DRINGENDE Warnung an registrierte Kunden von ACSI

DRINGENDE Warnung an registrierte Kunden von ACSI Camping31.12.2011 – ( KOD )

Update 04.01.2012

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ENTWARNUNG VOM ACSI

Soeben erhalte ich vom ASCI folgenden Kommentar (Hier Klicken).

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ACSI Camping. DRINGENDE Warnung an registrierte Kunden von ACSI. Datenleck bei ACSI Camping.
 
Jetzt reicht es die Damen und Herren von ACSI Camping
 
Am 21.12.2011 stand der weiter unten folgende Artikel schon einmal für kurze Zeit zur Verfügung. Der Bitte des ACSI diesen Artikel für 1 bis 2 Tage zurückzustellen bin ich am 22.12.2012 nachgekommen. Man wollte mich unverzüglich über den Verlauf der Dinge, Sicherheit ist wieder gewährleistet, informieren. (Siehe: Zurückgestellt auf Wunsch des Betreibers)
 

Man hat mich in einer Mail darum gebeten, den Eintrag noch mal 1-2 Tage zurückzustellen um ACSI die Möglichkeit zu geben, eine Lösung zu finden. Man befürchtet, es könnte katastrophale Auswirkung auf das Vertrauen deren Kunden haben und/oder gefährliche Trittbrettfahrer/Hacker anlocken.

 
Die Zeit ist mehr als abgelaufen und es ist mir von ACSI keine Information (wie zugesagt) darüber zugestellt worden, dass das Sicherheitsleck geschlossen ist und ein unberechtigter Zugriff auf gespeicherte Bankdaten nun nicht mehr möglich ist.
 
Ich kann es mir gegenüber nicht mehr verantworten von einem scheinbar noch bestehenden Sicherheitsleck zu wissen und darüber, nach wirklich angemessener Zeit, nicht zu berichten. Es kommt noch erschwerend hinzu: „ACSI SCHEINT NOCH NICHT EINMAL AUF ANFRAGEN BESORGTER KUNDEN ZU ANTWORTEN„.
(Nachtrag 02.01.2012 Siehe Kommentare)
 
Ich hatte Herrn Schlack gleich am 21.12.2011 angeschrieben und darauf hingewiesen, dass ich über die Webseite des ACSI in Besitz seiner sehr persönlichen Daten (auch Bankdaten) gelangt bin. Heute, am 31.12.2011 bekam ich den folgenden Kommentar:

Hallo
Danke für Ihren Hinweis. Ich habe noch am selben Tag die Fa. ACSI angeschrieben und auf Ihre Feststellungen hingewiesen. Leider habe ich bis heute (31.12.2011) keine Antwort bekommen.
MfG Willy Schlack

 
—– Hier der zurückgestellt Artikel vom 21.12.2011 —–
 
DRINGENDE Warnung an registrierte Kunden von ACSI

Gerade habe ich mich mit meinen Zugangsdaten bei ACSI eingeloggt.
Skandal
Eingeloggt bin ich plötzlich als W. Schlack.
Mir sind jetzt u. a. die Bankdaten von Herrn W. Schlack bekannt.
Ich könnte nun mordsmäßigen Unfug anstellen. Natürlich zu Ungunsten von Herrn Schlack.
Natürlich könnte ich auch das Password ändern und dann kommt Herr Schlack nicht mehr an seine Daten.
 
So können Ihre Bankdaten (und andere wichtige Daten) in falsche Hände geraten.

Mein Login auf einen anderen Kunden
Mein Login auf einen anderen Kunden

 
Weitere Daten von H. Schlack sind natürlich bekannt (und gesichert) werden aber hier nicht, auch nicht geschwärzt, abgebildet.
 
Was kann durch ein solches Datenleck passieren?
Der folgende Artikel hat sicherlich NICHTS mit dem ACSI zu tun.

[…]Der Pensionär findet es schlimm, dass diese anscheinend leicht an seine Bankverbindung gekommen ist. Da müsse es irgendwo ein Datenleck geben, vielleicht bei der Firma, wo er eine Computerzeitschrift im Abonnement beziehe, vermutet der Martinhagener. „Da ist irgendetwas hinter meinem Rücken gelaufen“, vermutet Eisen. Kundendaten müssten auf jeden Fall besser geschützt werden, sagt der Martinhagener.[..]Quelle hna.de

 
 


Hallenbad Münster!
Badehaus Rödermark?

