Herr RA Ostermann

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Herr RA Ostermann. Download-Service30.05.2012 – ( KOD )
 
Guten Tag Herr Ostermann,

Sie schreiben:

[..]Der seriöse, nicht lediglich einseitige Beitrag[…]

Und damit bemängeln Sie eine nicht objektive Berichterstattung und finden meine Beiträge witzig.

Was die einseitige Berichterstattung (Vergangenheit) anbetrifft.
Ich kann nur wirklich das beurteilen was ich sehe. Die Möglichkeit, evtl. in die Vergangenheit durch einen Blick in ein Archiv zu werfen, wird vielfach dadurch verwehrt, weil der Webseitenanbieter durch entsprechenden Eintrag das Abspeichern verhindert/untersagt. Warum auch immer? Der Webseitenberteiber wird seine guten Gründe haben.

Weiterhin liegen (logischerweise) die Gutachten nicht zur Einsicht vor und man kann sich nur darauf stützen was man in der Verhandlung vorgelesen bekommt. Und das was man vorgelesen bekommen hat war für mich mehr als dünn.
 
Meiner Meinung nach kann man auch kein vollumfängliches Gutachten erstellen. Zu viele Parameter, die zu jeder Sekunde änderbar sind, spielen eine herausragende Rolle.
 
Man kann z.B. Werbungen erst nach z.B. 18.00 h schalten. Hat das ein Gutachter berücksichtigt? Hat man den Gutachter darauf hingewiesen, dass es so sein könnte?
 
Wenn ja, dann muss das auch im Gutachten mit Begründung aufgeführt werden.
 
Ist das eigentlich von Wichtigkeit? Ich meine ja. Erstellt man während der normalen Arbeitszeit ein Gutachten und gibt bei Suchmaschinen den entsprechenden einen Suchbegriff ein, wird man die bezahlte Werbung erst nach 18.00h sehen. In der normalen Arbeitszeit wird man wohl kaum die unter Bild3 und Bild4 aufgeführten Seiten zu Gesicht bekommen.
 
Sie sind Rechtsanwalt und beurteilen eine Sache von der Rechtslage her. Das wird auch Ihr Kollege bei einem Gutachten so gemacht haben. (Ob die Webseite strafrechtlich ein Problem darstellen könnte)
 
Aber das darf nicht alles sein. Ich hoffe, der Gutachter hat tiefe Einblicke in die Möglichkeiten der Webseitenerstellung. Den Möglichkeiten einer Manipulation bei der dynamischen Aufbereitung der Webseiten,
den Möglichkeiten bei der bezahlten Werbung, …..
 
So wie ich das in den Verhandlungstagen mitbekommen habe, ist «Landingpage» nicht thematisiert worden.
 
Sie schreiben «historischen oder utopischen Internetseitengestaltung [..] Befassung mit der Wirklichkeit[..]»
 
Befassen wir uns mit der Wirklichkeit. In der Verhandlung wurde von einem Ihrer Kollegen darauf hingewiesen, „(Aus dem Gedächtnis) „Das SCROLLEN, um auf den Registrierungsbutton zu kommen, ist gut so. Danach kommt dann auch der Preishinweis
 
Ich soll ja die Historie lassen! Wie schaut das heute auf einer Webseite aus. Der Preishinweis verschwindet nach dem SCROLLEN Bild 3+4. Dass er auch anders geht zeigt Bild 1+2.
 
Erklären Sie das bitte einmal einen Dummen.
 
Das Beispiel Bild1+2 sowie der Aufruf von der Suchergebnisliste Bild 2+3 steht zwar nicht zur Debatte aber als Staatsanwalt könnte man sich überlegen ein neues Verfahren anzuleiern. Ich sollte mich ja ernsthaft mit der Wirklichkeit befassen.
Das ist keine Historie.
 
Würde mich interessieren was dazu ein Gutachter sagen würde.
 
Ich frage mich auch die ganze Zeit, warum sind nicht die Programmierer der Webseiten als Zeuge geladen?
 

7 Replies to “
Herr RA Ostermann”

  1. Vielleicht kann der Herr Ostermann erklären, warum sich bei Burats Routenplaner der kostenlose von ViaMichelin öffnet, der so gar nicht kommerziell genutzt werden darf?

  2. Bei der Gelegenheit sollte Ostermann auch erklären, warum prinzipiell die Landingpage ohne Preishinweis gestaltet ist. Oder warum die Suchmaschinen-Werbung zeitsensibel, mal auf Abofalle, mal auf eine neutrale Seite geschaltet sind. Oder wie es kommen kann, dass Affiliate-Werbung über nicht existente Personen und Firmen geschaltet ist.

    Und wo er schon mal so schön am Plaudern ist, dann wollen wir doch alle mal gerne von ihm wissen, warum die Webseiten von Burat & Co. nicht unter den Wucherparagraphen fallen sollen. Ich meine, hey, wenn es so was gibt, dann kann man doch das Webseitenangebot ausschließlich anderweitig kostenfrei erhältlichen Contents auch unter diesen Aspekten bewerten.

    Na kommen Sie schon, erteilen Sie uns eine Lektion.

