Rödermark.
Der Plan der AL/Die Grünen

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Rödermark.Roland Kern bereit für seine dritte Amtszeit.16.11.2016 – ( KOD )

 
Roland Kern bereit für seine dritte Amtszeit.

Hier wird versucht, sich die Amtszeit so zurecht zu legen, damit es mit den Pöstchen klappt. Ich hoffe, dass der Wähler die Absicht der AL/Die Grünen durchschaut.

Roland Kern wird nicht für zwei Jahre gewählt, sondern für 6 Jahre. Er kündigt aber jetzt schon seinen Rücktritt für 06.2019 an. Zu diesem Zeitpunkt endet auch die Amtszeit vom Ersten Stadtrat.

Der geniale Plan der AL/Die Grünen
Wählen wir in 2017 einfach mal so einen Bürgermeister. Da man als Bürger ja nichts anderes vorhat, wählen wir evtl. in 2019 WIEDER einen Bürgermeister. Kaum ist der Wahlkampf 2017 vorbei, der Grüne Bürgermeister ist gewählt; und schwuppdiwupp beginnt der neue Wahlkampf für 2019. In 2019 wird die CDU nun nicht mehr auf Carsten Helfmann setzen, sondern man stellt Jörg Rotter zur Wahl. Die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung hat noch CDU und AL/Die Grünen und man wählt, da Herr Rotter jetzt zum Bürgermeister gewählt wurde, einen Grünen zum Ersten Stadtrat. So wohl der Plan. Eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Oder ist schon alles mit der CDU abgesprochen?

Jetzt, nachdem der Plan der AL bekannt ist, muss von der CDU ein klares Zeichen für Ihren JETZIGEN Kandidaten gesetzt werden. Der Plan der AL geht nur dann auf, wenn die Koalition weiterhin Bestand hat. Die CDU MUSS, wenn man zu Ihrem Bürgermeisterkandidaten Carsten Helfmann steht, die Koalition noch vor der Wahl aufkündigen. Nur mit einer klaren Ansage an die Bürger „Wir wollen keine Neuwahl in 2019“ kann man die Position seines eigenen Kandidaten stärken. Jetzt kann die CDU einmal Kante zeigen.

Für den Ersten Stadtrat spielt es zunächst keine Rolle wer Bürgermeister wird. Die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung gibt den Ausschlag. Und diese Mehrheit MUSS neu gebildet werden. Und dann zählt für die Wahl Erster Stadtrat in 2019, was man in den neuen Koalitionsvertrag schreibt.

» Wird der Bürgermeisterkandidat der CDU zum Bürgermeister gewählt, wäre die Wahl eines Ersten Stadtrat mit einem CDU Parteibuch in Frage gestellt. (Stichwort Koalitionsverhandlung)

» Wird der Bürgermeisterkandidat der AL/Die Grünen zum Bürgermeister gewählt, zieht der o.g. Plan mit all seinen Unbekannten. Gibt es mit der CDU in 2019 keine Koalition mehr mit den Grünen, kann man sich sogar vorstellen, dass Roland Kern seinen Rücktritt in 2019 wieder zurückzieht und bis 2023 Bürgermeister bleibt.

» Wird der Bürgermeisterkandidat der SPD zum Bürgermeister gewählt, wäre ein Erster Stadtrat mit CDU Parteibuch wahrscheinlich. Eine Koalition CDU und SPD ist denkbar. Beide haben in 2010/2011 bereits zusammengearbeitet.

» Wird der Bürgermeisterkandidat der FDP zum Bürgermeister gewählt, wäre die Wahl eines Ersten Stadtrat mit einem CDU Parteibuch wahrscheinlich. Eine Koalition CDU mit der FDP hat es bereits schon einmal gegeben.
 
Siehe auch
» Roland Kern bereit für seine dritte Amtszeit
» Mit diesem Plan begann alles. Kern hört 2017 auf.
» So könnten INTERNE Gespräche ablaufen.
 
» Zusammenfassung Bürgermeisterwahl 2017 in Rödermark.
 
 

13 Replies to “
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Der Plan der AL/Die Grünen”

  1. Die Grünen missbrauchen den Wähler. Nichts bekommen die die in ihrer Partei geregelt und jetzt soll es der Wähler richten. Ein abgesprungener Kandidat und nun einen Zwischenlösung mit Kern. Für wie bekloppt halten die Grünen die Wähler?

  2. Letztlich haben sich sowohl die CDU und AL/Grüne in diesem Wahlkampf beide NICHT mit Ruhm bekleckert und einmal einen Auswärtigen (gab keinen eigenen) und einmal einen Altem (der eigentlich gar nicht mehr will) aus dem Hut gezaubert… ich hol mir dann mal Popcorn – so eine Schmierenkomödie! Ich denke es braucht einen echten Wechsel. Warum sich aber die Oposition nicht auf EINEN gemeinsamen Kandidaten einigen konnte steht auf einem anderen Blatt! Vielleicht sollte man genau darüber jetzt nachdenken!

  3. Ein genialer Schachzug! Er will aufhören, wenn Rotters Amtszeit endet… das ist eine Ohrfeige an die arrogante CDU Spitze, die ihrem Stadtrat fallen gelassen hat! Letztlich hat diese Aktion das Potential die CDU Wähler zu spalten:

    – treue Rotterfeunde (die wählen Grün)
    – Helfmannjünger (die wählen CDU)
    – Konservative die die Nase voll haben und gar nicht oder einen anderen wählen!