Hallenbad Münster. Badehaus Rödermark? Schwimmbad31.12.2011 – ( KOD )
 
Sind die in Münster mit Ihren Überlegungen zum Hallenbad und der Senkung des Defizits schon weiter als wir in Rödermark?
 
Gehen die Politiker das Thema Hallenbad gezielter an als die in Rödermark?
 
Die Politiker in Münster reden nicht nur über das Defizit im Hallenbad, sondern die setzen auch aktiv Zeichen.
 
Vorteil für das Hallenbad in Münster
Das Hallenbad in Münster ist, nicht so wie in Rödermark, – auf einem guten Stand.

Op-Online 31.12.2011

[..]Doch einiges steht schon fest: Der Bau selbst ist laut Betriebsanalyse auf einem guten Stand. „Wir haben keinen Sanierungsstau, weil wir in den letzten Jahren regelmäßig erneuert und instand gesetzt haben, so dass hier keine großen Kosten zu erwarten sind“, freut sich Blank, der in Sachen Sanierungskosten bei anderen Einrichtungen weniger gute Erfahrungen machen musste.[..]Lesen Sie den ganzen Artikel bei op-online.de

 
Ich persönlich ärgere mich ganz besonders über eine Partei in Rödermark. Diese Partei spricht schon seit Jahren über die Privatisierung des Badehauses. Wenn man denen einen Kontakt anbietet, – es wird auch anfänglich starkes Interesse gezeigt – , wird der letztendlich nicht angenommen bzw. sich nicht erst gar nicht erkundigt was dieser Kontakt für Rödermark und Badehaus leisten könnte. 🙁
 
Mein übermittelter Kontakt (übrigens Kontakt und angesprochener Stadtverordnete gehören zufällig der gleichen Partei an) war so qualifiziert wie die OP Herrn Blank zitiert:

[..]Da sie rein auf Bäder und Freizeitparks spezialisiert ist, hat sie dabei einen optimalen Überblick“, erläutert Blank die Vorgehensweise[..]Quelle: OP-Online

 
Man hat in Münster also qualifizierte Beratung hinzugezogen. Das kann man in Rödermark in Bezug auf Beratung Badehaus in der Vergangenheit sicherlich nicht behaupten.
 
Siehe auch: Rödermark. Badehaus Blockheizkraftwerk BHKW
 


Zum Jahresbeginn
Abofallen-Datenbank

Abofallen-Datenbank. Abofallen und Abzocker31.12.2011 – ( KOD )
 
Zum Jahresbeginn ein Hinweis auf die Abofallen-Datenbank
 
Webseite Computer-Bild

Ein falscher Klick und schon schnappt die Abo-Falle zu: Der COMPUTER BILD-Abzock-Schutz bewahrt Sie vor den fiesen Internet-Tricksern. Alle enthaltenen Abofallen finden Sie auch in dieser Datenbank – bei vielen Einträgen zusätzlich mit nützlichen und seriösen Alternativ-Empfehlungen der Redaktion.[..]Hier geht es zu der Abofallen-Datenbank von Computer Bild

 
Der gesamten Abzockerbranche ein beschissenes 2012.
 
Siehe auch
» Leutheusser-Schnarrenberger. Schärfere Strafen bei Abzocke
» Verwirrspiel bei Inkasso. DOZ und BDIU
» Zum Nachlesen. Zum Nachdenken. Abofallen und Inkasso
 
 
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Rechenkünstler im Kaufland
Rödermark – Urberach

Rechenkünstler im Kaufland Rödermark Urberach30.12.2011 – ( KOD )
 
Wie rechnen die denn die Urberacher?
 
 
Leider habe ich das Bild nicht deutlicher. Aber man kann erkennen:
38% Billiger.
Statt 2,89 Euro. Jetzt 3,99 Euro
 
 

Rödermark. Rechenkünstler im Kaufland Urberach
Rödermark. Rechenkünstler im Kaufland Urberach

 
Prost und 🙂
 
 
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Leutheusser-Schnarrenberger. Schärfere
Strafen bei Abzocke

Leutheusser-Schnarrenberger schärfere Strafen bei Abzocke, Abofalle und Inkasso. Frank Drescher und Michael Burat29.12.2011 – ( KOD )
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger plant schärfere Gesetze bei Abzocke im Internet und am Telefon!
 
