Freie Wähler Rödermark.
Peter in de Bütt

Print Friendly, PDF & Email

Rödermark. Peter in de Bütt. Peter Schröder Neujahrsempfang Freie Wähler Rödermark FWR23.01.2017 – ( KOD )

 

Peter Schröder mit einer Büttenrede beim Neujahrsemfang der Freien Wähler.
Vor einem Jahr… ja da war es… das letzte Mal,
als meine Sprach hier mahnend laut erklang,
in diesem wunderschönen Naturfreunde- Saal.
Ihr lieben Gäste, nur keine Bang,
Mein Geschwätz wird nicht allzu lang.

Mach doch mal ’ne Büttenrede,
in der es richtig bumst und kracht,
Nicht immer nur so Witze, blöde,
Sondern mal, was Tag und Nacht
->Passiert so in der Politik.
Auch etwas über die Partei,
Oder manches tolle Stück,
Was anstelln unsre Kandidaten!
Auf Sowas tun die Leute warten,
So etwas gehört da rein.
Die Spießer in der Ruhe stören,
So muss ’ne Büttenrede sein!
Das hat gar mancher mir gesagt,
Gar mancher, der es besser weiß,
Ich hab‘ mich das noch nie gewagt,
Denn so etwas ist mir zu heiß.
Ich hab‘ doch keinen Tick:
Ich sag‘ nichts über Politik!

 
Nun ja ihr lieben Narren… jetzt bin ich hier
in besonderer Mission auf amtlichen Geheiß.
Zurück auf die Bulau unserem bekannten Revier,
um zu demaskieren, das politische Geschmeiß.
Werde dabei manche Missetat durchhecheln
von Politikern, Bürgermeister und Pastoren,
die die Wünsche des Volkes immer nur belächeln,
ja ich sag es Euch, keiner bleibt hier ungeschoren.
Ich hab‘ für so was keinen Blick:
Ich sag‘ nichts über Politik!

 
Ich soll etwas darüber schreiben,
über AL/Grüne mit de CDU
Übers Geschwätz in Orwischer-Kneipen“,
Ach lasst mich damit bloß in Ruh‘.
Soll schreiben, dass Kruger werd Börgermeister
Oder Samuel von de SPD wird Kern beerben
Ach nee, Röder-Roland heißt er,
der den Thron im Rathaus will noch mal erwerben,
Von alldem habe ich langsam genug,
Sollt schreiben über HundeSteuer
wie mancher macht damit Betrug,
Die ist bei uns auch viel zu teuer
Ich hab‘ zu so was kein Geschick:
Ich sag‘ nichts über Politik

 
Oh Herr, ich liebe meine Stadt und alles in der Nähe
und will mich hier wirklich nicht beklagen,
doch wenn ich das Handeln Des Bürgermeister sehe,
frag ich mich nur: „Wer soll das bezahlen…“
Am 5. Februar wählen wir den Neuen
und ich hoffe, wir wählen nicht den Alten,
Es würd ‚ uns doch sehr erfreuen.
Wenn ein junger im Rathaus ab Juni wird walten
 
Ich soll auch über die Qualitäten
Von Kandidaten etwas sagen,
Da gab es vier in unserem Städtle,
Die zur Wahl stehen in einigen Tagen,
Und alle tun sie sich eilen
Den Leuten ihre Botschaft zu bringen
In allen unseren 5 Stadtteilen
Wollen Sie ihr Wahlprogramm vorsingen.
 
Soll reden über Helfmann, ist wichtig
Wo ist der Schäfer Karl geblieben?
Was macht Samuel Diekmann richtig
Wird Kern im Wahlkampf aufgerieben?
Tobias Kruger von den Freien Demokraten
Ach ja, Jörg Rotter ist nicht mehr dabei
Mein Gott ich kann es nicht erwarten
Hoffentlich ist Wahlkampf bald vorbei.
Ich hab‘ für so was keinen Blick:
Ich sag‘ nichts über Politik!

 
Da gab’s 6 Bürgermeister-Kandidaten
in diesem unserem schönen Land?
2 Schlaue gingen inzwischen wieder baden
Ob die anderen 4 sind recht von Verstand?
Ich will heute einige hier namentlich benennen
und zudem dabei näher noch betrachten,
Doch, bleib anständig bei Leuten, die mich näher kennen
Ich werde dabei keinen allzu arg verachten.
Ich hab‘ mit so was niemals Glück:
Ich sag‘ nichts über Politik

 
Der Pastor Samuel war der erste im Bunde
Bereits vor 2 Jahren zog er die Kandidatenjacke an
Die SPD brachte schon früh die frohe Kunde
Und pries Samuel Diekmann den Bürgern an.
Bei Deutschland sucht den Superstar
Begann der Wahlkampf als Redner und Singer
Wenn auch beim Bohlen sein Einsatz einmalig war.
Wird er von Dauer unser Glücksbringer?
Wie der Prophet aus dem Buche Samuel
so nennt sich der Diekmann, ist voller Elan.
Doch welche Visionen oder Aufgaben dieses Amt inne hat,
das wird der Samuel dann lernen müssen fortan.
Die Entwicklung vom Rödermarkplan mit sozialer Energie
sowie seine Haltung beim Schutzschirmabkommen,
wirkt vielleicht wie eine betriebswirtschaftliche Lotterie
und sorgt doch für Nachhaltigkeit für unsere Nachkommen
Ich halte davon nicht ein Stück
Ich sag‘ nichts über Politik