    Kein guter Tag für Rödermark! Schwarz/Grün ist jedenfalls sowas von eigenen Machtinteressen und Intrigen durchsetzt… ich stimme dem „Wechselwähler“ zu: die Opposition sollte sich zusammensetzten und sich auf EINEN Kandidaten einigen und gemeinsam Wahlkampf machen – nur so könnte dieser Zirkus beendet werden.

  4. Das gute an einer Demokratie ist, dass IHR ALLE im Februar darüber entscheiden dürft, ob ihr das wollt oder nicht. Herr Kern hätte doch auch antreten und verschweigen können, dass er nach 2 Jahren zurücktreten wird. Wäre euch das lieber gewesen? Das er mit offenen Karten spielt muss man ihm hoch anrechnen. PUNKT. Über alles andere entscheiden die Wähler.

  5. Messerscharf analysiert. Was AL/Grüne vorhaben ist für mich ein Missbrauch der gesetzlichen Möglichkeiten (Vorzeitige Neuwahlen) und damit auch vorsätzliche Verschwendung von Steuergeldern.

  6. Die Grünen sind Steuerverschwender und eine Schande für Rödermark. Eine Bürgermeisterwahl kostet viel, viel Geld.

  7. Nun zeigt Herr Kern sein wahres Gesicht. Bewusst einen Keil in die CDU treiben, um seiner eigenen Partei so einen Posten zu verschaffen und das diese nicht ins politische Nirwana verschwindet. Die Gründe sind doch fadenscheinig. Er unterstellt dem Wähler, das dieser nicht in der Lage ist, die richtige Entscheidung zu treffen und möchte diese so beeinflussen. Zudem stellt er gar nicht die Arbeit eines Bgm für seine Stadt in den Vordergrund, sondern offen ein politisches Postengeschiebe. Und solch einen Bgm sollen wir unsere Stimme geben ???

    Die Bürger wären verunsichert ?! so seine Aussage … sorry Herr Kern, auch wenn Ihnen das nicht gefallen wird … das Gegenteil ist der Fall, viele Bürger haben sich darüber gefreut, das Sie in Ihrem wohlverdienten Ruhestand treten und Ihre Amtszeit endet. Und mit den deutlich jüngeren Kandidaten auch die Moderne in die Stadt einzieht und sich neue Chancen auftun. Man sollte halt wissen, das man auf dem Höhepunkt seines Schaffens den Hut nehmen sollte. Alles danach wird das vorherige Renome verschlechtern.
    „Politik ist ein schmutziges Geschäft“ … und ich hoffe sehr, das Ihr fadenscheinige Begründung zur Kandidatur nicht aufgehen wird.

  8. Mich machen solche ungenierten Machtspiele sehhhhr, sehhhhr traurig!

    Hab gar keine Lust mehr wählen zu gehen…

  9. Moin

    Genau das ist die Politik die die Trumps und Petrys stark macht. Blind und stur weiter so. Das ist ein Packt zwischen Rotter und Kern. Mehr nicht.
    Es geht hier weder um Rödermark oder das Interesse der Unternehmen/Bürger. Es geht alleinig um Posten.

    Egal ob AL oder CDU gewählt wird. Es wird so weitergehen wie bisher und das hat nachweislich Rödermark NICHT gut getan.

  10. Herr Kern. Sie bemängelten die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl. Sie kritisierten die Nichtwähler. Sie arbeiten jetzt mit ihrem Verhalten kräftig mit daran, dass die Wahlbeteiligung weiter sinkt. Eine Posse die seinesgleichen sucht haben die Grünen da angezettelt.
    Es geht ganz offensichtlich nicht um Rödermark sondern um einen Stadtratsposten für Ihre Partei. Einer Partei, die keinen Bürgermeisterkandidaten für 6 Jahre stellen kann aber Machthungrig um jeden Preis ist. Hoffentlich zeig man Herrn Kern die rote Karte.

  11. Da fehlen mir die Worte!
    Die Belange der Stadt sind hier schon lange nicht mehr an vorderster Front! Damit der Hr. Rotter dann in zwei Jahren Bürgermeister werden kann, unfassbar!
    Muss gestehen, vor 20 Jahren bin ich auch gerne bei den GRÜNEN gewesen, auf den Veranstaltung war immer gute Musik und es roch herrlich süßlich. Glaub von dem herrlich süßlichen haben die eindeutig zu viel inhaliert, anders kann ich mir diese Komödie nicht vorstellen.

  12. Man sollte vielleicht vorsichtig mit der Meinung sein, das Herr Kern etwas für Herrn Rotter vor bereitet. Er denkt doch nur an sich und seine Partei. Und hat auch sicherlich keine Bedenken, dafür Herrn Rotter vor „seinen Karren zu spannen“. Die CDU wird wohl kaum nur auf ein „Wohlwollen der AL“ angewiesen sein und Herr Rotter dürfte alles andere als Glücklich über die genannte Verbindung in der Presseerklärung sein. Eine Bgm-Wahl ist eine Personenwahl und da gibt es zum Glück noch den Wähler. Herr Kern gibt derzeit eine sehr schwache Figur ab.

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