle: Stavo. Suchen Sie im Dokument nach – B um 50 Punkte ab dem Jahr 2017 – (Hervorhebung durch den Admin)

2015 gesagt + 5 Jahre. Demnach haben wir bis 2020 (wenn H. Kern dann noch BM ist) unsere Ruhe vor den Bauarbeiten an unseren Straßen und einer neuen Gebühr. Die Straßen sind dann zwar nur noch mit einem SUV zu befahren. Wir haben Geld gespart. Am falschen Ende gespart: Infrastruktur verrottet.
Ein Spruch, gefallen im einer Ausschusssitzung zu den grundhaft zu erneuernden Straßen: „Kaputter als kaputt geht nicht.“

Was die Sparfüchse beachten müssen, wenn man bei Roland Kern sein Kreuz macht. Wie sieht es zurzeit mit unseren Straßen in Rödermark aus
Wie schrieb die Offenbach Post am 10.9.2015 so schön?
[..]15 Millionen Euro würde es kosten, das rund 100 Kilometer lange Netz städtischer Straßen wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen[..] Quelle: OP-Online
Und „wieder in einen neuwertigen Zustand“ bedeutet „grundhafte Erneuerung“. Und das geht nur mit einer Straßenbeitragssatzung.

Geht es nicht ohne eine Straßenbeitragssatzung?
Erinnern Sie sich an den einen Artikel vom 5.8.2016. Dort wird beschrieben, dass man für die „grundhafte Erneuerung“ einen fiktive Straßenbeitrag erhoben hat. Nur mit dieser Vereinbarung wurde die grundhafte Erneuerung im Rahmen des Kommunalen Investitionsförderprogramm (KIP) der Landesregierung genehmigt. Sprich: „Ohne Straßenbeitragssatzung (wie auch immer) keine grundhafte Erneuerung!“

Was man nicht übersehen darf
In Obertshausen wurde über den Anteil der Stadt gestritten; 25% oder 50%. Mir persönlich wäre ein Anteil von 50% natürlich lieber. Ob 25% oder 50%; was macht den Unterschied? Es ist eine Sache der Verteilung.
» Der Bürger muss immer 100% zahlen. Egal ob 25% oder 50% von der Stadt kommt.
» Jeder Vermieter würde sich über einen hohen Anteil der Stadt freuen. Der Anteil der Stadt wird ganz oder teilweise über die Grundsteuer B eingezogen. Die Grundsteuer B ist umlagefähig, die wiederkehrenden Beiträge nicht. Ein hoher Anteil der Stadt senkt die Gebühr bei den wiederkehrenden Beiträgen und damit die nicht umlagefähigen Kosten.
» Jeder Hauseigentümer (ohne Vermietung) würde sich über einen hohen Anteil der Stadt freuen. Ein hoher Anteil der Stadt senkt die Gebühr bei den wiederkehrenden Beiträgen.
» Jeder Mieter würde sich über einen niedrigen Anteil der Stadt freuen. Der Vermieter zahlt höhere Beiträge die nicht umgelegt werden können.

Siehe auch
» Zusammenfassung Straßenbeitrag


Initiative l(i)ebenswertes Rödermark.
BM Kandidaten geben Antworten.

Initiative l(i)ebenswertes Rödermark. BM Kandidaten geben Antworten.18.11.2016 – ( KOD )

 

Was werden die Bürgermeisterkandidaten tun, um Rödermark weiterhin lebens- und liebenswert zu erhalten? Das Kernteam des Stadtleitbildprojektes „Initiative l(i)ebenswertes Rödermark“ hat den Bewerbern Samuel Diekmann (SPD), Tobias Kruger (FDP) und Carsten Helfmann (CDU) sowie dem Fraktionsvorsitzenden Stefan Gerl als Vertreter von AL/Grünen am Donnerstagabend auf den Zahn gefühlt.[..] Lesen Sie weiter bei fr-online.de

 
Hier die Domumentation (19 MB)
 
Siehe auch
Zusammenfassung Bürgermeisterwahl 2017 in Rödermark.