Rödermark Pferdesteuer.
Wer nichts zahlt darf nichts erwarten

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Rödermark Pferdesteuer. Wer nichts zahlt darf nichts erwarten08.01.2012 – ( KOD )
 
 
 
Da liegt schon seit geraumer Zeit ein Schild „Reitweg“ am Wegesrand und verrottet. Warum wird das nicht wieder so hingestellt, damit die Pferdefreunde ihren Reitweg wieder erkennen können. Auch Spaziergänger werden dadurch vor evtl. herannahenden Galoppern gewarnt.
 
Ist in der Stadtkasse evtl. kein Geld vorhanden? Man kann doch etwas Euro von der Hundesteuer abzwacken und den Pferdefreunden mit etwas Euro unter die Arme greifen. Einen Topf wie Pferdesteuer haben wir ja nicht in Rödermark. (Anm. Mir ist der Unterschied zwischen Steuer und Gebühren bekannt)
 
Da das mit der Spende aus der Hundesteuer an die Pferdefreunde nicht klappt, wird das Schild so schnell nicht wieder aufgestellt. Für andere Schilder, die auch wichtig sind, ist in Rödermark auch kein Geld vorhanden. Rödermark und der 50. Breitengrad. Knapp 100.000,00 Euro
 
Man könnte natürlich als Pferdefreund auch einmal eine kleine Schaufel in die Hand nehmen, einen Stebbel schnitzen und dann am Wegesrand dieses Schild wieder aufzustellen. Dann gibt es dann auch einen Tontäfelchen Lobstebbel

Rödermark und die Pferdesteuer
Rödermark und die Pferdesteuer

Pferdesteuer Rödermark
Pferdesteuer Rödermark

 
 
Aber keine Angst Pferdefreunde, die Tontäfler werden in Rödermark keine Pferdesteuer zulassen. Die Koalition ist noch nicht einmal bereit, sich Argumente FÜR eine Pferdesteuer auch nur anzuhören.

Es wurde von AL/Die Grünen ganz klar zum Ausdruck gebracht, man wird nicht einmal einem Prüfantrag zustimmen. Ich nehme ja an die CDU wird sich dem anschließen. Das reicht für eine Ablehnung. Man ist, im Rückschluss, scheinbar auch nicht daran interessiert zu erfahren wie viel Einnahmen zu erzielen wären. Siehe: Rödermark Pferdesteuer.

 

10 Replies to “
Rödermark Pferdesteuer.
Wer nichts zahlt darf nichts erwarten”

  1. Der Artikel ist völlig überflüssig Sie Pferdehasser.
    Ist das eine Hatz auf die Pferdeliebhaber?

    __________

    Leider wird hier nicht verstanden, dass man den riesigen Pferdeäpfeln im Wald locker ausweichen kann, während man bei aller Achtsamkeit kaum verhindern kann, in die Hundehaufen zu treten. Als Konsequenz sollten daher alle Pferdebesitzer ordentlich zu Kasse gebeten werden und Hundesteuer ist total ungerecht.

    Wer die Ironie findet, darf sie behalten. Für mich ist bei der nächsten Wahl klar: Ich wähle die Grünen, die sind weniger freizeitfeindlich als andere Zeitgenossen.

  2. mit Ironie ist das so eine Sache – kann schnell missverstanden werden.
    Ich schlag den Pflog gerne schnell wieder neu rein – nehme dann auch gerne ein ‚Eichenhölzchen‘ dazu – daß der nicht mehr so schnell wechfault wir der alte. Ganz ohne Aufwandentschädigung! Versprochen! Wo fanden Sie den armen kleinen umgefallen Pflog mit Schild für Reitwege! Geben Sie bitte die GPS-Koordinaten (oder sonstige eindutige Ortsbeschreibungen) durch und dann heile ich den Schaden!

    Admin
    Breidertring. Zwischen Dürerstrasse und Saalfeldenerstrasse. Da geht es bei den 3 Bäumer in den Wald. Dann siehe Bild.
    N 49.58.15.22
    O 8.50.50.86

  3. lt Google-Maps ist das bei Lampertheim – zumindest die GPS-Daten. Stimmt das?

    Admin
    OK. Wenn Sie es so möchten
    49,970936,8.84762

    Wenn Innen nochmal eine Angabe wie die von mir unterkommt einfach hier umrechnen
    http://www.via-ferrata.de/koordinaten-umrechnen.htm

    am Breiterring gibt es z.B. folgende GPS-Daten: 49.973644,8.847179

    Admin
    OK. Wenn Sie es so möchten
    49,970936,8.84762

    Wenn Innen nochmal eine Angabe wie die von mir unterkommt einfach hier umrechnen
    http://www.via-ferrata.de/koordinaten-umrechnen.htm

  4. übrigens: wie soll man denn die head-Line verstehen:
    „Wer nix zahlt – darf auch nix erwarten?“ Zahlen Reiter des viel zitierten ‚Schusters-Rappen‘ etwa etwas für die Instanthaltung der vielen Wegzeichen auf Wanderwegen? oder wie ist das mit den ganzen Radfahrern? Welchen finanziellen Beitrag leistet diese Gruppe der Nutzniesser des Gemeinwohls? Da wird der Draht-Esel gekauft, gepflegt und des Abends im Stall mehr oder weniger liebevoll ‚aufgestallt‘ ohne der Allgemeinheit zur Last zu fallen. Kein Reitstallbesitzer kann Boxen oder Weidemiete kassieren, die Wiesen werden nicht durch den unnötigen Grünschnitt – vulgo Heu = ‚trockenes Gras‘ – belastet, Tierärzte werden nicht belästigt überhaupt die ganze Industrie rund ums Reiten ist völlig sorgenfrei.

  5. @ Thomas

    So sehe ich das auch – es gibt eine Solidargemeinschaft, in der jeder für jeden ein wenig mitzahlt. Bekanntestes Beispiel dürfte die Krankenkasse sein, Gesunde zahlen für chronisch Kranke mit.

    Dass es eine Hundesteuer gibt, liegt lediglich daran, dass die Viecher überall hinmachen, (große) Hund im Stadtbild nicht erwünscht sind und die Leute belästigen.

    Über die Belästigung von Pferden gegenüber Menschen und massiver Verunreinigung der Straßen durch Pferdeäpfel ist mir weniger bekannt. Ich finde es als Wanderer auch nicht angenehm, an fliegenbesetzen Pferdenhaufen vorbeizulaufen, aber wesentlich unangenehmer ist es, wenn überall auf den Straßen Hundekot rumliegt.

    Ich vermute, die Betreiberin des Blogs hat einen Hund und verfährt nach der Methode: Wenn ich zahlen muss, dann bitte auch die anderen. Vielleicht lässt sich über Katzen und Zierfische auch noch etwas Geld in die Stadtkasse schaufeln, wer weiß.

    Zudem wird auch nicht jeder Pferdebesitzer werweiß wieviel Geld haben. *Ein Pferd* klingt unglaublich kostenträchtig und weckt dementsprechend Neid, aber starke Raucher / Leute, die viel ausgehen ect. geben locker das gleiche Geld aus, nur sieht man dies nicht. Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen einen Nebenhob haben, nur um ihr Hobby zu finanzieren – aber die können dann schließlich aufs Fahrrad umsatteln.