Friert die Hölle ein?

Friert die Hölle ein?31.02.2014 – ( KOD )

Keine Angst. Ich habe keine Ahnung von Chemie und habe trotzdem verstanden.

Hier eine Prüfungsfrage der Uni Washington:
Nachfolgend lesen Sie eine Prüfungsanfrage aus der aktuellen Zwischenprüfung im Fach Chemie an der Universität von Washington. Die Antwort eines Teilnehmers war „so profund“, dass Professor Sie via
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Friert die Hölle ein?


Konsolidierungsziel 2014 wird erreicht.
Nachtrag

Rödermark. Konsolidierungsziel 2014 wird erreicht.31.02.2014 – ( KOD )

NACHTRAG. Konsolidierungsziel 2014 wird erreicht…
und, so habe ich das verstanden, werden die neuen Zahlen auch vom RP genehmigt.

Bei der gestrigen Sitzung wurden die Zahlen genannt mit denen das Konsolidierungsziel erreicht wird. Nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen.

Bei einer solch positive Wendung kommt beim Bürger große Freude auf. Insbesondere deshalb, weil die Konsolidierung, abgesehen von der gestiegenen Kindergarten (geplant) , Friedhofsgebühr (geplant) , Gebühren Feuerwehr (geplant) ohne Gebühren- oder Steuererhöhung möglich wurde. Hinweisen muss man auch auf eine GebührenSENKUNG. Die Niederschlagswassergebühr soll um 0,02 Euro je m² gesenkt werden.

Man kann nur hoffen, dass die genannten Zahlen auch belastbar sind. In dem Haushaltssicherungskonzept Seite 8 sehen Sie die zusätzlichen Konsolidierugsmaßnahmen, die zur Vertragserfüllung „Schutzschirm“ geführt haben.

Laut dem dem geplanten Defizitabbau, Stand 22.01.2013, hat die Stadt vorgehabt, den Haushalt mit einem Defizit von 5.790.007,00 Euro abzuschließen. Erreicht wird mit den Zahlen der zusätzlichen Konsolidierugsmaßnahmen ein Defizit von 5.699.141,00 Euro. ( Siehe Haushaltssatzung Fassung 22.01.2014)

Was sagt der Schutzschirmvertrag?
[..]Ergebnishaushalte dauerhaft auszugleichen[..]
Dauerhaft bedeutet, die Maßnahmen dürfen nicht nur einmalig erwirtschaftet werden. Z.B. ein Grundstück kann nur einmal verkauft werden. Hat man keine Grundstücke mehr gibt es auch keine Einnahmen mehr. Darum sind Grundstücksverkäufe „Außerordentliche Ergebnisse„. Über Personalkosten kann man nur „Einnahmen“ erwirtschaften wenn man diese senkt. Dauerhaft sind:
» Erträge aus Steuer- und Gebühren.
» Zuwendungen von Bund und Land
» Personalkosten
» Leistungen der Stadt die man streichen kann.

Direkt Einfluss auf der Einnahmeseite hat die Stadt bei der Kommunalsteuer (Grundsteuer, Hundesteuer, Gewerbesteuer, Spielgerätesteuer) und den Gebühren (Friedhof, Wasser, Müll, Feuerwehr ….). Bei den Personalkosten hat die Stadt noch freie Hand für Einsparungen und in einem gewissen Rahmen  auch für zusätzliche Ausgaben.

Natürlich gibt es noch jede Menge weitere Möglichkeiten Geld ausgeben bzw. einzusparen. Aber für einen Überblick sollte das reichen.

Sehen wir uns jetzt einmal das Haushaltssicherungskonzept Seite 8 an. Hier finden Sie zusätzlichen Maßnahmen zur Erfüllung des Schutzschirmvertrages. Die Positionen, auf die die Stadt direkten Einfluss hat, ergeben Einsparungen von insgesamt 398.591,00 Euro. (1.4, 3.2, 4.1 Nell Breuning, 5, 6.4 Klimamanager) Den Betrag von 600.000,00 Euro unter 14.1 lassen wir zunächst einmal weg.

