Pressemeldung der SPD-Rödermark
Wohnanalage Odenwaldstraße

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Pressemeldung der SPD-Rödermark. Wohnanalage Odenwaldstraße29.08.2014 – ( KOD )

Zu meinem Artikel von heute Vormittag hier die Pressemeldung der SPD-Rödermark.

Wohnanalage Odenwaldstraße:
Projektgesellschaft präsentierte ihre Pläne

Zahlreiche interessierte Bürger sind am gestrigen Donnerstag einer Einladung der SPD-Fraktion gefolgt und haben sich über das bevorstehende Bauprojekt an der Odenwaldstraße informiert. Ca. 150 Wohnungen und 300 Tiefgaragenplätze sollen hier entstehen. Ebenso ein Passage-Weg zur Durchquerung der Anlage zum Bahnhof, welcher kleinere Gewerbeeinheiten beheimaten soll. Problem aber: von den Anrainern wird die Verkehrssituation nach Fertigstellung der Wohnanlage als kritisch betrachtet.

Nach einleitenden Worten von Norbert Schultheis, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, stellte der Geschäftsführer der neuen Projektgesellschaft namens „Atrium am Ober-Roden Bahnhof mbH“, Herr Früchtenicht, zunächst die Einzelheiten des Projekts vor. Er verwies darauf, dass die politischen Entscheidungen zum Bebauungsplan und damit verbundenen Satzungsrecht noch ausstehen. Mit einer Beschlussfassung im Stadt-Parlament rechne die Gesellschaft allerdings unmittelbar nach der Sommerpause. Zuvor wurde im April 2014 die Aufstellung des Bebauungsplanes im Stadtparlament verabschiedet. Die Offenlegung der Pläne hingegen erfolgte im Juni. Die Träger öffentlicher Belange und Nachbarn hätten zwischenzeitlich ihre Bedenken vorgetragen. Zu erkennen wäre, dass diese sich im Wesentlichen auf erwartete Verkehrsprobleme beziehen. Diese Probleme müsse die Stadt aufgreifen und nach machbaren Lösungen suchen.

Mit dem Land Hessen, so Früchtenicht, „habe die Gesellschaft hinsichtlich der Sanierung des Geländes Hitzel & Beck Einigung erzielt“. Ein Vertragsabschluss wird im September 2014 erwartet. Dieser, so die Aussage des Investors, könnte Pilotcharakter haben. Früchtenicht betonte aber auch, dass die Sanierungskosten des Geländes den Grundstückswert deutlich übersteigen werden. Die Vorteile dieses Vorgehens lägen aber offenbar auf der Hand: durch die Schaffung einer Tiefgarage wird das ehemalige Hitzel & Beck Gelände versiegelt und die vorhandenen Anlagen zur Grundwasserreinigung in die Tiefgarage verlegt. Sie werden daher auch noch einige Zeit in Betrieb sein. Auch die Bodenreinigung werde schneller, besser und billiger als geplant beendet. Ängste, wonach die Kanalisation nicht ausreichend dimensioniert sein könnte, wurden beseitigt. „Die Verwaltung habe diese Frage bereits geprüft und für ausreichend erklärt“, so der Geschäftsführer der Projektgesellschaft.

Insgesamt plant die Gesellschaft bis zu 150 Wohnungen auf dem Gelände zu errichten. Diese sollen durchschnittlich über 80 qm Wohnfläche verfügen. Zielgruppen seien dabei u.a. Single-Haushalte und ältere Ehepaare. Bis zu 500 Personen können nach Ansicht der Projektgesellschaft nach 2-3 Bauphasen und einer Gesamtbauzeit von bis zu 6 Jahren in den neuen Domizilen ihre Heimat finden. Jede Wohnung erhält im Paket auch einen Stellplatz in der Tiefgarage. Zusätzliche Parkplätze müssen von den Eigentümern erworben werden. Insgesamt stehen rund 300 Tiefgaragenplätze zur Verfügung. Damit ist das Angebot an Stellplätzen höher, als die Stellplatzordnung der Stadt Rödermark dies vorsieht (Anm.: 1,6 Stellplätze je Einheit sind nach Stellplatzordnung der Stadt verpflichtend). Von der Odenwaldstraße zum Bahnhofsgelände soll ein Passage-Weg mit kleineren Gewerbeeinheiten die Wohnanlage durchquerbar machen. „Der Zugang zum Bahnhof ist absolut gesichert“, so Früchtenicht. Hinsichtlich der Frage einer Bürgerin zur Energieversorgung wusste der Geschäftsführer der Projektgesellschaft zu berichten, dass diese lagebedingt nicht auf Photovoltaik-Anlagen setzen wird. Alternativen wie Geothermie, die Errichtung eines Blockheizkraftwerkes oder die Installation von Pellet-Heizungen (zentral bzw. dezentral) würden derzeit abschließend geprüft. Änderungen zu den bisherigen Planungen könnten im Rahmen der ausstehenden Baugenehmigungsplanung aber noch Realität werden. „Insofern sind die jetzigen Pläne als vorläufige und eben nicht als endgültige zu betrachten“, so Früchtenicht.

Viele der anwesenden Bürger interessierte aber eine Frage ganz brennend. Wie werden die sich anbahnenden Verkehrsprobleme gelöst, wenn der bisherige provisorische Parkplatz wegfällt? Diese Frage konnte am gestrigen Abend nicht abschließend beantwortet werden. Die SPD hat aber genau zugehört und die vorgetragen Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst- und mitgenommen. Dazu Fraktionschef Armin Lauer: „Wir werden alle vorgetragen Punkte intern diskutieren und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Politische Schnellschüsse wird es aber nicht geben. Aktiv zu werden, macht erst dann Sinn, wenn man weiß, was man will“, so Lauer. Fakt ist aber, dass die SPD die Anrainer mit ihrem Problem nicht alleine lassen wird. „Bei diesem Großprojekt ist und bleibt die Frage des Verkehrs- und Parkraums in der Odenwaldstraße eine zu lösende Frage der Politik. Die SPD werde daher auch nicht locker lassen, bis diese geklärt ist und zu gegebener Zeit Anträge im Stadtparlament zur Entscheidung vorlegen“, so Lauer abschließend.

Pläne befinden können sich noch leicht ändern.

Bebauung an der Odenwaldstraße Odenwaldstraße
Bebauung an der Odenwaldstraße Odenwaldstraße
Bebauung an der Odenwaldstraße Odenwaldstraße
Bebauung an der Odenwaldstraße Odenwaldstraße
Bebauung an Bebauung an der Odenwaldstraße. Ansicht von der Odenwaldstraße
Bebauung an der Odenwaldstraße. Ansicht von der Odenwaldstraße
Bebauung an der Odenwaldstraße. Ansicht Bahnseite
Bebauung an der Odenwaldstraße. Ansicht Bahnseite

Siehe auch
» 29.08.2014 Rödermark. Bebauung Odenwaldstraße.
» 29.08.2014 Projektgesellschaft präsentierte ihre Pläne

One Reply to “
Pressemeldung der SPD-Rödermark
Wohnanalage Odenwaldstraße”

  1. Die Differenz ist ganz einfach zu erklären:

    30 Stellpätze in der Tiefgarage werden einige Jahre lang für die Grundwasserreinigungsanlage in der Tiefgarage benötigt
    Damit der „Dreck endlich aus der Erde kommt“, will die Stadt ein Brachgrundstück an der AGIP-Tanke für Ersatzstellplätze erwerben!.

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