 
Karl Schäfer hat nen guten Job im Arbeitsgericht
den wollten die Grünen vor ihren Karren spannen
Bei den Freien Wählern verlor er aber sein Gesicht
es dauerte gar nicht lang, er zog von dannen.
Haben wir ihn mit der Frage so verschreckt
Wo ist denn nun die Grüne Mitte?
Es hat ihn scheinbar aufgeweckt
Von seinem Bürgermeister-Kandidaten-Ritte.
Vor Scheu und Scham trat dann der arme Schäfer
Auch von seinem Stadtverordnetenmandat zurück.
Die Grünen suchten dann ’nen neuen Schläfer
Das Abenteuer Bürgermeister brachte Karl kein Glück
 
Die CDU kam so richtig in Zugzwang
der Rotter Jörg sollte Kern beerben
doch zu allem Unglück war er sehr krank
und konnte nicht mehr Bürgermeister werden.
Patrica eilte aus dem fernen Berlin
und überlegte mit der Parteispitze
Wo will die CDU ohne Jörg jetzt hin?
Wer soll demnächst im Rathaus sitze
Da wurde aus der Nachbargemeinde
Helfmann Carsten präsentiert, als Neuen
Obwohl man macht damit zum kleinen Feinde
so manchen CDU Parteigetreuen.
Doch Carsten Helfmann ist nicht dumm
Mit großem Einsatz ist er dabei
Und flitzt in ganz Rödermark herum
Denn die Bürger sind ihm nicht einerlei.
Ich halt‘ das für ’nen guten Trick:
Ich sag‘ nichts über Politik

 
Amtsinhaber Roland Kern ist einer von Viere‘
den kennt man schon seit langem,
der verteilt seit 12Jahre sein geistiges Geschmiere,
da kann man um unsere Stadt … nur bangen.
Ob Steuererhöhung oder „Bahnhofsverkauf-Affäre“,
nichts bringt den Mann aus seiner phlegmatischen Ruhe.
Dem hat man im Amt die Schuhe angenagelt und
die Hose fest verklebt auf seinem Bürgermeister Stuhle.
Ein Rentner im siebzigsten Lebensjahr
Darf unsere Stadt nicht mehr regieren
Und Schulden machen immerdar
Ich bete innig, er möge die Wahl verlieren.
Lasst uns in die Zukunft schauen
Was sollen wir mit dem grünen Pack
Die uns die Euros aus den Taschen klauen
Stecken wir sie doch in einen großen Sack
Herr Kern, ich kann und will es kaum verschweigen
Ich geb‘ Ihnen einen guten Rat,
Lassen Sie sich sofort aus dem Amt vertreiben
was die grün/schwarze Koalition bislang verhindert hat.
2 weitere Jahre Augenwischerei in der Haushaltsplanung
Bei den aktuellen „realen Zahlen“.
Wer für die Stümperei später bezahlen muss,
der sollte die zukünftigen Rentner mal befragen.
Ich halte davon nicht ein Stück
Ich sag‘ nichts über Politik

 
„Tobias Kruger“, der FDP Gockel.
den haut nichts so schnell vom Sockel.
Wo es die wirtschaftlichen Interessen
der rödermärker Hotelerie gilt zu verbessern,
da reist dieser Mann gerne hin.
Er hängt auch bei Lindner, Kubiccki oder Rene am Rock
Hotelsteuer senken, Polizeistation hier hin
Darauf hat Tobi großen Bock.
In Ober-Roden und Orwisch sieht man ihn selten
Er tut lieber bei den FDP Parteitagen Zelten.
Oder im Hotel auf der Bulau sitzen,
Wo er seine FDP Kollegen bringt zum Schwitzen
 
Doch nun ist Schluss
mit Lästerei und karnevalistischen Tratsch.
Sonst führt es nur zu weiteren Verdruss
bei dem politischen und klein karierten Quatsch.
Jetzt mal Butter bei de Fisch
Ich bringe Tatsachen auf den Tisch
 
Ihr lieben Jecken hier im Saal,
ich muss euch sagen ein für alle Mal:
Das Leben in der Politik ist schon `ne Qual!
 
Ich bin schon über sechzig und ziemlich pfiffig,
und trotzdem schallt es häufig laut und griffig:
Ihr von der FWR auf den Oppositionsbänken,
könnt die Macht in Rödermark nicht lenken,
 
Ihr lieben Jecken hier im Saal,
ihr stimmt mir zu bestimmt auch dieses Mal:
Das Leben als Politiker ist doch `ne Qual!
Kaum ist es acht am Stavo Morgen,
da plagen mich schon die nächsten Sorgen:
„Bist du gewaschen und gekämmt?
Wieso sind Flecken auf dem Hemd?“
 
Ihr lieben Jecken auf der Banke,
ihr wisst schon, woran ich kranke:
Doch gerne sag’ ich’s noch einmal:
Das Leben als Politiker ist doch ´ne Qual!
 
Und weiter geht es in der Stadtverordnung
„Wie, du kennst ihn nicht, den Antrag auf der Tagesordnung!
Dann setz’ dich hin und lerne
und guck’ nicht ständig in die Sterne!“
 
Ihr wisst schon, was ich sagen will,
mit viel Gebrüll schallt´s durch den Saal:
Das Leben als Politiker ist schon `ne Qual!
Doch oft kommt zu dem das Behagen,
ich werde von allen mit getragen.
Ich muss nicht kochen, und nicht Strümpfe stopfen,
Muss dafür in der Stavo auf den Putz klopfen.
 
Ihr guten Jecken, glaubt es mir,
dass es so bleibt, das wünsch’ ich mir!
 
Ja, mir geht’s gut das wisst ihr ganz genau,
Das es so ist, verdanke ich meiner Frau.

Hier die Rede als .PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*