Dieser Betrag 398.591,00 von 1.873.436 (2.473.436-600.000) ist direkt beeinflussbar. Der Rest liegt außerhalb des Einflussbereichs der Stadt. Natürlich MUSS man mit Einnahmen aus diesen Quellen rechnen obwohl diese noch nicht sicher sind. Können diese Einnahmen in DIESER Höhe als DAUERHAFT bezeichnet werden? Teilweise gibt es bei den Zuweisungen noch keine definitive Zusage sondern nur eine Absichtserklärung.

Hätte man nicht besser konservativ gerechnet und die Zahlen von 2012 herangezogen und an anderer Stelle konsolidiert? Was ist, wenn diese Zahlen in 2014 so richtig einbrechen? Wenn z.B. die geplante Einnahmen aus der Gewerbesteuer nicht kommen.

Es ist auch nicht vorauszusehen wie sich die Kosten im Personalbereich entwickeln. Was man vorausberechnen kann, sind automatische Lohn- und Gehaltssteigerungen innerhalb einer Gruppe (eine Stufe höher). Vorausberechnen kann man die Kosten für Beförderung einer(s) Mitarbeiter in eine höhere Gruppe. Voraussehen kann man aber nicht die zukünftigen Tarifabschlüsse. 2% hat man von der Stadt pro Jahr vorgesehen. Jeder Prozentpunkt nach oben kostet der Stadt ca. 150.000,00 Euro pro Jahr.

Ersparnisse von 242.600,00 Euro sind unter Punkt 14.1, Kontokorrentzinsen, aufgeführt. Der Zinssatz, aus dem sich die Ersparnis ergibt, ist für 3 Monate festgelegt. Was ist danach? Diese Ersparnis sehe ich nicht als DAUERHAFT. Hier hätte man auf ein Mittel der letzten Jahre zurückgreifen sollen.

Was die 600.000,00 Euro betrifft. Viel wurde dazu in der öffentlichen Sitzung nicht gesagt. Aber was ich aus dem wenig Gesagten schließen kann (wenn falsch bitte ich um Korrektur) ist folgendes: „Man hat irgendwo 600.000,00 Euro z.B. als Beteiligung, Rücklagen oder ähnliches zur Verfügung. Wenn es jetzt irgendwo kneift, nehme ich die fehlenden Gelder aus diesem Topf und gleiche aus. Sind die 600.000,00 Euro aufgebraucht, gibt es auch nichts mehr.“

Sind das jetzt noch dauerhafte Einnahmen? Kann man diese Beträge der Konsolidierung zurechnen?

Für 2014 kann man zunächst durchschnaufen. (Bürgermeister hat ja gesagt, die Zahlen kennt der RP und wird diese so durchgehen lassen) Aber die eigentliche Konsolidierung des Haushalts über eigene Maßnahmen steht noch bevor. Gerettet haben uns Zuweisungen von anderer Stelle auf die wir KEINEN Einfluss haben. Die nächste Grundsteuererhöhung wird in absehbarer Zeit kommen.

Wenn ich die Zahlen in die für ich richtige Spalten einordne ergibt das Konsolidierungserfolge durch:
» Stadt: 202.506,00
» Zuweisungen: 1.213.735,00
» Zinsen: 242.600,00 Konsolidierung? Für mich grenzwertig
» Gebühren: 18.510,00
» Halle Urberach: 196.091,00 Konsolidierung? Für mich grenzwertig
Die: 600.000,00 Koonsolidierung? Für mich grenzwertig

Entwicklung des Defizit
Entwurf Haushaltsplan
Fehlbedarf: 7.686.649,00

Nach Druckauflegung kamen am 12.11.2013. Veränderungen von 545.837,00
Fehlbedarf: 7.140.812,00

Stand 30.08.2013. Veränderungen von 1.441.671,00
Fehlbedarf: 5.699.141,00

D.h. Seit November bis zum 30.01.2014 gab es Konsolidierungserfolge, die sich fast alle von selbst ergeben haben, in Höhe von 1.987.508,00 Euro.

