Das Notitzbuch der Woche zu einer
unbefriedigenden Bürgerversammlung

Rödermark. Straßensatzung, wiederkehrende Beiträge erst im Herbst. Das Notitzbuch der Woche zu einer unbefriedigenden Bürgerversammlung12.06.2017 – ( K.-O. Donners )

 
Beschluss zum kommenden Straßenbeitrag auf den Oktober verschoben
Das Notizbuch der Woche in der Offenbach Post von heute beginnt mit :

Vernünftiger Rückzieher. Nach einer Bürgerversammlung …..

Da ich in dem „Rückzieher“ von Bürgermeister Kern alles Mögliche erkennen konnte, nur keine „Vernunft“, war ich auf die Meinung von Herr Löw gespannt. Was im „Notizbuch der Woche“ steht beschreibt keine Vernunft, sondern den katastrophalen Verlauf einer Bürgerversammlung, die letztendlich zu dem Rückzieher führen musste.

Den Bürgern konnte man nicht einmal die dringendsten Frage beantworten. „Wie teuer kommt uns ein Straßenbeitrag in etwa.“ Ist schwer zu beziffern, aber eine Richtschnur dürfte ohne größeren Aufwand möglich sein. Andere Kommunen haben vorgemacht wie es geht. Auch zu „Beruhigungspille für die Bürger“, den zu zahlenden Straßenbeitrag den Bürgern wieder über einen Nachlass der Grundsteuer B zu erstatten, fand Herr Löw die passenden Worte

Der gut gemeinte Rat von Herrn Löw (Mitarbeiter der Offenbach Post) an Bürgermeister Kern – Herr Kern sollte beim Regierungspräsidium eindeutig klären, ob die Genehmigungsbehörde sich auf das vermeintliche Nullsummenspiel einlässt -. Also erst Fakten schaffen bevor man den Bürgern etwas verspricht, was später nicht zu halten ist. So verstehe ich den Rat von Herrn Löw.

Das Notizbuch der Woche beschreibt mit deutlichen Worten die miserable Vorbereitung des hauptamtlichen Magistrats den Bürgern etwas mitzuteilen. Schlimmer ging es wirklich nicht mehr. Ungenaue Aussagen des Magistrats zu Leistungen, die über Straßenbeitrag abgerechnet werden können und das fehlen einer Musterrechnung zeigen deutlich, wie man den Bürgern die Zeit stiehlt.

Wenn ich daheim so aufgetreten wäre, wie der hauptamtliche Magistrat der Stadt bei der Bürgerversammlung, hätte meine Frau gesagt: „Erzähle das doch der Kloschüssel. Inhaltsmäßig hast Du mir ja nichts mitzuteilen.“
 
Siehe auch
Zusammenfassung Straßenbeitrag, wiederkehrende Beiträge.
 


Rödermark. Erneuter Anschlag
auf den Bücherschrank

Rödermark Breidert. Bücherschrank erneut in die Luft gesprengt. Vandalismus17.06.2017 – ( KOD )

 

Diesmal keine Sprengung. Mit einem Feuerzeug wurde das Feuer gelegt. Die Täter haben sich zu Fuß entfernt. Wahrscheinlich waren es auch diese Täter, die einige Straßen weiter eine Rückspiegel von einem Fahrzeug abgetreten haben.

Bücherschrank Dezember 2015
 
Siehe auch
» Video. Bücherschrank brennt.
» Offenbach Post. Bücherschrank in Ober-Roden wieder zerstört: Bilder


Blog für Rödermark jetzt auch OFF-Line.

Blog für Rödermark jetzt auch OFF-Line.17.06.2017 – ( K.-O. Donners )

 

Blog für Rödermark jetzt auch OFF_Line
Blogfür Rödermark jetzt auch OFF_Line

Nachdem, erstaunlicherweise auch im Mai, die Leserschaft weiter angestiegen ist, werde jetzt immer einen aktuellen Artikel aus Rödermark an den Gartenzaun nageln. Mal sehen ob man dadurch weitere Leser gewinnen kann.
 
 


FDP Rödermark zum Straßenbeitrag.

Rödermark. FDP Rödermark zum Straßenbeitrag. Wiederkehrede Beiträge.16.06.2017 – ( K.-O. Donners )

 
Pressemeldung der FDP Rödermark.

