Waldacker aktiv gegen
bürgerfeindlichen Antrag.

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Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag. Rewe Kapellenstraße, Mainzer Straße17.10.2017 – ( KOD )

 

Die CDU/AL-Koalition und die SPD wollen den Rewe-Markt an die Mainzer Straße verlegen.
„Wenn der Markt von der Kapellenstraße verschwinden sollte, gehe ich nach Dietzenbach einkaufen“, so der Tenor nach einer sicherlich nicht repräsentativen Befragung beim Rewe-Markt auf der Kapellenstraße.

Die Quartiersgruppe kritisiert mit ihrer Protestaktion eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung vom 4. Oktober. Die CDU/AL-Koalition und die SPD wollen zwischen altem Gaswerk. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.

Die Quartiersgruppe sammelt Unterschriften. Die Listen liegen im Bürgertreff, Weyrich und Beckmann aus.

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Siehe auch
» Waldacker. Immer weniger Service.
» Und Tschüüüüüüüüss Waldacker.
 

Merksatz
Riwwelkuche eßt mer gern

4 Replies to “
Waldacker aktiv gegen
bürgerfeindlichen Antrag.”

  1. Bei genauerem „Ausmessen“ sieht man mal, wie polemisch das Thema von u. a. den Waldackern betrachtet wird.

    Angenommener Standort Restaurant Leone in Waldacker
    von dort bis zum Rathauscenter / Tegut = 3.6 km
    von dort bis zum neuen „wer auch immer“-Center (angenommen Mainzer Strasse 74) = 3,3 km

    Eine Unterschriftenaktion gegen was ?

    Also die Entfernung als Kaufargument zu Dietzenbach ist schon mal haltlos.

    Argument Bushaltestelle würde ich gelten lassen – aber wer weiß schon, ob es nicht da auch eine Lösung geben könnte. Ein Bus-Fahrplan kann angepasst werden. Friedhofs-Besuch und neuer Rewe-Einkauf zu Fuß klappt in der Tat nicht … aber sorry, sind das wirklich so viele Rewe-Markt-Besucher, die diese Doppel-Funktion regelmäßig nutzen ? Eine Bushaltestelle am Friedhof gibt es weiterhin.

    Benachteiligung älterer Mitbürger … bitte, wie viele fahren mit einem Einkaufskorb per Bus zum Rewe-Markt und schleppen sich mit dem Einkauf ab. Ist es doch wohl eher so, das dies per Auto erledigt wird oder – leider – immer mehr über die Lieferdienste per Internet. Wird übrigens gerade von den Quartiersgruppen seinen älteren Mitbürgern empfohlen. Darüber könnte man sich mal aufregen … die Empfehlung die Kaufkraft von den örtlichen Versorgern lieber zu Internet-Diensten abzuziehen. Übrigens ein Punkt, den gerade die Quartiersgruppe Waldacker als Argument angibt. Wenn das nicht mal Widersprüchlich ist …

    Das Problem der älteren Generation ist weniger die Entfernung eines Versorgers, sondern die eigene Beweglichkeits-Einschränkung.

    Wenn man mal in Ruhe, Egoismus frei und Neutral das Thema beleuchten würde, gibt es sicherlich andere Themen, über die es sich lohnen würde, sich aufzuregen. Aber es nun mal einfacher, erst einmal gegen Alles zu sein. Die Argumente der Waldackerer überzeugen jedenfalls nicht. Wie schon einmal in einem anderen Post erwähnt … macht doch mal eine Unterschriften-Aktion im Breidert. Bin mir sicher, das das genaue Gegenteil genau so viele Befürworter aus dem Breidert findet, die sich über einen näheren „wer-auch-immer-Center“ ihre Stimme geben.

    Es ist halt immer alles eine Frage des Standpunktes / Standortes ….

  2. Es wäre sicher hilfreicher, wenn die Quartiersgruppe eine Initiative dazu ergreifen würde, ggfs. Mitfahrgemeinschaften für Mitbürger zu schaffen, die selbst nicht mehr mit dem Auto unterwegs sein können. Die Entfernungsdebatte halte ich für völlig an den Haaren herbeigezogen, zumal die Waldackerer, die ich kenne und die über ein Auto verfügen, ohnehin sehr flexibel die umliegenden Einkaufsmöglichkeiten in Dietzenbach und Ober-Roden nutzen. Auch das Rewe Center in Dudenhofen wird durchaus frequentiert. Kenne auch Leute aus dem Breidert, die dort regelmäßig einkaufen. Ich halte es für wichtiger, einen guten und großzügigen Markt zu etablieren, um die Kaufkraft in Ober-Roden zu halten, als eine Debatte über die Anbindung zu führen.

  3. Der folgende Kommentar wurde von Samuel Diekmann verfasst. Ich wurde gebeten, den Kommentar (Original bei Facebook) auch hier abzustellen.

    Ich sehe es so: die CDU/AL und auch wir Sozialdemokraten wollen REWE nicht verlegen!

    Der Vermieter möchte REWE jedoch raus haben und REWE selber will ein eigenes Grundstück!!!

    Unser Antrag erweitert REWE die Optionen, sie könnten sich mit dem Vermieter einigen und als Mieter bleiben oder eben auf das Gebiet zwischen ehemaligen Gaswerk und Rödermarkring ausweichen (aber auch auf das neu geschaffene Gewerbegebiet am Friedhof).

    Wir wollen, dass REWE in der Gegend bleibt und nicht ohne alternative Standortmöglichkeiten vom Vermieter gekündigt wird. Ich begrüße die Initiative der Quatiersgruppe in Waldacker, aber in diesem Fall wollen nicht wir REWE weg haben, sondern andere. In einer (Gott sei Dank haben wir das) freien Marktwirtschaft können wir dem Vermieter und REWE nicht vorschreiben was sie zu tun haben. Was wir aber tun können ist es durch Angebote zu ermöglichen in der Gegend zu bleiben…

    Wir wollen, dass er in der Gegend bleibt… wer weiß?! Vielleicht siedelt sich ja auch noch auf den geschaffenen Optionsplätzen ein Teegut oder EDEKA an;)
    Kommentar Samuel Diekmann.

  4. @Samuel Diekmann
    … der Vermieter möchte REWE jedoch raus haben und ….

    Das hört man öfters. Allerdings bisher immer OHNE Angabe, woher diese Information kommt. Nach meinen Recherchen entspricht das nicht der Wahrheit.

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