Glück gehabt.

Der kommende Straßenbeitrag zählt NICHT zu den Konsolidierungsmaßnahmen!!!

Eine Anmerkung noch zu Sitzung. Normalerweise erwähnt der Bürgermeister bei solch einem Ereignis gern die dahinterstehend „Herkulesarbeit“ die geleistet wurde. Diesmal kein Wort in diese Richtung.


Nachtrag 02.02.2014. Zweifel an den 600.000,00
Weiter oben wurde dieser Betrag bereits aufgeführt.
Zu den wenigen Informationen, die man als Bürger zu Teilen des neuen Zahlenwerks zu hören bekommt, zählt auch die Zahl 600.000,00 Euro. Mein Verständnis sagt, die im ordentlichen Ergebnis aufgeführten 600.000,00 Euro sind im außerordentlich Ergebnis zu buchen und damit für die Konsolidierung nicht zu gebrauchen.

Da die hier aufgeführten Zahlen von Fachleuten (u.a. dem Stadtkämmerer) geprüft wurden, werde ich mich bestimmt täuschen. Um Sicherheit zu erlangen habe ich Stadtverordnete gebeten diese Frage in einer Ausschussrunde beantworten zu lassen.

Außerordentlich oder Ordentlich
Außerordentlich oder Ordentlich

Hier die ganze Liste. Seite 1 Zeile 33

Nachtrag. 04.02.2014
Wie mir von einem Stadtverordneten mitgeteilt wurde, konnte der Stadtkämmerer die Frage, ob es sich um eine außerordentliches oder ordentliches Ergebnis handelt, (wichtig für die Konsolidierung) nicht beantworten. Die Beantwortung wurde auf Donnerstag, 06.02.2014, verschoben. 🙁

In 2017 bin ich dann wahrscheinlich mal weg.


Unterlagen zum Haushalt 2014
» Änderungsliste Konsolidierung
» Haushaltssatzung Fassung 22.01.2014
» Haushaltssicherungskonzept
» Änderungsliste Investitionen
» Deckungsvermerk
» Wirtschaftsplan KBR
» Wirtschaftsplan BA
» Beteiligungsbericht


Bahnhof Rödermark
Videoüberwachung am Bahnhof Ober-Roden

Bahnhof Rödermark28.01.2014 – ( KOD )
 
Videoüberwachung am BahnhofRödermark Ober-Roden

Bahnhof Rödermark. Hier ist eine Videoüberwachung geplant.
Bahnhof Rödermark. Hier ist eine Videoüberwachung geplant.

Für Details Klicken Sie auf das Bild
 
 

Die Anlage soll möglichst noch im Januar in Betrieb gehen. Eine Videoüberwachung am Bahnhof Ober-Roden hatte der Verein „Bürger für Sicherheit“ seit 2008 gefordert. Verhandlungen. Quelle: Quelle: OP-Online.de.

 
 
Siehe auch
» Videoüberwachung am Bahnhof Zusammenfassung
 
 


Blöder geht es kaum noch.

Abzoker. Phishing Mail Sparkasse. Blöder geht es kaum noch.28.01.2014 – ( KOD )
 
Blöder geht es kaum noch…. wird ein erfahrener Anwender zu dieser Phishing-Mail sagen.
 

Phishing-Mail Sparkasse
Phishing-Mail Sparkasse

 
Man kann aber sicher sein, dass es wieder Anwender gibt, die auf eine solche Mail antworten.
 
» Welche Sparkasse ist das?
» Kennt man Ihren Namen nicht?
» Was soll der QR-Code?
» Was soll der Link zu Polen? (http://www.aurora-bielizna–dot–pl/images/prevlabels.p*h*p Link ist unbrauchbar gemacht )
 
 
Durchlesen. Fehler einprägen. Papierkorb.
 