Rödermark. Straßensanierung
Rödermark. Straßensanierung

Straßenbeiträge: FDP begrüßt Zurückrudern des Magistrates
Bürger/-innen und FDP treiben Bürgermeister und Stadtrat vor sich her. Der Unmut der Bürger/-innen über die Einführung der „wiederkehrenden Straßenbeiträge“, also einer weiteren regelmäßigen finanziellen Belastung, ist aus Sicht der FDP völlig verständlich. „Nach dem sehr – aber leidvoll gewohnt – schwachen Auftritt von Bürgermeister und Erstem Stadtrat bei der Bürgerversammlung“, erklärt FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger,…….. Lesen Sie die ganze Pressemeldung bei der FDP Rödermark.


Rödermark. Neues
Gewerbegebiet Hainichsbuckel

Rödermark. Neues Gewerbegebiet Hainichsbuckel. Aktionsprogramm CDU, AL/Die Grünen16.06.2017 – ( K.-O. Donners )

[..] Das Gewerbegebiet am „Hainchesbuckel“, das CDU und AL von vier auf zehn bis zwölf Hektar erweitern wollen, häuft mehr Probleme an, als es löst. Das sagt ein Unternehmer, dem die schwarz-grüne Koalition mit ihren Plänen eigenem Bekunden zufolge langfristig Sicherheit bieten will. Doch Jörg Rügemer, Geschäftsführer eines Bagger-, Fuhr- und Recyclingbetriebs, befürchtet genau das Gegenteil.[..] Quelle: OP-Online

 
Bei folgender Aussage muss ich Herrn Rügemer widersprechen:

[..]Doch Jörg Rügemer hält das für Augenwischerei: Die Mini-Ortsumgehung würde durch geschützte Landschaft verlaufen und dürfte politisch kaum durchsetzbar sein.[..]

Daran – politisch kaum durchsetzbar – glaube ich nicht. Nachdem die Grünen viele ihre Grundsätze über den Haufen geschmissen haben, dürfte politisch auch ein Hochhaus in einem Naturschutzgebiet möglich sein. Darf nur nicht die die „Grüne Mitte“ sein.

 
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» Dreieich Zeitung 14.06.2017. Aktionsprogramm CDU, AL/Die Grünen.
20 Hektar für neue Gewerbegebiete. AL verteidigt Baupolitik


Rödermark HFW.
In 2010 Hui in 2017 Pfui

Rödermark. HFW, Kreisumlage, Kinderbetreuung15.06.2017 – ( K.-O. Donners )


 
Ausschusssitzung Haupt- Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss 14.07.2017
Bedingungsloser Gehorsam?

Kreisumlage nicht erhöhen. CDU und SPD müssen ihren Leuten im Kreis die Stange halten. Wäre schlimm, wenn die hiesigen Stadtverordneten zugunsten Rödermärker Bürger einknicken. Im Kreis hatten die Grünen keine Meinung. Dafür hatte AL/Die Grünen im Ausschuss jede Menge Meinung -. CDU, AL/Die Grünen, SPD und FWR werden bei der Stadtverordnetenversammlung wahrscheinlich – gegen den FDP Antrag, gegen einfrieren der Kreisumlage 2017/2018, FÜR eine mögliche höhere Belastung Rödermärker Bürger – stimmen.
Hmmm FWR. FREIE WÄHLER Kreis Offenbach lehnen angedachte Erhöhung der Kreis- und/oder Schulumlage ab.

Vorab muss ich gestehen, mit dem Thema – Kreisumlage – habe ich mich noch nicht im Detail befasst. Will ich auch nicht. Doch was da aber gestern vorging, meine ich ein wenig einordnen zu können. Es ging darum, dass ein Antrag gestellt wurde, mit dem die Stadt Rödermark den Kreis auffordert, die Kreisumlage nicht zu erhöhen bzw. an den –beschlossenen Hebesätzen für die Kreis- und Schulumlage festzuhalten.- Erhöhung der Kreisumlage können Sie in etwa gleich setzen mit einer Grundsteuer B Erhöhung für die Bürger in Rödermark.

