3 Replies to “
CDU Rödermark
PM zur REWE Kapellenstraße”

  1. Wie aus der Vorlage VO/0338/09 hervorgeht, versucht der Magistrat seit 2009 unter BM Kern den Rewestandort an das Gaswerk zu verschieben, obwohl das Einzelhandelskonzept eine Versorgungslücke für den Norden Rödermarks und damit auch für Waldacker festgestellt hat.
    „Das Regionale Einzelhandelskonzept des Planungsverbandes sieht in diesem Bereich keine Ansiedlung von Verkaufsflächen vor“. Daher wurde vom Magistrat ein Gutachten in Auftrag gegeben mit dem Ergebnis:
    „Aus dem Gutachten ist zu erkennen, dass gerade im nördlichen Bereich des Stadtteiles Ober-Roden eine Versorgungslücke zu erwarten ist“ Dabei wird Waldacker als nördlichster Bereich überhaupt nicht berücksichtigt!

    Trotzem setzt die Politik seitdem möglicherweise unter dem Druck privater Interessen alles daran am Gaswerk eine Sonderbaufläche „großflächiger Einzelhandel“ zu entwickeln und damit die Versorgungslücke für Waldacker noch zu vergrößern! Ein von der CDU jetzt vorgeschlagener „REWE ToGo“ in dem kleinen Tankstellenladen ist keine Lösung des Problems! Besser wäre eine geeignete Einrichtung im ehemaligen „Schlecker“, wo jetzt Elektro-Großgeräte für die Region gehandelt werden.

  2. Was für ein Segen, dass wir in einer Stadt mit dem Prädikat
    „ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“
    leben. Damit dürften die saftigen Preise von „Rewe to go“ kein Problem sein. Waldacker hat damit, zumindest auf dem Papier, einen kleinen Nahversorger. Das verbessert die Situation in Waldacker dramatisch.

    Einen höheren Preis muss man für die Produkte im 24-Stunden-Shop bezahlen. Etwa 50 Cent bis zu einem Euro legt man für identische Nahrungsmittel mehr hin als im Supermarkt.
    Die 1,5-Liter-Flasche Wasser kostet zum Beispiel im Rewe-to-go 1,79 Euro, während die gleiche Marke im Rewe am Bahnhof 99 Cent kostet. Ähnlich verhält es sich auch mit anderen Getränken wie Cola oder Bier. Die sind etwa 50 bis 80 Cent teurer als im Supermarkt. http://www.ruhrnachrichten.de

  3. @Quarks .. Geeignete Einrichtung im ehemaligen Schlecker … das ist vermutlich nicht die Frage des politischen Wollens, sondern ob ein Investor einen kleinen in Waldacker als finanziell Interessant betrachtet !
    Betrachtet man die Entwicklung im Breidert / O-R Innenort und liest die Anmerkung in dem OP-Artikel könnte das von beiden Seiten (Investor / Bürger) mau aussehen.

    Kommentar-Zitat auszugsweise (geht um Tengelmann Wegzug):
    „Denn halb Rödermark sorgte sich um die angeblich so zahlreichen armen, alten und wenig mobilen Ortskernbewohner, die von jeglicher Lebensmittelversorung abgeschnitten seien. Kaum hatte in der Dieburger Strasse aber ein türkischer Markt (Anm.: Lebensmittel & Co) eröffnet, waren die Einkaufswege in die Odenwaldstrasse oder gar zum Urberacher Märktezentrum auf einmal Erträglich“.

    Die Initiative Waldacker in allen Ehren – es ist vermutlich nicht immer die Frage des politischen Willens, sondern oft die des Kommerz – wenn Waldacker so interessant wäre, gäbe es sicherlich schon längst dort einen Markt. Mich wundert nur bei der Diskussion, warum nicht Messenhäuser / Breidert Bürger sich melden und ebenfalls die schlechte Nahversorgung reklamieren. Wohnen dort keine Bürger, die gerne auch einen Markt für sinnvoll erachten ?

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