 


Disqus.
Was da so passieren kann

Disqus. Was da so passieren kann28.01.2014 – ( KOD )
 
Disqus. Was da so passieren kann wenn man nicht mehr Herr über die Kommentarfunktion ist.
 
Sehen Sie sich die Kommentare bei op-Online zu » Pro Jahr rund 320 Ferkeleien« an.
 
Siehe auch
» disqus mit Sicherheitslücken?
» OP Kommentatoren aufgepasst.
» Vorsicht bei den Kommentaren.
 
 


Mindestvoraussetzungen in
Tageseinrichtungen für Kinder

Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder28.01.2014 – ( KOD )
 

34. Wie wird der Übergang zu den neuen Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder gestaltet? Wann und wer muss anmelden, ob er die Übergangsregelung nach HessKiföG in Anspruch nimmt?
Damit sich die Träger auf die neuen Mindestvoraussetzungen einstellen können, gibt es eine Übergangsregelung (§ 57 HKJGB Abs. 1). Alle Träger, die am 31.12.2013 eine gültige Betriebserlaubnis haben, können gemäß § 57 Abs. 1 HKJGB noch bis zum 1.9.2015 nach den Mindeststandards der MVO 2008 weiterarbeiten. Träger, die die Übergangsregelung in Anspruch nehmen, geben dies anlässlich ihrer jährlichen Meldung gemäß § 47 SGB VIII im Meldebogen (März 2014) entsprechend an. Träger, die am 31.12.13 über eine gültige BE verfügen, aber aus unterschiedlichen Gründen eine neue
BE beantragen, können auch im Rahmen der neuen BE die Übergangsregelung in Anspruch nehmen. Dies ist dann im BE-Antrag anzugeben. Der Träger muss sich pro Kindertageseinrichtung für eine Vorgehensweise entscheiden (HessKiföG oder
Übergangsregelung). Die Landesförderung wird ab dem 1. Januar 2014 unabhängig von einer in Anspruch genommenen Übergangsregelung für alle Träger nach der neuen Systematik des HessKiföG ermittelt und ausgezahlt. Quelle: hsm.hessen.de

 
 


Eine seriös Einnahmequelle.

Seriös Einnahmequelle.27.01.2014 – ( KOD )

Wenn einem schon wenig einfällt wo man einsparen kann sollten die Überlegungen einmal in Richtung neue Einnahmequelle gehen.

Fakt ist:
Es gibt jede Menge Metallcontainer für Glas.
Fakt ist:
Es gibt KEINE Glascontainer für Metall.

Waum nicht? Bei den Preisen für Altmetall heute!


BreitbandRödermark GmbH
Rödermark

Seriös Einnahmequelle.27.01.2014 – ( KOD )
 
Hat die von der Stadt Rödermark gegründete BreitbandRödermark GmbH, nach dem Beitrittsbegehren zum Zweckverband „NGA-Netz Darmstadt-Dieburg eigentlich noch eine Existenzberechtigung?

BreitbandRödermark GmbH, Rödermark, Dieburger Straße 13-17, 63322 Rödermark. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 18.09.2012. Geschäftsanschrift: Dieburger Straße 13-17, 63322 Rödermark. Gegenstand: die Entwicklung, der Ausbau und die Vermarktung eines leistungsfähigen Breitbandnetzes in der Stadt Rödermark. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:[…] Quelle Registergericht. Stand 22.10.2012 12:00 Uhr

Kann es der BreitbandRödermark GmbH so ergehen wie der Hausverwaltungsgesellschaft Rosenpark mbH in Dietzenbach?

Die Hausverwaltungsgesellschaft Rosenpark existierte in all der Zeit ohne jeglichen Umsatz weiter. Nun allerdings ist das eingebrachte Eigenkapital in Höhe von 25.000 Euro aufgebraucht; in diesem Jahr, erläuterte Locke, wäre die Gesellschaft zahlungsunfähig geworden. Quelle: Quelle OP-Online

 
Siehe auch
» Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
» Rödermark und das schnelle Internet