 
Justizministerin will Strafen für Abzocker verschärfen

[…]Das Aufschwatzen von Abos soll schwieriger werden: Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger plant, Verbraucher besser vor Abzocke im Internet und am Telefon zu schützen. Dabei nimmt sie auch die Inkasso-Branche ins Visier[..]
Inkasso-Abzocke: Anfang Dezember gerieten die Schuldeneintreiber ins Visier von Verbraucherschützern. Ihre Aufschläge blähen einer Studie zufolge die fälligen Rechnungen um die Hälfte auf. 99 Prozent der Beschwerden über unseriöse Praktiken seien berechtigt. Die Justizministerin verspricht nun mehr Transparenz. Sie will die Aufsicht verschärfen und droht den Firmen mit „empfindlichen Bußgeldern“.[..]
Quelle: www.spiegel.de

 
Könnte auch von Interesse sein
» Verwirrspiel bei Inkasso. DOZ und BDIU
» Zum Nachlesen. Zum Nachdenken. Abofallen und Inkasso
» Plagiat von savonarola-org.de.vu bei
Gottesnarren.wordpress.com

 


Plagiat von savonarola-org.de.vu
Gottesnarren.wordpress.com

Plagiat von savonarola-org.de.vu Gottesnarren.wordpress.com28.12.2011 – ( KOD ) Gefunden. Plagiat von savonarola-org.de.vu
 
 
Titel: Der Schreihals vom Schreihals.
 
Ob es dabei bleiben wird, wie in der Einleitung bei Gottesnarren.wordpress.com zu lesen ist, nur die Möglichkeit zu bieten Beiträge von Frank Drescher oder Michael Burat zu kommentieren, wird sich zeigen.
 
Wie in einem Kommentar zu lesen ist, scheint Herr Frank Drescher in die Geschäftsführung der Deutschen Zentral Inkasso GmbH eingetreten zu sein. Könnte also sein, dass auch die Deutsche Zentral Inkasso GmbH (DOZ) Thema bei Gottesnarren.wordpress.com werden kann.
 
Eigenes Inkassounternehmen für eigene Webprojekte könnte eine logische Schlussfolgerung sein.
 
Von der Webseite der Deutschen Zentral Inkasso GmbH

„Hier finden Sie aktuelle Urteile der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH sowie ihrer Mandanten:
drive2u.de – OPM Media GmbH – Amtsg…
mitfahrzentrale-24.de – Paid Conten…[..]“
Quelle: Webseite Deutsche Zentral Inkasso GmbH

» Geschäftsführer bei OPM Media (drive2u.de) siehe hier.
» Geschäftsführer bei Paid Content (mitfahrzentrale-24.de) siehe hier.
» Geschäftsführer bei DOZ siehe hier.
 
Siehe auch
Verwirrspiel bei Inkasso. DOZ und BDIU
 
Was zu Abofalle von Interesse sein kann
CyLaw-Report. 06/2010/Version 2.0. Strafbarkeit von „Abo-Fallen“- Betreibern
Wenn Sie auf den Punkt Widerruf kommen, ist diese Fassung hier zu beachten. In dem Report wird auf ein Urteil des LG Mannheim vom 12.5.2009 hingewiesen. Gesetzesänderung ab 04.08.2009.
 
Bei dem CyLaw-Report ist auch unbedingt darauf zu achten – es geht um STRAFRECHT. Die Fragestellung ist: „Handelt es sich um Betrug im strafrechtlichem Sinn?“.
Zivilrechtlich sieht das ganz anders aus.