  3. „Ich frage mich auch die ganze Zeit, warum sind nicht die Programmierer der Webseiten als Zeuge geladen?“

    Weil das Ganze ein Show-Prozess ist, dessen Ausgang jedem klar ist. Glauben Sie denn wirklich, dass eine Verurteilung möglich ist? Es wäre doch aberwitzig, nachdem mehrere Staatsanwälte die Ermittlungsverfahren eingestellt haben, mehrere Richter den Verbraucher zur Zahlung verpflichtet haben. Ist denn dann noch ein Betrug möglich? Natürlich nicht. Es würde ja Richter/Staatsanwälte bloßstellen. Wenn nichtmal diese Genossen des Rechtswesens einen Betrug erkennen können, warum dann bitte ein Herr B. aus R. – und schon gar nicht ein O. aus, was weiss ich wO. Wissen Sie, Betrug setzt Vorsatz voraus.

    Das Ganze hier ist doch lächerlich. Und Sie, Herr Donner, tragen zur Lächerlichkeit dieses Prozesses geradezu bei. Glückwunsch. Knutsch.

    Nun, ich darf anmerken: kaum Zeugen und kaum Zuhörer. Der Richter hatte zu Beginn des Prozesses keine grösseren Sorgen, als Ihnen das Mitschreiben zu verbieten. Sie standen also direkt im Mittelpunkt. Natürlich haben Sie nicht debattiert, warum das denn bitte so ist. Erst auf Druck Ihrer Leser, also die Piraten (nein, die haben Sie ja angeschrieben), also eben die anderen, fragten Sie mal jemanden, ob das wirklich so sein muss. Im Übrigen hat sich Ihre Berichterstattung danach nicht merklich verbessert. Nur Sie werden wissen wieso. Haben die Piraten eigentlich geantwortet? (Nur aus Interesse in eigener Sache) – KLAR!

    Wissen Sie, ich lese hier aus gutem Grund. Ich freue mich, dass sich einer finden liess, der ein wenig was zum Geschehen im LG schreibt. Das ist cool, das ist einzigartig. In diesem Prozess. Scheinbar alles doch nicht so wichtig, wie gedacht. Quoten sind es doch, die die Medien dazu bringen, über Dinge zu berichten. Im Moment ist es also uninteressant.

    Gehen Sie auch zu den Brüdern S. aus B. in D. am Landgericht? – da geht es ja auch um Spritpreise. Vielleicht ist da ja mehr drin. Tanken ist immer ein Thema. (Fred vom Jupiter wollte da was zum Thema Wucher ergänzen. Einfach mal nicht tanken!)

    Und jetzt zu Ihnen, Herr Donner. Also zurück zum Planeten Erde, wenn Sie verstehen, Fred. Was ist Ihr bewundernswertes, erklärtes Ziel in dieser Sache? Hier ist nichts zu holen, das jedenfalls habe ich bereits kapiert. Es ist aus, vorbei. Der Preis steht irgendwo auf der Seite – ja, er steht irgendwo. Also kann man ihn sehen. Mit jeder Auflösung. Der eine ist kurzsichtig, der andere eben weitsichtig. Wer suchet, der findet. Unwissenheit schützt in Justizkreisen bekanntermaßen vor Strafe nicht. Damit ist das Kapitel beendet, ohnehin ist die Klägerbank wohl wirklich kläglich – habe ich hier gelesen. Reihen Sie sich doch einfach dazu. Vielleicht erlebt man am Ende ja doch noch ein „Donner“-Wetter.

    Zum Abschluss ein paar Worte zu mir. Ich habe bezahlt, weil ich zu faul war, die Brille aufzusetzen. Möglicherweise erging das vielen so. Ich jedenfalls habe erkannt, ich bin selbst dafür verantwortlich. Morgen muss ich wieder tanken fahren. 100 Euro wird es einmal mehr kosten. Nun, ich werde es verkraften. Die Brille lasse ich einfach weg, hab’s nicht gesehen, wollte es nicht sehen – aber muss es bezahlen.

    In diesem Sinne, alles erdenklich Gute für Sie!

    JK

  4. Aus welchen Kreisen der Kommentar von JK kommt, dürfte jeden aufmerksamen Leser klar sein.

  5. Ja, es gibt so einige unbeantwortete Fragen.

    Mich würde es z.B. interessieren, warum Herr Pfister die von der Polizei angeforderten (Burat-Internet) Seiten nicht an die Ermittlungsbehörden weiter gegeben hat.
    Wenn es nichts zu verheimlichen gibt, sollte das doch nicht so schwer sein – oder?

    Schöne Grüße

    Robert Koch

  6. Jeppp das ist voll ersichtlich wer der JK ist ,keinen mum den Namen noch dazu verschleiren JK, warum stellen sie dann solche Fragen ,waren sie bei den Terminen dabei oder gar ein betroffener ,ich habe Herrn Donners kennengelernt ,sehr sympatischer Meinungsfachmann ,was ich an ihrer Ausführung bezweifle Herr JK ,der auch seine Zweifel bekundet und wahrheitsgetreu das wieder gibt ,was er bei Burats gerichtsverhandlung wahrnehmen durfte,ich bin sogar einer der Betroffenen ,war dann auch blind ,vor lauter Gier nach billig Ware und sah die AGB nicht ,die es gar nicht gab ,tttstststst ,da braucht man aber ihn nicht angreifen wenn man wie Sie JK gar nicht dabei wahr und solchen Unsinn hier reinschreibt ,ich denke Herr JK ,sie wandeln noch auf dem Mars herum und bestaunen da die Gebirgsformationen,da sie keine Ahnung haben von ganzen Geschehen ,der wirklich betroffen war und es gottseidank durch gegenwehr abwenden konnte und sie wollen hier einen runtermachen und noch als verdeckten Pseudonym ..schämen sie sich ,gut das Herr Donners mitkämpfer hat ,die Solche Leute wie Sie Herr JK die stirn bieten ,,,erst denken und dann schreiben JK