Rödermark. Rennwiesen.
Bürgermeister argumentiert bis es passt

Rödermark. Rennwiesen. Parkplätze15.02.2017 – ( K.-O. Donners )

 
Rödermark. Rennwiesen.
Bürgermeister argumentiert bis es passt

„R.K. spricht von einer „Kannibalisierung des öffentlichen Verkehrsraum“ (Quelle: OP-Online)

Bauvorhaben Rennwiesen. Artikel bei OP-Online.
Ein Kritikpunkt der Anwohner ist, der ihrer Meinung nach zu groß dimensionierten Neubau „in den Rennwiesen“, mit einer geplante Hauslänge von 36 bzw. 48 Meter. Der Bau soll auch nicht dem Bebauungsplan entsprechen argumentiert ein Anwohner.

Die Bedenken der Bürger, die einen Anwalt eingeschaltet haben, sind aus Sicht des Bürgermeisters unberechtigt. Zu einem Kritikpunkt der Anwohner, dass ein zurückgesetzten Treppenhaus keine optische Unterbrechung darstellt, das Argumente von Bürgermeister Kern – ein zurückgesetztes Treppenhaus das Gebäude in zwei Teile teilt die kürzer sind als 20 Meter -. Schaut man sich jetzt das Bild des Gebäudes bei OP-Online an, kann man zu diesem Argument nur den Kopf schütteln.

Merkwürdig finde ich, ist die Aussage zu Personen über 60 Jahre.
Zu dem Kritikpunkt „Parkplätze werden bald Mangelware sein“ Bürgermeister Kern bei OP-OnlineMan hat auf einen Teil der Stellplätze verzichtet, weil viele ältere Bürger oder behinderte Bewohner kein Auto hätten„. Ich kann dem begegnen. Viele Bürger brauchen auch keinen knapp 70-jährigen, autofahrenden Kurzzeitbürgermeister.

Wie sollen diese Anwohner, die ja mit 60 schon so gebrechlich sind und kein Auto mehr haben, einkaufen gehen? Mit dem Fahrrad? Mit dem Zug? Mit dem Bus?
In dem Bekanntenkreis meines Alters haben nur diejenigen kein Auto mehr, die in die Kapellenstraße gezogen sind. Also,ein sehr, sehr schwaches Argument, das man besser für sich behalten hätte.

Zu dem evtl. Parkplatzmangel kommt noch der Bewegungspark hinzu. Der – Bewegungspark für Senioren -. Für wen ist der gedacht? Nur für die Bewohner der neu erstellten Wohneinheiten? Sicherlich kann das nicht der Plan sein. Schon für die am nächsten gelegene Wohneinheit für Senioren (Nähe Kaufland) liegt der Bewegungspark schon sehr unglücklich. Die Senioren über 60, die noch im Besitz eines Autos sind , werden den – Bewegungspark für Senioren – zur Freude der dortigen Anwohner, mit dem Auto ansteuern.

Ich habe einen Selbstversuch gestartet. Siehe hierzu den entsprechenden Artikel.

Vorgabe für den Rabatt von 100.000,00 Euro für das Grundstück
Man beachte das Wort „oder“ vor dem – mobil eingeschränkt-

– mindestens 50 % der Wohneinheiten wird an Personen vermietet,
die 60 Jahre und älter sind oder
– mobil eingeschränkt sind mit einem Grad der Behinderung von sind. 30 %
Quelle: bgb.roedermark,de

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Siehe auch
» Nachbar kündigt Widerspruch gegen Mehrfamilienhäuser an.
» Senioren erreichen nach einem steilen Anstieg den Bewegungpark

2 Kommentare zu “
Rödermark. Rennwiesen.
Bürgermeister argumentiert bis es passt

  1. mir ist nicht bewusst das ich mit meinen 30 „Prozent“ kein Auto haben darf/kann/fahren sollte. Gilt das dann eigentlich auch für die Parkplätze in Zweifamilienhäusern? Können wir dann einen Parkplatz platt machen, weil ich 30 „Prozent“ habe? Ich muss mal bei der Bauverwaltung anrufen. Die Fläche könnten wir super anders nutzen.

  2. Pingback: Rödermark. Stellplätze wie es gerade so passt. – Ein Blog für Rödermark

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