Mag das Verhalten der Anschuldigten auch sozialethisch fragwürdig, verbraucherfeindlich sowie zivilrechtlich und wettbe-werbsrechtlich – wie sich auch aus den insoweit ergangenen zivilrechtlichen Entscheidungen ergibt – angreifbar sein, und sich zudem in einer rechtlichen Grauzone bewegen, ein strafrechtlich relevantes Verhalten ist hierin jedoch – jedenfalls i.R.d. vorliegend angeklagten Fallkonstellationen, bei denen die Nutzer die Leistung tatsächlich in Anspruch genommen haben – nicht zu sehen.“ Quelle: Aus dem o.g. CyLaw-Report

 
Weiterführendes
» 5/27 Kls 3330 Js 212484/07 KLs – 12/08. LG Frankfurt a.M. Keine Strafbarkeit bei Abofallen im Internet
 
» Ober-Staatsanwältin Becker-Toussaint, Frankfurt, in einer Sendung vom 22.12.2007
 
» AG Marburg zu Abofallen

„Die kurze Produktbeschreibung kostenloser Software und eine redaktionelle Bewertung, die weit überwiegend positiv ist, ist dabei minimal und kann nicht als adäquate Gegenleistung für den Abonnementpreis angesehen werden. So ist es vergleichsweise auch kein Mehrwert, wenn ein Autoverkäufer einem Kunden erzählt, er könne mit einem PKW auch auf Straßen fahren. Quelle: Telemedicus zu opendownload.de und AG Marburg


Kanaluntersuchung

Kanaluntersuchung Rödermark28.12.2011 – ( KOD )
 
 
Da haben wir ja nochmal Zeit gewonnen.
 

Kanaluntersuchung
Kanaluntersuchung

Siehe Artikel vom 25.02.2012. Wasserschutzgebiete Rödermark. Kanaluntersuchung
 
 
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Verwirrspiel bei Inkasso.
DOZ und BDIU

Verwirrspiel. DOZ (Deutsche Zentral Inkasso GmbH) und BDIU (Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. )28.12.2011 – ( KOD )
 
Da wir wahrscheinlich in naher Zukunft etwas mehr von der Deutschen Zentral Inkasso GmbH (DOZ) lesen werden, hier vorab schon mal ein wenig Informationen.
 
Warum ist die Deutsche Zentral Inkasso GmbH nicht im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.?
Da kann man in einer Pressemeldung der Deutschen Zentral Inkasso GmbH lesen:

08.08.2011 – Deutsche Zentral Inkasso GmbH unterstützt BDIU
Die Deutsche Zentral Inkasso GmbH weist darauf hin, dass das Unternehmen nicht Mitglied im BDIU e.V ist.
Der BDIU ist die Interessenvertretung für viele deutsche Inkasso-Unternehmen.

In der Selbstdarstellung des BDIU heisst es:

„Im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. als berufsständischer Vereinigung sind 560 Inkassounternehmen organisiert. Sie decken etwa 90 Prozent des Marktes in Deutschland ab. Der BDIU überwacht die ordnungsgemäße, gewissenhafte und redliche Berufsausübung seiner Mitglieder. Erkennt ein Mitgliedsunternehmen, dass einzuziehende Forderungen ganz oder teilweise rechtsunwirksam oder auf sittenwidrige Weise zustande gekommen sind, so darf es für den Auftraggeber bei deren Einziehung nicht tätig werden. Die Mitgliedschaft im Verband gilt daher als ausgewiesenes Qualitätssiegel für seriöses Inkasso.“

Die Deutsche Zentral Inkasso GmbH unterstützt den selbst auferlegten Kodex des BDIU vollinhaltlich, lehnt eine Mitgliedschaft jedoch weiterhin ab.

Geschäftsführer Bernhard Soldwisch: „Die Deutsche Zentral Inkasso GmbH erfüllt selbstredend alle Richtlinien des Branchenverbands, teilweise werden diese von uns sogar über-erfüllt. Eine Mitgliedschaft kommt für uns jedoch nicht in Frage, da unter 560 Mitgliedern zwangsläufig auch Unternehmen vertreten sind, mit denen wir uns nicht identifizieren können und wollen. Beispielsweise lehnen wir gewisse Inkasso-Methoden grundsätzlich ab. Etliche deutsche Inkasso-Unternehmen arbeiten mit massivem Druck auf die Schuldner. Wir hingegen setzen lösungsorientiert auf Dialog um eine Zahlung zu erreichen.“Quelle: Deutsche Zentral Inkasso GmbH

Wenn Sie den ganzen Text gelesen haben ist aus Sicht der Deutschen Zentral Inkasso GmbH zu verstehen, warum man diesem Bundesverband nicht beitritt. Die Einstellung der Deutschen Zentral Inkasso muss man so akzeptieren.