Der Hammer kommt jetzt. Nur die antragstellende Fraktion will in der Stadtverordnetenversammlung diesem Antrag zustimmen. Es gab sogar tiefe Seufzer, als Herr Kruger nicht gewillt war, diesen Antrag zurückzuziehen. Für mich unhaltbare Argumente gegen diesen Antrag kamen vom hauptamptichen Magistrat, CDU, AL/Die Grünen und SPD. Es geht doch lediglich darum, ein Zeichen zu setzen und den Kreis aufzufordern, die Kreisumlage NICHT zu erhöhen.

Merkwürdig der Sinneswandel der AL/Die Grünen. Hat diese Fraktion nicht in 2010 einen Antrag mit gleichlautendem Sinn gestellt? Und jetzt lehnen sie einen solchen Antrag ab. In 2010 empfanden die Grünen die Erhöhung der Kreisumlage noch als UNERTRÄGLICH. In 2017 ist man dann dagegen, einer solch möglichen Erhöhung zu widersprechen. Was hat sich da in der Gesinnung geändert? Nebenbei, DAGEGEN sind die Grünen in Rödermark, OHNE Meinung im Kreis. Evtl. sogar die gleiche Person.

2010: [..]Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark lehnt eine Erhöhung der Kreisumlage ab und fordert den Landkreis Offenbach auf, alles zu tun, um diese Erhöhung nicht wirksam werden zu lassen.[..] Quelle bgb.roedermark.de

Nicht nur die AL/Die Grünen wollten mit diesem Antrag die Erhöhung der Kreisumlage abwehren. Alle Fraktionenhaben sich am 29.06.2010 entschlossen, einen Interfraktionellen Antrag zur Abstimmung vorzulegen.

Es gab im gestrigen HFW noch viel ungereimtes von CDU, SPD und AL/Die Grünen und dem hauptamtlichen Magistrat, die gegen den jetzigen Antrag (Vom Sinn her nahezu identisch mit dem Antrag aus 2010 unter Punkt 2) wetterten. Für mich deshalb nicht nachvollziehbar, weil es in dem Antrag einzig und alleine darum geht, eine Erhöhung der zu leistenden Zahlung der Stadt Rödermark zum Wohle der Bürger abzuwehren. Warum und weshalb man der möglichen Erhöhung einer Umlage ohne Protest und bestimmt auch gegen den Bürgerwillen akzeptiert, ist mir völlig schleierhaft.

Der FDP-Antrag im Kreistag, die Keisumlage stabil zu halten, wurde mit den Stimmen der CDU und SPD ABGELEHNT. Die Grünen haben sich ENTHALTEN.

Der Antrag der FDP-Fraktion wird beraten.
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Kreistag mit den Stimmen der Fraktionen von CDU und SPD, gegen die Stimmen der Fraktionen von AfD, FDP und Die Linke, bei Stimmenthaltung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, den Antrag der FDP-Fraktion abzulehnen. Quelle: Kreis Offenbach

Kinderbetreuung
Wo ich mich langsam ausklinken werde, ist das Thema Kinderbetreuung. Die Kosten, die da auf uns zukommen werden, übersteigen meine Vorstellungskraft. Hinzu kommt noch die unterschiedliche Einstellung beim hauptamtlichen Magistrat zur KiTa Motzenbruch. „Der Motzenbruch ist nicht zu halten“ und „Den Motzenbruch kann man nicht aufgeben“. Über die Zahlen, die im Kindergartenbedarfsplan stehen, gibt es auch unterschiedliche Meinungen.
In der Odenwaldstraße, ca. 200 Meter Luftlinie vom Kindergartenneubau – Alter Festplatz -, entsteht für 51 Kinder eine weitere KiTa, die von der Stadt für 20 Jahre angemietet werden soll. Und das soll noch immer nicht reichen. Siehe auch Zusammenfassung KiTa

Schätzen wir die Kosten für die KiTa Odenwaldstraße, die sicherlich erst im Haushaltsplan 2019 zum Tragen kommen, auf ca. 350.000,00 Euro p. Jahr. Hat die Stadt dann noch Geld für die großartig angekündigte Kompensation der Straßenbeiträge über die Grundsteuer?

Siehe auch
 
 16.05.2017 „lehnen die FREIE WÄHLER im Kreis Offenbach die bereits durch die Verwaltung angedachte Erhöhung der Kreis- und/oder Schulumlage ab.