Was schreibt dann der Bundesverband dazu?
Hier eine Pressemeldung

BDIU distanziert sich von „DOZ Deutsche Zentral Inkasso“
Berlin, 10. August 2011 – Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, distanziert sich von dem Unternehmen „DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH“, Bundesallee 47, 10715 Berlin.

Die „Deutsche Zentral Inkasso“ hatte in einer Pressemitteilung am 8. August verbreitet, das Unternehmen lehne eine Mitgliedschaft im BDIU ab. Weiterhin hatte es behauptet, es unterstütze den Verhaltenskodex des BDIU, den dieser seinen Mitgliedsunternehmen zur Ausübung einer seriösen Inkassotätigkeit auferlegt.

Dazu stellt der Branchenverband klar: Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen hat der „DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH“ zu keinem Zeitpunkt die Mitgliedschaft im BDIU angeboten. Derzeit wenden sich zahlreiche Verbraucher mit kritischen Nachfragen zu Zahlungsaufforderungen der „Deutschen Zentral Inkasso“ an den BDIU. Diese Nachfragen lassen erhebliche Zweifel erkennen, ob das Unternehmen den strengen Regeln zur ordnungsgemäßen, redlichen und gewissenhaften Berufsausübung nachkommt, die der BDIU seinen Mitgliedsunternehmen auferlegt.

Bereits am 26. Januar 2011 hatte die Präsidentin des Kammergerichts Berlin mitgeteilt:

„Am 5. Mai 2009 ist die Deutsche Zentral Inkasso GmbH für den Bereich Inkassodienstleistungen im Rechtsdienstleistungsregister registriert worden. Mit Bescheid vom 15. September 2009 wurde die Registrierung gemäß § 14 Nr. 3 RDG widerrufen. Gegen den Widerruf hat die Deutsche Zentral Inkasso GmbH am 24. September 2009 mit aufschiebender Wirkung Widerspruch eingelegt. Der Widerspruch ist mit Bescheid vom 1. Dezember 2009 von der Präsidentin des Kammergerichts zurückgewiesen worden. Dagegen hat die Deutsche Zentral Inkasso GmbH am 8. Januar 2010 mit aufschiebender Wirkung Anfechtungsklage vor dem Verwaltungsgericht Berlin (Aktenzeichen VG 1 K 5.10) erhoben. Einen Termin zur mündlichen Verhandlung hat das Verwaltungsgericht noch nicht anberaumt.“ (Die Erklärung des Kammergerichts ist nachzulesen unter: www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20110126.1540.328457.html; zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts siehe die Ergänzung unten.)

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist eine Aufnahme der „Deutschen Zentral Inkasso“ in den BDIU somit ohnehin ausgeschlossen.

Am Mittwoch hat das Verwaltungsgericht Berlin dem BDIU auf Nachfrage mitgeteilt, dass eine mündliche Verhandlung nunmehr für Ende August anberaumt werden soll. Im Übrigen steht der Inkassoverband im turnusmäßigen Kontakt mit dem Kammergericht Berlin, das für die Registrierung von Inkassodienstleistern in Berlin verantwortlich zeichnet.

Verbrauchern, die Fragen zu Zahlungsaufforderungen der „Deutschen Zentral Inkasso“ haben, rät der BDIU derweil, sich direkt an das Kammergericht Berlin, Elßholzstraße 30–33, 10781 Berlin zu wenden.

Ergänzung

Am 25. August 2011 teilte das Verwaltungsgericht Berlin mit:

Der Widerruf der Registrierung einer Inkasso GmbH mit Sitz in Berlin durch die Präsidentin des Kammergerichts ist rechtswidrig.

Nachdem im Jahre 2009 mehrfach Beschwerden über das Unternehmen eingegangen waren, widerrief die Präsidentin des Kammergerichts als zuständige Behörde die für die Tätigkeit des Unternehmens erforderliche Registrierung im Rechtsdienstleistungsregister. Der Bestand der eingezogenen Forderungen sei nicht geprüft worden, obwohl zumindest in bestimmten Einzelfällen hierzu Anlass bestanden hätte.

Das Unternehmen machte demgegenüber geltend, im Rahmen eines sog. ‚Mengeninkasso‘ sei ihm eine Einzelfallprüfung jeder geltend gemachten Forderung nicht möglich und auch nicht üblich. Eine solche Verpflichtung sehe das Rechtdienstleistungsgesetz zudem nicht vor.

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts hat der Klage stattgegeben. Die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Widerruf der Registrierung im Rechtsdienstleistungsregister lägen nicht vor. Es sei nicht dauerhaft zu unqualifizierten Rechtsdienstleistungen zum Nachteil des Rechtsverkehrs gekommen. Nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz bestehe keine Verpflichtung, vor jeder Einleitung von Inkassomaßnahmen, etwa dem Versand eines Mahnschreibens, eine Einzelfallprüfung durchzuführen, ob die jeweilige Forderung auch bestehe. Die Klägerin habe dargelegt, dass sie eine Einzelfallprüfung dann vornehme, wenn sie auf Grund entsprechender Hinweise Anlass dazu habe. Soweit es im Einzelfall begründete Beschwerden gegeben habe, seien diese jedenfalls mit Blick auf den Geschäftsumfang kein Grund, von einer dauerhaft unqualifizierten Tätigkeit der Klägerin auszugehen. Zudem habe es die Präsidentin des Kammergerichts unterlassen, vor dem Widerruf zunächst ein milderes, weniger stark in das Grundrecht der Klägerin auf Berufsfreiheit eingreifendes Mittel, etwa eine Auflage, zu prüfen.

Gegen das Urteil ist ein Antrag auf Zulassung der Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zulässig.
Urteil der 1. Kammer vom 25. August 2011 (VG 1 K 5.10)

Über den BDIU
Im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. als berufsständischer Vereinigung sind 560 Inkassounternehmen organisiert. Sie decken etwa 90 Prozent des Marktes in Deutschland ab. Der BDIU überwacht die ordnungsgemäße, gewissenhafte und redliche Berufsausübung seiner Mitglieder. Erkennt ein Mitgliedsunternehmen, dass einzuziehende Forderungen ganz oder teilweise rechtsunwirksam oder auf sittenwidrige Weise zustande gekommen sind, so darf es für den Auftraggeber bei deren Einziehung nicht tätig werden. Die Mitgliedschaft im Verband gilt daher als ausgewiesenes Qualitätssiegel für seriöses Inkasso. Quelle: www.inkasso.de

 
Also immer das Ganze im Auge behalten.
Wenn ein Inkassounternehmen von Ihnen Geld haben will, prüfen Sie den Vorgang genau. Recherchieren Sie im Internet. Lassen Sie sich nicht von Gerichtsurteilen blenden die von dubiosen Firmen (meist aus der Abzockbranche) ins Internet gestellt werden. Fragen Sie bei der Verbraucherzentrale oder einem Rechtsanwalt nach.
 
Was sagt die Verbraucherzentrale (auch zu DOZ)
» Untersuchung der Verbraucherzentralen: Unseriöses Inkasso ist eine bedrohliche Plage. Lesen Sie den Artikel bei Verbraucherzentrale-rlp.de
» Ergebnisse der Aktion Inkasso der Verbraucherzentralen in Zahlen
 
Ältere Artikel
» Zum Nachlesen. Zum Nachdenken. Abofallen und Inkasso
» Inkasso. Schlagen Forderungen noch vor 2012 ein?
» Bundestag, Abofallen, Inkasso und die heiligen drei Könige
 
 
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Zum Nachlesen. Zum Nachdenken.
Abofallen und Inkasso

Zum Nachlesen. Zum Nachdenken. Abzocker, Inkasso und Abofallen27.12.2011 – ( KOD )
 
Ein Gericht stellt fest.

LG Berlin, Urt. v. 08.02.2011 – 15 O 268/10

[..]Hinzu kommt, dass der Fließtext keine Zahl erkennen lässt, weil der Monatspreis als Wort „acht” ausgeschrieben ist und deshalb beim flüchtigen Lesen des Textes schnell untergeht. Der Verbraucher ist daran gewohnt, Preise in Ziffern angegeben zu finden, so dass er eine Angabe wie „8,00 €“ (oder richtig: „96,00 €“) wesentlich eher bemerken würde, aber dort, wo er beim Überfliegen eines Texts keine als Ziffer geschriebene Zahl sieht, nicht mit einer Preisangabe rechnet. Ob es ausreichen würde, den Preis dort als Ziffer anzugeben, ist hier nicht zu entscheiden, weil es nicht die Aufgabe des Gerichts ist, die Beklagte über mögliche Wege aus dem Verbotsbereich zu beraten.
 