 2010 Antrag der Fraktion Andere Liste/Die Grünen: Erhöhung der Kreisumlage für Rödermark unzumutbar


Straßenzustand
Horrorfahrt durch Rödermark.

Rödermark. Straßenzustand Horrorfahrt durch Rödermark.15.06.2017 – ( K.-O. Donners )

 

Elektrokarre
Elektrokarre

Horrorfahrt durch Rödermark.
Ich hätte es mir denken können, als ich in den Elektrokarren eingestiegen bin. Kalle hätte ich sagen sollen, – Kalle, dafür bist Du zu alt. Reinkommen in diese Sardinendose ist das eine. Aber kommst Du da auch wieder raus?-

Eines nach dem anderen. Reingekommen bin ich. Das Ding fährt ganz gut und hat, obwohl so richtig Gewicht im Karren war, eine tolle Beschleunigung. Das Tolle ist, man nimm die Straßen von Rödermark jetzt völlig anders war. Ich kann mich an eine ähnliche Tour erinnern. War zwar nicht der jetzige Elektrokarren, sondern ein Austin-Healey Sprite, der 1986 schon ein richtiger Oldtimer war. Jede Straßenunebenheit hat man im Kreuz gespürt.

Zurück zur gestrigen Tour. Vom Breidert durch den Ort zum Rathaus nach Urberach. Eine Tortur für mein Kreuz. Nach dieser (Tor)Tour kann ich festhalten, – der Straßenzustand in Rödermark ist (gelinde gesagt) in einem nicht mehr besonders gutem Zustand. Eine besonders heikle Stelle passierte mein Chauffeur ohne mich vorzuwarnen. Zu auch meiner schmerzhaften Erfahrung mit der heiklen Stelle am Rathaus Ober-Roden unten mehr. Das zu den Straßen. Das Schlimmste stand mir aber noch bevor. Wie komme ich wieder aus diesem Fahrzeug? Meine schlimmsten Befürchtungen wurden weit übertroffen. Meine steifen und unbeholfen Bewegungen (die ich meinen Alter zuschreibe) beim Rauspuhlen aus der Sardinendose, wurden zu allem Überfluss auch noch hämisch grinsend beobachtet.
Danach stand mein Entschluss fest. Ich laufe heim.

Heute morgen bin ich zunächst im meine Wärme-Sauna gesprungen geschlichen um meinem geschunden Kreuz etwas Gutes zu tun.

 
 

…….. Angefangen hat es auf dem Weg zur Arbeit. Jedes Mal wenn ich in Ober-Roden mit meinem Elektroflitzer unterwegs bin und am Rathaus vorbei fahre, erschrecke ich mich, da die Straße da so schlimm ist und mein Twizy eine harte Federung hat, das ich mir den Kopf am Dach anstoße. Dann fallen mir immer wieder die Worte von unserem Bürgermeister Kern ein die er vor 3-4 Wochen sagte. Das wir von unserem hohen Standard vor 25 Jahren runterkommen …… Quelle: Bennemann-blog


Ein Bauwerk aus der Epoche
des -Pragmatismus- wird abgerissen.

Rödermark. Ober-Roden, Bauwerk, Schuppen14.06.2017 – ( K.-O. Donners )

Schuppen im Feld.
Schuppen im Feld.

Ein Bauwerk aus der Epoche des -Pragmatismus- wird abgerissen,
Das schon fast historisch Bauwerk in der Gemarkung von Ober-Roden wird in den nächste zwei Wochen abgerissen. Das Bauwerk steht für eine pragmatische Bauweise, die dem -Pragmatismus- zugeordnet wird. Der -Pragmatismus-, eine mehr oder weniger ortsbezogene Bezeichnung, bezeichnet die Epoche der in 2010 untergegangenen Ober-Röder Bauernkultur.

Von vorbeiwandernden Menschen wurde dieses Bauwerk je nach Standpunkt bewundert oder verteufelt. Das Bauwerk ist für mich das Yang von Yin. Mir wird es im Feld fehlen.

Die Müllsäcke für die sachgerechte Entsorgung der Eternitplatten liegen bereit. Der Termin für der Abriss ist terminiert.

Also, Fotoapparat in die Hand genommen und für das private Fotoalbum dieses Bauwerk dokumentieren. Wird in 50 Jahren sicherlich ein Teil des Jahreskalender im Heimat- und Geschichtsverein werden.