Dass hinter dem Wort „Mehrwertsteuer“ in dem Fließtext zwei Sternchen stehen und diese am Ende der Seite durch einen in verkleinerter Schrift mit einem Hinweis auf den Betrag von 96,00 € aufgelöst werden, reicht ebenfalls nicht aus. Eine Preisangabe ist nicht gut wahrnehmbar und ohne Weiteres erkennbar, wenn sie erst unter der Schaltfläche, die den Vorgang auf der Anmeldeseite erkennbar abschließen soll, in einem Sternchenhinweis und dazu noch in kleinerer Schrift gemacht wird. Um den Sternchen zu folgen, müsste der Verbraucher zunächst den grau hinterlegten Fließtext genau

Ob das Urteil rechtskräftig ist kann ich nicht sagen.
 
 
Wenn Sie den Ausschnitt hier gelesen haben sehen Sie sich einmal die Gestaltung der Seiten:
 
http://drive2u.de/index/register bzw. http://live2gether.de/register/start
 
an. Hier können Sie erkennen was bei den Ausführungen des Gerichts mit „der Fließtext keine Zahl erkennen lässt“ gemeint ist.
 
Zu Sternchenhinweise

[.]Fließtext zwei Sternchen stehen und diese am Ende der Seite durch einen in verkleinerter Schrift mit einem Hinweis auf den Betrag von 96,00 € aufgelöst werden, reicht ebenfalls nicht aus.[..] Quelle: Siehe weiter oben.

Ein Beispiel was damit (Fließtext zwei Sternchen) gemeint ist können Sie bespielsweise auch auf den o.g. Webseiten erkennen.
 
Zu Sternchentext siehe: Webseiten mit Sternchentext. Geläufige Methode der Abzockerseiten
 
 
Deutscher Bundestag im Dezember 2011 zu Abzocker und Abofallen
Mechthild Heil am 15.12.2011 im Deutschen Bundestag zu Abofallen.

[..]Klar ist: Schon heute müsste der Verbraucher meist nicht zahlen, weil kein rechtmäßiger Vertrag zustande gekommen ist. Aber wer weiß das schon? .[..]Quelle: bundestag.de

 
Wenn man nicht widerrufen habt muss dann gezahlt werden? Jein. Sind Sie auf eine Abofalle reingefallen wären wir, wie Frau Heil sagt bei: „kein rechtmäßiger Vertrag zustande gekommen ist. “ Wo kein Vertrag existiert braucht auch nicht widerrufen zu werden. Lassen Sie aber Ihren speziellen Fall von einem Rechtsanwalt begutachten. Siehe hierzu auch: Abofalle im Internet. kanzlei-hollweck.de
 
Frau Kerstin Tack am 15. 12.2011 im Deutschen Bundestag zu Inkasso.

[..]Die Inkassounternehmen, die mit ihren Methoden dazu beitragen, dass die Kosten der Verbraucher noch um ein Vielfaches steigen, sind die andere Seite derselben Medaille. Die Inkassounternehmen verhalten sich teilweise wie im Wilden Westen und bewegen sich
– darin sind wir alle uns hier sehr einig – jenseits von Gut und Böse.[..]Quelle: bundestag.de

 
 
Siehe auch:
» Inkasso. Schlagen Forderungen noch vor 2012 ein?
» Bundestag, Abofallen, Inkasso und die heiligen drei Könige.
» Der gesamten Abzockerbande ein beschissenes Weihnachtsfest
 
Das Internet aus Sicht von Michael Burat
» Suchergebnis bei Google. Es wurde nach dem im Impressum angegebenen Verantwortlichen des Blogs Savonarola.org, Michael Burat, gesucht. Im Blog von Michael Burat wird über seine ganz spezielle Sichtweise zum Internet und Internetrecht berichtet.
 
 
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Inkasso. Schlagen Forderungen
noch vor 2012 ein?

Inkasso. Schlagen die Forderungen noch vor dem Jahreswechsel ein? Inkasso für Abzocker / Abofallen26.12.2011 – ( KOD )
 
Inkasso. Schlagen Forderungen
noch vor 2012 ein?
 
Einleitung
Die meisten Inkassounternehmen benehmen sich NICHT wie „Im Wilden Westen“ und sind auch eine sinnvolle Einrichtung für das Eintreiben BERECHTIGTER Forderungen.
 
Wolfgang Spitz (BDIU, Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.)

„In der Auswertung der Verbraucherzentralen stammen 81 Prozent der beanstandeten Forderungen aus Abofallen und Gewinnspielen. Der Geschäftszweck der Unternehmen mit den meisten Beschwerdefällen scheint ausschließlich in dem Einziehen solcher Forderungen zu bestehen. Eine funktionierende Aufsicht hätte dieses Treiben längst unterbinden können.“ Quelle: inkasso.de

Herr Spitz weiter:

„Seriöse Inkassounternehmen prüfen Forderungen, bevor sie sie geltend machen“. Quelle: inkasso.de

Kein Inkasso für Abzocker
 
 
Gibt es zurzeit eine Inkasso-Forderungswelle?
Wie man aus zuverlässiger Quelle erfahren kann, hat ein Inkassounternehmen wohl vor Jahresende eine Mahnwelle gestartet. Bevor Sie zahlen informieren Sie sich gründlich. Fragen Sie bei der Verbraucherzentrale oder Ihrem Rechtsanwalt nach.
 
Weitere Informationen
Der Deutsche Bundestag befasst sich aktuell mit dem Thema Inkassounternehmen.
Hier ein Ausschnitt einer Rede von Frau Kerstin Tack (SPD) im Bundestag am 15. Dezember 2011.

[..]Dieser Gesetzentwurf ist aber eben nur ein Teil des Problems. Die Inkassounternehmen, die mit ihren Methoden dazu beitragen, dass die Kosten der Verbraucher noch um ein Vielfaches steigen, sind die andere Seite derselben Medaille. Die Inkassounternehmen verhalten sich teilweise wie im Wilden Westen und bewegen sich
– darin sind wir alle uns hier sehr einig – jenseits von Gut und Böse.[..]Quelle: bundestag.de

Siehe auch: Bundestag, Abofallen, Inkasso und die heiligen drei Könige.
 
Wenn Sie der Meinung sind es handelt sich um eine unberechtigte Zahlungsaufforderung eines Inkassounternehmens besuchen Sie doch einmal die Webseite des BDIU, Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. Informieren Sie sich dort über das Inkassounternehmen.
 
Auch eine weitere Recherche im Internet zu dem Inkassounternehmen könnte nicht schaden. Beachten Sie aber bei Ihrer Recherche. Es gibt Inkassounternehmen die auf Ihrer Webseite Urteile abbilden bei denen die Zahlungspflicht des angemahnten festgestellt wurde. Lesen Sie die Urteile aufmerksam durch.
 
Recherchieren Sie im Internet nach der Firma der Sie das Anschreiben des Inkassounternehmens zu verdanken haben.
 
Mechthild Heil am 15.12.2011 im Deutschen Bundestag zu Abofallen.

[..]Klar ist: Schon heute müsste der Verbraucher meist nicht zahlen, weil kein rechtmäßiger Vertrag zustande
gekommen ist. Aber wer weiß das schon? .[..]Quelle: bundestag.de

 
Kommen Sie nach diesen Recherchen zu dem Schluss es ist eine UNBERECHTIGTE Forderung und der Ton des Inkassounternehmens erinnert Sie in der Tat an „Wild West“, dann senden Sie doch einfach eine Kopie (Scan) der Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack mit einem kleinen Anschreiben per eMail zu.
 
Eine Zeichnungsfrist zu der Petition

Petition: Strafen nach dem Strafgesetzbuch – Bestrafung von Inkassounternehmen und Rechtsanwälten bei „unberechtigten Forderungen“

wurde vor kurzem beendet.
 
Der gesamten Abzockerbande ein beschissenes Weihnachtsfest
 
 
Besuchen Sie den PatchworkMarkt von Ortenberg